14.07.2010

Fotostandpunkte

Die Bilder der verschiedenen Nationalpark-Ausschnitte wurden täglich an acht Standorten aufgenommen:

 

Nehrungshaken auf der Insel Sylt

Nehrungshaken auf der Insel SyltAm Nordrand des Königshafens auf der Insel Sylt öffnet sich der Blick über die Lister Nehrung bis zum Nordende der Insel, dem Ellenbogen.

Bei Niedrigwasser fällt eine kleine Wattenmeerbucht im Schutz des natürlich entstandenen Sandhakens frei.

 


 

Lahnung auf der Hamburger Hallig

Im Schutz von Lahnungen wachsen neue Salzwiesen heran. Schon seit Jahrhunderten hat der Mensch mit dieser Technik die Salzwiesenbildung an der Küste unterstützt.

Buschlahnungen bremsen die Strömung des auflaufenden Wassers und feine Schlickpartikel setzen sich ab, erste Salzwiesenpflanzen können Fuß fassen.
 


 

Salzpfanne auf der Hamburger Hallig

Salzpfanne auf der Hamburger HalligSalzpfannen sind typische Strukturen in der Salzwiese. An den Rändern der dauerhaft mit Salzwasser gefüllten Schlenken hat sich eine naturbelassene Salzwiesenvegetation angesiedelt.

Im Hintergrund ist die Warft der Hamburger Hallig zu erkennen.

 


 

Wattenpriel vor der Hallig Nordstrandischmoor

Ebbe und Flut sind der tägliche Atem des Wattenmeeres.

Bei Hochwasser verrät lediglich die Doppelprikke, das bei Ebbe hier ein weitläufiges Watt trocken fällt.

Nur ein schmaler und mit Prikken gekennzeichneter Priel zur Hallig Nordstrandischmoor bleibt wasserführend.
 


 

Naturbelassener Priel auf der Hallig Süderoog

Weit draußen im Meer liegt die kleine Hallig Süderoog. Unser Blick schweift von der Warft nach Norden über das Halligland und zeigt einen der letzten kleinen naturbelassenen Halligpriele.

Im Hintergrund sind bei guter Sicht zwei Warften der fernen Hallig Hooge zu erkennen.
 


 

Vorland von Westerhever - Der Blick vom Leuchtturm

Vorland von Westerhever - Der Blick vom LeuchtturmIm Schutz eines langgestreckten Strandwalles hat sich das Vorland von Westerhever gebildet. Die künstliche Entwässerung des Gebietes hat ein starres Muster hervorgerufen.

Seit 12 Jahren entwickelt sich das Gebiet im vorderen Teil wieder nach seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten, ohne Entwässerung und Schafbeweidung. Erste Strukturveränderungen werden in der Vegetation sichtbar.
 


 

Wattlandschaft vor Westerhever

Wattlandschaft vor WesterheverAusgedehnte, von Prielen durchzogene Wattlandschaften sind charakteristisch für das Wattenmeer. Hier reicht der Blick vom Leuchtturm in Westerhever von den Salzwiesenkanten im Vordergrund bis hin zu den ausgedehnten Sandbankstrukturen von Westerhever und St. Peter-Ording vor der Tümlauer Bucht.
 


 

Salzwiese mit dem Leuchtturm von Westerhever

Salzwiese mit dem Leuchtturm von WesterheverDas Markenzeichen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer: Der Leuchtturm von Westerhever mit seinen beiden Dienstgehöften im Vorland.

Der jahrezeitliche Wechsel in der Pflanzendecke der Salzwiese geht nur langsam vonstatten und die wahre Pracht der Vegetation entwickelt sich erst im Hochsommer.