Wussten Sie schon, dass ...

Das müssen sie schließlich auch angesichts der Nonstop-Rekorde, die einige von ihnen während der Zugzeit aufstellen (siehe Beitrag „Afrika-Island nonstop"). Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes für Ornithologie im bayerischen Seewiesen haben Details jetzt am Beispiel der Fregattvögel (Foto oben) mit einer Studie zu deren Schlaf- und Flugverhalten ermittelt. Diese in den Tropen und Subtropen verbreiteten Hochseevögel können bis zu zwei Monate ununterbrochen in der Luft bleiben. Mittels Gehirnstrommessungen stellte das Forscherteam fest, dass sich das Gehirn der Tiere vor allem im Nachtflug für jeweils einige Minuten in einen speziellen Schlafmodus schaltet. In der Fachsprache wird diese auch beim Menschen vorkommende Phase „Slow-Wave-Schlaf“ oder auch langsamwelliger Schlaf genannt.  Bei den Vögeln funktioniert er den Erkenntnissen zufolge jedoch nur in der Geradeausbewegung und bei entsprechender Thermik – bei Richtungswechseln oder Höhenveränderungen wird eine Gehirnhälfte „dazugeschaltet“. Dieses Schlummern mit nur einer Gehirnhälfte wiederum, der sogenannte Halbseitenschlaf, ist auch bei anderen Vögeln bekannt, unter anderem bei Pfeif- und Stockenten.

Wer mehr über die Studie wissen will, kann dies hier nachlesen.