Walstrandungen

Was machen Pottwale in der Nordsee?
Toter Pottwal am Ostende von Wangerooge, Januar 2016. Foto: Nationalparkverwaltung Nds. Wattenmeer

Toter Pottwal am Ostende von Wangerooge, Januar 2016. Foto: Nationalparkverwaltung Nds. Wattenmeer

Immer wieder passiert es, dass sich große Wale in die Nordsee und ins Wattenmeer verirren, den Rückweg nicht finden und hier sterben.

Zuletzt sind im Januar 2016 auf Inseln und Sandbänken im deutsch-niederländischen Wattenmeer insgesamt 12 junge Pottwalbullen gestrandet. Einige waren bereits tot, andere starben erst, nachdem sie auf dem Trockenen lagen.

Es ist jedes Mal erschütternd mit anzusehen, wie diese faszinierenden, hoch entwickelten und in der Regel noch jungen Tiere hier den Tod finden, ohne dass wir sie retten könnten. Über lange Zeiträume betrachtet sind solche Strandungen jedoch nicht außergewöhnlich und seit mehreren Jahrhunderten dokumentiert.

Auf Einladung des Niedersächsischen Umweltministeriums und der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer fand am 18. Mai in Wilhelmshaven ein Walsymposium statt, bei dem Experten über die Ursachen und Konsequenzen der Pottwal-Strandungen referierten. Die Präsentationen des Walsymposiums sind als Download verfügbar.