11.06.2015

„BIS“ Pellworm mit neuem Gesicht

Harald Förster, Detlef Hansen und Jürgen Feddersen

Harald Förster, Detlef Hansen und Jürgen Feddersen | © E. Koop / LKN-SH

Ein neues Gesicht für das „BIS“ auf Pellworm: Das Besucher-Informations-System für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer auf der Nordseeinsel ist komplett überarbeitet und am 10. Juni im Beisein vieler Gäste eingeweiht worden. Das touristische Angebot Pellworms sei mit den neuen Nationalpark-Infoelementen rund um die Insel noch attraktiver geworden, freuen sich der Pellwormer Bürgermeister Jürgen Feddersen und Dr. Detlef Hansen von der Nationalparkverwaltung in Tönning. „Nach Föhr und Amrum sowie den Halligen Langeness/Oland und Hooge verfügt damit nun eine weitere Region der Uthlande über ein umfangreiches BIS“, so Detlef Hansen.

Seit 2011 wurden auf Pellworm nach und nach die Inhalte aller Infotafeln, -karten und Pavillons – an insgesamt 17 Standorten – aktualisiert und ersetzt. Neu dazu gekommen sind ein Pavillon auf der Veranstaltungsfläche beim Leuchtturm, der eine Infotafel am Deichübergang ersetzt, sowie eine Infokarte mit Panorama-Beschreibung auf der Deichkrone an der Hooger Fähre. Zu den präsentierten Themen gehört neben allgemeinen Informationen zum Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer auch Heimatkundliches, unter anderem über die Kirche, den Leuchtturm und die Hallig Süderoog sowie Wissenswertes über den Küstenschutz und über Naturerlebnismöglichkeiten wie etwa Wattwanderungen.

Das Besucher-Informations-System im Nationalpark besteht aus Elementen wie Pavillons, Infotafeln und -karten, Schildern und Wegweisern, die je nach örtlichen Gegebenheiten bedarfsgerecht in Abstimmung mit den Beteiligten vor Ort entwickelt werden. Auf Pellworm waren das neben der Gemeinde der Kur- und Tourismus-Service, die Küstenschutzkollegen des LKN, die Schutzstation Wattenmeer, der Naturschutzverein Mittleres Nordfriesland sowie der Nationalpark-Ranger der Insel. Für die Gemeinde Pellworm habe sich besonders Doris Ehlers stark eingebracht – „und das sogar noch, als sie nicht mehr im Gemeinderat aktiv war“, betont Jürgen Feddersen und spricht Ehlers den ausdrücklichen Dank der Gemeinde aus.

Ziel des BIS ist es, erholungssuchende Gäste an sensiblen oder stark frequentierten Standorten für die Schutzwürdigkeit der Natur zu sensibilisieren. „Informieren statt verbieten“ lautet dabei das Motto. Die Aufwertung des touristischen Angebots durch viel Wissenswertes über die jeweilige Region ist eine allseits erwünschte positive Begleiterscheinung. Insgesamt umfasst das Informationsnetz entlang der schleswig-holsteinischen Festlandsküste sowie auf den Inseln und allen Halligen mit Besucherverkehr annähernd 750 Elemente an rund 240 Standorten.

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