Jagd

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Die Jagd auf Wasservögel oder Seehunde ist im Nationalpark verboten. Auf den Inseln und Halligen, die nicht im Nationalpark liegen sowie auf der Binnenseite der Deiche am Festland ist die Jagd auf Wasservögel möglich.
Wasservögel

Wasservögel | © Stock/LKN-SH

Bis zur Jagdsaison 1988/89 wurden im Nationalpark Wasservögel gejagt. Rund 500 Jäger erlegten jährlich etwa 10.000 Enten und Gänse (50 Pfeifenten, 35 % Stockenten). Nach intensiver öffentlicher Diskussion beschlossen die Umwelt- und Landwirtschaftsminister 1989 die Einstellung der Wasservogeljagd.

Die Jagd auf Seehunde war in Schleswig-Holstein bereits 1974 eingestellt worden, als nur noch 1.500 Tiere gezählt wurden. Seitdem hat sich der Aufgabenbereich der Seehundjäger in Richtung Naturschutz, Umweltbeobachtung und Öffentlichkeitsarbeit verschoben und der Seehundbestand ist in Schleswig-Holstein auf rund 10.000 Tiere angewachsen. Unter der traditionellen Bezeichnung "Seehundjäger" hat das Umweltministerium 21 Jagdschutzbeauftragte bestellt, die das Gebiet des Nationalparks betreuen. Sie entscheiden über den Umgang mit gefundenen, hilflos oder krank erscheinenden Seehunden und bergen tote Tiere. Jeder Fall wird protokolliert und der Nationalparkverwaltung gemeldet.

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