25 Jahre Nationalpark

Hamburgisches Wattenmeer (Foto © Martin Elsen)

Vor 25 Jahren beschloss die Hamburgische Bürgerschaft das Gesetz zur Einrichtung des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer und schützte damit die natürliche Dynamik dieses Lebensraums. Seitdem ist rund um die Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn so einiges geschehen oder eben aus gutem Grunde auch unterlassen worden.

Die Anfänge des Naturschutzes im hamburgischen Wattenmeer liegen bereits am Anfang des 20. Jahrhunderts als der damalige Insellehrer Heinrich Gechter begann, systematisch Aufzeichnungen zum Vogelschutz vorzunehmen und so die Bedeutung der weit vorgelagerten Scharhörn-Plate für den Seevogelschutz erkannte. 1939 wurde die Insel Scharhörn zu einer sogenannten Vogelfreistätte erklärt. Schon damals wurde sie ehrenamtlich betreut wie heute: von Hamburgs ältestem Naturschutzverband, dem Verein Jordsand.

Mit der Einrichtung des Nationalparks wurde der Schutz des hamburgischen Wattenmeeres rund um die Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn komplettiert und Hamburg seinem hohen Anspruch an einen konsequenten Wattenmeerschutz gerecht.

Die Düneninseln Scharhörn und Niegehörn zeigen als ein besonders deutliches Beispiel, was passiert, wenn man der natürlichen Dynamik in der Natur über längere Zeit Platz gibt und sie gewähren lässt. So soll es in einem Nationalpark sein! Die beiden Inseln wandern, aber unterschiedlich schnell, beide wachsen, aber in unterschiedliche Richtungen, und zwar zusammen.

Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam dieses Jahr zu feiern, Vögel zu beobachten und die Weite des Watts zu genießen.

  • Das ganze Jahr über finden Salzwiesenexkursionen, Wattwanderungen, Exkursionen zu Seehundbänken und Vogelbeobachtungen statt (siehe Veranstaltungen).
  • Im April zeigen wir Fotos über den Nationalpark in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg.
  • Ab 4. Juni können Sie die neue Ausstellung  im Nationalpark-Haus auf Neuwerk erkunden.