Vortrag bei Symposium

Vorträge – mal hochwissenschaftlich, mal allgemeinverständlich – zu halten, ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Nationalparkverwaltung täglich Brot. Nicht selten bilden hochkarätige wissenschaftliche Tagungen die Plattform. Wie in der vergangenen Woche für Ulrike Schückel: „Bewertung von Nahrungsnetzen für OSPAR und Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie“ lautet, ins Deutsche übertragen, das Thema, zu dem sie beim Meeresumweltsymposium in Hamburg referiert hat. Die Diplom-Biologin arbeitet in der Tönninger Behörde im Fachbereich Umweltbeobachtungen und Planungsgrundlagen für das Projekt „STopP-Synthese“. Die Abkürzung steht für „Vom Sediment zum Top-Prädator“ und befasst sich mit dem Einfluss von Sedimenteigenschaften auf die Artenzusammensetzung- und -verteilung von der Wirbellosenfauna bis zum Vogel.

Das vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und dem Bundesamt für Naturschutz im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit veranstaltete Meeresumweltsymposium war bereits das 27. seiner Art und gilt als wichtiges wissenschaftliches Forum. Diesjähriges Thema waren „aktuelle Probleme der Meeresumwelt" mit den Schwerpunkten Klimawandel und Meer, Arktis, Schifffahrt, Fischerei, Meeresnaturschutz (Schückels „Rubrik“) und Mehr vom Meer.