29.01.2016

Sicherung des Pottwalkadavers vor Cuxhaven

Vor etwa drei Wochen strandeten im Wattenmeer mehrere Pottwale, ein Kadaver lag seitdem draußen auf dem Eversand. Stürmisches Wetter brachte ihn nun wieder in Bewegung - gestern landete er direkt vor der Küste bei Cuxhaven.
Pottwalkadaver im Watt vor Cuxhaven. Foto: B. Rauhut

Eine Mitarbeiterin des Wattenmeer Besucherzentrums begutachtet den Pottwalkadaver, der am 28.1. vor der Küste bei Sahlenburg entdeckt wurde. Foto: B. Rauhut

Am 28.1. wurde vormittags ein toter Pottwal im Watt vor Sahlenburg entdeckt, etwa 1000 m vor der Küste.

Es handelt sich um den Kadaver, der etwa 3 Wochen zuvor auf dem Eversand gestrandet war. Experten hatten das Tier dort in Augenschein genommen, zum Schutz vor Elfenbeinräubern den Unterkiefer mit Zähnen entfernt und einige Gewebeproben entnommen. Anhand der Schnitte ließ sich der Kadaver bei Sahlenburg eindeutig identifizieren.

Durch das stark auflaufende Hochwasser wurde der Wal weiter Richtung Duhnen verdriftet. Gegen Mittag lag er am Duhner Anwachs und wurde durch den südwestlichen Wind gegen die Lahnung gedrückt. Es bestand die Gefahr, dass er weiter auf den Anwachs geschoben wird. Dort wäre er weder von Land noch vom Wasser aus mit Fahrzeugen erreichbar gewesen.

Es gelang der Feuerwehr Cuxhaven, den Kadaver mit zwei Booten freizuschleppen und rund zwei Kilometer vor Duhnen in der Nähe des Wattfahrwassers mit einem Erdanker zu sichern.

Stürmisches Wetter behindert aktuell die weiteren Bergungsarbeiten. Deshalb wurde von den zuständigen Stellen entschieden, den Kadaver bis auf weiteres am derzeitigen Ankerplatz zu belassen.

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