Jetzt 23!

Vom Gymnasium über Gemeinschafts- und Grundschulen bis zur kleinen Halligschule: Mit drei neuen Mitgliedern ist der Kreis der Nationalpark-Schulen auf 23 angewachsen. Neu dabei sind

  • die Halligschule Nordstrandischmoor (siehe Foto). Mit derzeit vier Schülern ist sie die kleinste im Kreis der Nationalpark-Schulen. „Meine Schüler lieben ihre Hallig, doch ist ihnen nicht bewusst, wie besonders und einmalig ihre Heimat ist“, sagt Lehrer Andreas Kellermann. Eines seiner Ziele sei es daher, den Kindern genau das nahezubringen. Kellermann: „Weiterhin sollen sie die Bedrohung dieser kleinen Welt mit ihren Tieren und Pflanzen erkennen. Ich hoffe, dass so der Wunsch entsteht, aktiv zu helfen.“
  • die Theodor-Mommsen-Schule in Garding mit ihrer Außenstelle, der Grundschule Tetenbüll. Letztere ist zwar nicht explizit Montessorischule, richtet ihre  pädagogische Arbeit aber nach Maria Montessori, einer italienischen Ärztin und Reformpädagogin, aus. Die Lehrerinnen Uta Schulze-Underwood und Sonja Reiche-Eisenstuck erläutern den Zusammenhang so: Im Sinne Maria Montessoris sei die Bedeutung der Natur für die Entwicklung des Kindes unumstritten. Demzufolge sei die pädagogische Arbeit gekennzeichnet durch direkte Erfahrungen, die den Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden. „Der Nationalpark Wattenmeer ist unser unmittelbarer Lebensraum, den wir mitgestalten möchten und an dessen Erhalt wir aktiv und fachkundlich beteiligt sein wollen.“
  • die Gemeinschaftsschule Niebüll als Dritte im Bunde der neuen Nationalpark-Schulen und als die nördlichste auf dem Festland.