15.01.2016

Toter Wal auf Eversand entdeckt

Themen: 
Vorerst keine Bergung des Kadavers geplant
Gestrandeter Pottwall im Watt vor der Wurster Küste

Der verendete Pottwal liegt im Watt vor der Wurster Küste.
Foto: Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer

Auf dem Gebiet des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer ist neben den beiden am 8.1.2016 auf der Insel Wangerooge entdeckten Pottwalen ein weiterer Walkadaver entdeckt worden. Der tote Pottwal liegt etwa acht Kilometer von der Wurster Küste entfernt im Watt.

Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung und des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) nahmen am 14.1.2016 bei Niedrigwasser den Kadaver in Augenschein und entnahmen Gewebeproben zur Untersuchung durch das Laves und die Tierärztliche Hochschule in Hannover. Außerdem entfernten sie den bezahnten Unterkiefer, um möglichen Trophäenjägern zuvor zu kommen. Wie bei den Walen auf Wangerooge handelt es sich um ein männliches, mit etwa zwölf Metern Länge noch nicht ausgewachsenes Tier. Vorerst ist keine Bergung des Walkadavers erforderlich.

Die Nationalparkverwaltung weist darauf hin, dass der tote Wal in der Ruhezone des Nationalparks liegt, die nicht betreten werden darf. Zudem ist der Körper durch Faulgase stark aufgebläht und droht jederzeit zu platzen.

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