Junior Ranger

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Junior Ranger im Wattenmeer

Junior Ranger können alle diejenigen werden, die den Anwärter-Anmeldebogen ausgefüllt und an insgesamt zehn Junior Ranger Veranstaltungen teilgenommen haben. Dazu sollte unter anderem eine Wattwanderung, eine Öffentlichkeits-Aktion und ein Arbeitseinsatz gehören. Um optimal vorbereitet zu sein, gibt es auch noch eine Einheit „Nationale Naturlandschaften“, die die besondere Bedeutung des Naturschutzes in verschiedenen Großschutzgebieten in ganz Deutschland vermittelt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen kannst du dir dann in ein Anwärter-Logbuch eintragen und unterschreiben lassen. Dann weißt du alles, was du als angehender Naturschützer wissen musst.
Wenn du Junior Ranger werden möchtest, solltest du mindestens neun Jahre alt sein. Als Junior Ranger engagierst du dich aktiv für den Naturschutz und hast viele Vorteile, unter anderem kannst du kostenlos die Nationalpark-Informationseinrichtungen besuchen und an Wattwanderungen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer teilnehmen. Für angehende und auch für erfahrene Junior Ranger gibt es ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm.

Junior Ranger in ganz Deutschland

EUROPARC Deutschland, der Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, und der WWF haben das gemeinsame Umweltbildungsprogramm „Junior Ranger“ im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Die Kooperation führt langjähriges Umweltengagement (WWF) und bundesweites Knowhow in der Bildungsarbeit der großen Schutzgebiete zusammen. Junior Ranger qualifizieren sich zu Botschaftern für Deutschlands wertvollste Naturlandschaften und erhalten mit dem Titel eine Art Freischwimmer im Naturschutz.

Die Nationalen Naturlandschaften vereinen als Dachmarke derzeit 16 Nationalparks, 21 Biosphärenreservate und über 30 Naturparks Deutschlands. Durch ihren gemeinsamen Auftritt betonen sie ihre gesellschaftliche Verantwortung. Die Marke wird von der Dachorganisation der Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks, EUROPARC Deutschland getragen sowie von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt.