04.06.2015

Mit Austernfischer Freddi durch das Watt

Ausstellungsstart im Nationalpark-Haus Neuwerk am 4. Juni

Foto P. Körber

Im Zuge des 25-jährigen Jubiläums des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer öffnet das Nationalpark-Haus auf der Insel Neuwerk ab Donnerstag, den 4. Juni 2015 mit einer von Grund auf neu konzipierten Ausstellung. Medien sind herzlich eingeladen, sich selbst einen Eindruck zu machen.

Die Besucher werden vom Austernfischer "Freddi", dem Maskottchen des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer, durch die Ausstellung begleitet. Zahlreiche Stationen regen zu Entdeckungen des Lebensraumes Wattenmeer mit seiner speziellen Pflanzen- und Tierwelt an. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Vogelwelt des Nationalparks. Dargestellt wird der Reichtum der ausgedehnten Wattflächen, der Salzwiesen und der Dünenbereiche.

Die hohe natürliche Dynamik, die dieser Lebensraum darstellt, wird dem Besucher an interaktiven Stationen verdeutlicht. Und nicht nur die Kinder können mit Robben und Schweinswalen abtauchen in die Unterwasserwelt. Erhalten wurde das beliebte Tideaquarium ("Tidarium"). Hier können Besucher in einem verkürzten Rhythmus das Tidegeschehen verfolgen und die Gezeitenanpassung der Tierwelt beobachten. Die Ausstellung geht ebenso auf Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens ein, die der Nationalpark als UNESCO-Biosphärenreservat insbesondere auf der Insel Neuwerk verfolgt.

So sind denn auch die Neuwerker und die Freunde der Insel am Donnerstag, den 4. Juni 2015 als erste dazu eingeladen, die neue Ausstellung zu erkunden. Die offizielle Eröffnung der Ausstellung werden dann Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz sowie der Sentor für Umwelt und Energie, Jens Kerstan, am Freitag, den 17. Juli 2015 übernehmen. Kerstan sagte im Hinblick auf die Auftaktveranstaltung: "Das Wattenmeer ist eine echte Naturperle fast vor unserer Haustür. Aber für die  Tier- und Pflanzenwelt stellt es große Herausforderungen der Anpassung, der Spezialisierung dar. Davon erzählt die neue Ausstellung auf Neuwerk anschaulich den Besuchern und würdigt damit die Besonderheit des Nationalparks, dessen natürliche Einzigartigkeit ihm das Prädikat UNESCO-Weltnaturerbe einbrachte."

Die neue Ausstellung ersetzt ihre inzwischen in die Jahre gekommene Vorgängerin, die seit 2004 in den Räumen des Nationalpark-Hauses präsentiert wurde. Durch eine EU-Förderung aus ELER-Mitteln (Europäischer Landwirtschaftsfonds für ländliche Etwicklung) zusätzlich zu den bereitgestellten Haushaltsmitteln der Freien und Hansestadt Hamburg wurde es möglich, die Ausstellung von Grund auf neu zu gestalten. Dies erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Büro Kessler & Co. (Mühlheim an der Ruhr) und dem Verein Jordsand als betreuendem Naturschutzverband.

Rückfragen der Medien:
Pressestelle der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Geschäftsbereich Umwelt und Energie
Jan Dube
Telefon: 040 42840 -8006 od. -3065
jan.dube@bsu.hamburg.de

Das könnte Sie auch interessieren

21.03.2017 Im Januar im T-Shirt den ganzen Tag an der Küste Zugvögel zählen? Was bei uns wohl zu einem kräftigen Schnupfen führen dürfte, birgt an der westafrikanischen Küste eher Sonnenbrandgefahr: Wolkenlose 30 Grad hat es zu Jahresbeginn. Drei Vogelforscher aus Schleswig-Holstein sind den Zugvögeln aus dem Wattenmeer nach Guinea gefolgt. mehr »
Carsten Jensen liest am 29. März 2017 im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum

Der dänische Schriftsteller Carsten Jensen liest am 29. März 2017 im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum in Tönning aus seinem neuen Buch „Der erste Stein“   |   © Isak Hoffmeyer

16.03.2017 Der dänische Schriftsteller Carsten Jensen liest am 29. März 2017 im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum aus seinem neuen Buch, dem Antikriegsroman „Der erste Stein“. Den deutschen Lesepart übernimmt Robert Habeck, Schriftsteller und schleswig-holsteinischer Minister. mehr »
Extrembotaniker Jürgen Feder. Foto: privat

Extrembotaniker Jürgen Feder. Foto: privat

13.03.2017 Botanik, Jürgen Feder Der botanische Dschungel Deutschlands ist aufregend – vor der Haustür, am Wegesrand oder hinter der Autobahnleitplanke warten spannende Gewächse darauf, entdeckt zu werden. Am 23. März nimmt der passionierte Botaniker Jürgen Feder im Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven die Zuhörer mit auf Schatzsuche, stellt auf unnachahmliche Art gewöhnliche und ungewöhnliche Pflanzen vor und begeistert so für die heimische Flora. mehr »
Ausstellung in der Behörde für Umwelt und Energie
10.03.2017 Der Frühling steht vor der Tür. Die Metropolregion Hamburg hat vieles zu bieten, für diejenigen die es hinaus ins Freie zieht. So lohnt sich ein Besuch der Biosphärenreservate in der Metropolregion: das Wattenmeer, die Schaalsee-Region und die Flusslandschaft Elbe. Das Biosphärenreservat Hamburgisches Wattenmeer, das kleinste der Gebiete, liegt mitten im Weltnaturerbe Wattenmeer an der Elbmündung bei Cuxhaven. Es lädt dieses Jahr zu seinem 25-jährigen Jubiläum ein. mehr »
Auftaktveranstaltung "Nachhaltige Gastronomie" in Wilhelmshaven. Foto: Nina Gerhards
06.03.2017 Nachhaltigkeit, Gastronomie, Biosphärenreservat Etwa 70 interessierte Gastronomen aus der Region kamen am vergangenen Mittwoch zum Auftakt der Workshop-Reihe „Nachhaltige Gastronomie im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“ ins Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven. mehr »