27.02.2013

Vereinbarung unterzeichnet: Nationalparkverwaltung und Wasserschutzpolizei Husum bekräftigen Zusammenarbeit

Primär wird auf Aufklärung und Überzeugung gesetzt, gleichzeitig wird aber auch gefordert, dass die rechtlichen Bestimmungen zu den Themen Natur, Umwelt, Fischerei und Schifffahrt eingehalten werden, damit das Schutzgebiet in seiner Integrität erhalten bleibt

Um ihre Zusammenarbeit zu festigen, haben die Wasserschutzpolizei und die Nationalparkverwaltung eine neue Vereinbarung unterzeichnet. „Damit bekräftigen wir die gemeinsame Verantwortung für den Nationalpark und das Weltnaturerbe Wattenmeer, die schon seit langem auf einer guten Kooperation beruht“, erklärte Dr. Detlef Hansen, der Leiter der Nationalparkverwaltung. Die Vereinbarung trägt dazu bei, das Bewusstsein für die Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit des weltweit einzigartigen Wattenmeeres bei den Nutzern zu stärken. Die Mitarbeiter der Wasserschutzpolizei Husum beteiligen sich an Schulungsveranstaltungen zum Thema Nationalpark, besonders für die Nationalpark-Partner und die jungen Menschen des Bundesfreiwilligendienstes und des Freiwilligen Ökologischen Jahres, die alljährlich unverzichtbare Arbeit im Schutzgebiet leisten. Gleichzeitig unterstützt die Nationalparkverwaltung die Wasserschutzpolizei bei öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen mit Informationen über den Nationalpark und das Weltnaturerbe.

Ingo Berger, der Leiter der Wasserschutzpolizei Husum, weist darauf hin, dass mit der Kooperation auch das Verfahren bei Rechtsverletzungen und Störungen im Nationalpark Wattenmeer weiter verbessert wird: „Wir setzen primär auf Aufklärung und Überzeugung, fordern aber gleichzeitig auch, dass die rechtlichen Bestimmungen zu den Themen Natur, Umwelt, Fischerei und Schifffahrt eingehalten werden, damit das Schutzgebiet in seiner Integrität erhalten bleibt.“

Wer im Nationalpark unterwegs ist, muss wissen, dass es Spielregeln und gesetzliche Vorschriften gibt, betonen beide Kooperationspartner. In der Vergangenheit gab es immer mal wieder kleinere Verstöße gegen die Bestimmungen im Nationalpark. Insgesamt ist aber festzustellen, dass sich Einheimische wie auch Touristen sehr verantwortungsvoll verhalten.

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