17.06.2011

Bundesfreiwilligendienst

Nachdem 2011 die Wehrpflicht und damit auch des Zivildienst in Deutschland entfallen sind, wurde mit dem Bundesfreiwilligendienst eine neue Möglichkeit geschaffen, sich ehrenamtlich im ökologischen und sozialen Bereich zu engagieren.

Bestehende Angebote wie das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) oder Freiwillige in Parks werden durch den Bundesfreiwilligendienst (BFD) nicht ersetzt, sondern ergänzt.

Ist das FÖJ (wie auch der bisherige Zivildienst) jungen Menschen vorbehalten, so steht der BFD auch Interessierten offen, die älter sind als 27 Jahre.

Die Einsatzdauer ist beim BFD begrenzt (in der Regel 12, maximal 24 Monate), wobei man sich alle 5 Jahre neu bewerben kann.

Die Arbeitszeit beträgt mindestens 20 Wochenstunden.

Bei "Freiwillige in Parks" gibt es keine Mindestarbeitszeit; der Zeitumfang wird von den Freiwilligen selbst festgelegt (kann z. B. auch sein "ein Wochenende pro Monat", "2 Nachmittage pro Woche", "sporadisch nach Bedarf" oder auch "einmalig 4 Wochen" - wie immer es passt). Die Gesamt-Einsatzdauer ist hier nicht zeitlich begrenzt - wer möchte, kann sich über viele Jahre fortlaufend freiwillig zur Mitarbeit verpflichten.

So kann jede/r Freiwillige entscheiden, welche Möglichkeit am besten zum eigenen Lebensentwurf passt. Hier finden Sie weitere Informationen zu den verschiedenen Modellen:

Bundesfreiwilligendienst

Freiwillige in Parks

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Und hier gibt es eine Online-Börse für BFD-Einsatzstellen im Naturschutz - auch im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

Speziell über Einsatzstellen an Nord- und Ostsee informiert das Portal Freiwillig am Meer.