20.03.2015

Nationalparkwacht startet in die Saison 2015

Treffen der ehrenamtlichen Nationalparkwacht für das Festland im Landkreis Aurich
Mitarbeiter/innen der ehrenamtlichen Nationalparkwacht im Landkreis Aurich und der Nationalparkverwaltung trafen sich in Norden

Mitarbeiter/innen der ehrenamtlichen Nationalparkwacht und der Nationalparkverwaltung beim Saison-Auftakt-Treffen. Foto: Nationalparkverwaltung

Wer über das Wattenmeer und seine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt Besucher informieren möchte und damit zum Schutz des Nationalparks beitragen will, sollte selbst genau Bescheid wissen, was los ist. Daher treffen sich die ehrenamtlich Tätigen der Nationalparkwacht regelmäßig mit der Nationalparkverwaltung und tauschen sich fachlich aus.

Themen für die Festlandsküste im Landkreis Aurich waren diesmal die geplante Salzwiesenrenaturierung im Vorland bei Campen, die im Zusammenhang mit mit dem Deichbau dort realisiert werden soll. Ganz praktisch ging es beim Umgang mit Meeresmüll weiter. Onno K. Gent, Ranger der Nationalparkverwaltung, stellte das neue System vor, welches es der ehrenamtlichen Wacht erlaubt, eingesammelten Müll problemlos und fachgerecht zu entsorgen. "Wir haben mit dem Landkreis Aurich eine unbürokratische Lösung gefunden: An drei Standorten kann die Nationalparkwacht nun auf Container zurückgreifen und angespülten Müll dort loswerden" freut sich Gent über die Kooperation.

Torsten Penkert, als ehrenamtlicher Nationalparkwart für die Leybucht zuständig, berichtete aus der Praxis der Vogelerfassung dort: "Auch wenn das Wetter einem nicht immer wohlgesonnen ist, macht die Vogelzählung einfach Spaß und führt immer wieder zu faszinierenden Erlebnissen. Wenn man dann die Zählergebnisse über einen längeren Zeitraum auswertet, kann man den Wandel der Landschaft im Nationalpark umso besser darstellen und nachvollziehen."

Im Rahmen des Treffens konnten auch zwei neue ehrenamtliche Mitarbeiter der Wacht für den Landkreis Leer, Dr. Johannes Georg Linz und Marian Max Meyer, verpflichtet werden. Sie werden künftig den Dollart unter ihre Fittiche nehmen.

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