Pünktlich aufgebaut

Pünktlich zu den Osterferien ist das Besucher-Informations-System (BIS) im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer wieder komplett. Insgesamt 750 Infoelemente an 250 Standorten entlang der Nationalparkküste informieren Gäste über die einzigartige Natur des Wattenmeeres und über standortspezifische Besonderheiten. Einige davon werden über den Winter „eingemottet“, sind nun aber wieder an ihren Sommerstandorten aufgebaut. Zum Beispiel auf dem Trischendamm in Friedrichskoog, wo der Nationalpark-Ranger Michael Beverungen, unterstützt von der ehemaligen Freiwilligen Sarah Hilleckes von der Schutzstation Wattenmeer, Hand angelegt hat (siehe Foto).

Neu im küstenweiten Informationsnetz sind Tafeln entlang des Panoramaweges auf dem kürzlich eingeweihten Nordstrander Klimadeich. Auf 2,5 Kilometern vermitteln hier insgesamt acht Themenelemente Wissenswertes über den Nationalpark und das Weltnaturerbe Wattenmeer, über die Biosphäre Halligen, über Klimawandel und Küstenschutz; weitere vier Tafeln informieren über den Verlauf des Panoramaweges, der von Norderhafen bis Strucklahnungshörn auf der Krone des neuen Deiches entlang führt.

Ziel des BIS ist es, erholungssuchende Gäste an sensiblen oder stark frequentierten Standorten für die Schutzwürdigkeit der Natur zu sensibilisieren. „Informieren statt verbieten“ lautet dabei das Motto. Die Aufwertung des touristischen Angebots durch viel Wissenswertes über die jeweilige Region ist eine allseits erwünschte positive Begleiterscheinung.

Längst an ihren Standorten angekommen sind auch die Schilder, mit denen wichtige Brut- und Rastgebiete der Wat- und Wasservögel im Nationalpark markiert werden. Hier waren neben Nationalpark-Rangern und Freiwilligen der Naturschutzverbände auch einige der Junior-Ranger-Gruppen aktiv.

Kleine Fotos: © Lahrsen-Loges, © Wittmann.