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Leeve Lüüd, Schokolade, Punsch und Braten gibt es sicherlich und hoffentlich ausreichend, deshalb flattert von uns zu Weihnachten noch eine prallgefüllte Ausgabe der Nationalpark Nachrichten auf Ihren digitalen Gabentisch. Wir werfen einen Blick zurück auf diese bunte, ein Jahr dauernde Geburtstagsparty und bedanken uns aus vollem Herzen bei allen, wirklich allen, die Anteil daran hatten. Und während Sie diese Zeilen lesen ist das nächste Themenjahr in Vorbereitung. Wir widmen uns ganz den kleinen Wundern im Watt – den Insekten zwischen Ebbe und Flut. Und nun bleibt uns, Ihnen friedliche und gelassene Dezembertage zu wünschen, voller Heiterkeit, Besinnlichkeit (wer mag) und Vertrauen auf ein gutes neues Jahr!
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Foto: Martin Stock / LKN.SH
Mit einem bunten Geburtstagsstrauß an Veranstaltungen feierte der Nationalpark in der gesamten Region über das ganze Jahr sein 40. Jubiläum. Möglich wurde dies unter anderem durch das starke Netzwerk von fast 200 Nationalpark-Partnern aus den verschiedensten Bereichen des nachhaltigen Tourismus. Geführte Touren zu Fuß, mit dem Rad oder auch per Schiff, Salzwiesen, Vogelkunde und Historisches – für alle war das Passende dabei. Besondere Highlights waren außerdem die Watt-Wette in Büsum, der offizielle Festakt im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum oder die Radtour ab Husum. Bleibende Projekte, die weiter wachsen werden, sind die Sammlungen der 40 Erfolge und zehn Herausforderungen sowie der 40 Sprachen. Auf dass wir zum nächsten Jubiläum auf jeweils 50 erhöhen können! |
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Foto: Ulrich Bolm-Audorff / LKN.SH
Die Kegelrobben bringen zwischen November und Januar ihre Jungen an einem ruhigen Strand ohne Überflutungsgefahr oder auf einer hoch gelegenen Sandbank zur Welt. Wer beim Spazieren gehen eines dieser weißen Fellknäule entdeckt, sollte ausreichend Abstand halten. Auch Hunde sind kurz an der Leine zu führen. Robbenjunge sind sehr wehrhaft und können außerdem Krankheiten übertragen. Die Kleinen sind es gewohnt, auf sich allein gestellt zu sein, da die Mütter nur zum Säugen ca. drei Wochen an Land kommen. Im Falle eines Fundes sollten am besten die sogenannten Seehundjäger*innen informiert werden. Dazu ist die Robben.App sehr hilfreich. Durch die Standortfunktion bekommen die Seehundjäger*innen direkt die wichtigsten Infos, um das Tier zu finden und gegebenenfalls helfen zu können. |
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Foto: Martin Stock / LKN.SH
Im Sylter Königshafen zeigt sich, wie stark menschliche Einflüsse das ökologische Gleichgewicht verändern. Forschende des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) dokumentieren in ihrer aktuellen Publikation den tiefgreifenden Wandel der vergangenen hundert Jahre. Heimische Austern sind durch Raubbau verschwunden, Seegraswiesen existieren infolge von Krankheit und Überdüngung kaum noch. Heute bestimmen Pazifische Austern und andere wärmeliebende, eingeschleppte Arten das Bild. Sie zeigen zwar eine beeindruckende Anpassungsfähigkeit, doch welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die heimische Fauna und die Zukunft des Lebensraums haben, ist noch weitestgehend unklar und erfordert aufmerksame Beobachtung. |
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Foto: Anneliese Smuda / LKN.SH
Seit 40 Jahren liefert das wissenschaftliche Monitoring im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer die Grundlage für fundierten Naturschutz. Aufbauend auf Daten, Fakten und ökologischen Langzeituntersuchungen bewertet die Nationalparkverwaltung den Zustand des Schutzgebiets und entwickelt Strategien zu seinem Erhalt. Beim Fortbildungstag „Monitoring im Nationalpark Wattenmeer – 40 Jahre der Natur auf der Spur“ blickten Expert*innen, Forschende und Naturschützer*innen auf die erfolgreiche Entwicklung dieses einzigartigen, ökosystembasierten Programms – und auf seine Bedeutung für die Zukunft des Wattenmeeres. Die Vorträge zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig Forschung und Beobachtung im Wattenmeer sind und dass trotz technischer Fortschritte der Mensch in der Naturbeobachtung unersetzlich bleibt. |
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Foto: Magdalena Hanft / Biosphäre Pellworm
Während allerorts die Hausfassaden und Vorgärten in festlichem Licht erstrahlen, hat Pellworm zum Jahresende noch etwas gegen Lichtverschmutzung getan. Denn was für uns Menschen schön aussieht und uns in festliche Stimmung versetzt, ist für die nachtaktive, lichtempfindliche Tierwelt ein Problem. Daher haben der Sitz der Gemeinde und die Touristinformation eine neue Außenbeleuchtung bekommen. Ganz im Sinne der Sterneninsel ist die Beleuchtung gezielt auf die Wege gerichtet, und das warmweiße Licht zieht keine Insekten an. Ein paar Meter weiter, an der Bushaltestelle am Kurzentrum, zwischen vielfältigem Staudenbeet und Insektenhotel, informieren Infoschilder über Insekten, Licht und Artenschutz. Ein schöner Start der Biosphäre in das Nationalpark-Themenjahr „Insekten“. |
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Foto: Jugendnetzwerk Biosphäre e.V.
Das Jugendnetzwerk Biosphäre ist ein junges, selbstorganisiertes und nicht hierarchisches Netzwerk. Das Ziel ist, sich für Biosphärenreservate in ganz Deutschland und darüber hinaus einzusetzen und junge Menschen für diese zu begeistern. In ihrem ersten Jahresbericht geben die engagierten, jungen Erwachsenen einen Überblick über ihre Aktivitäten seit der Gründung im November 2023. Präsenztreffen, Workshops, Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit, Teilnahme an Fachtagungen und Festen – eine Bilanz, die sich sehen lassen kann und zurecht bereits mit zwei Preisen ausgezeichnet wurde. Im November 2024 wurde der Movers of Tomorrow Award überreicht und Mitte diesen Jahres der Deutsche Jugend-Naturschutzpreis. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch, super gemacht und weiter so! |
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Foto: Andrea Vanselow / Schule am Meer
Wenn aus einem Lied im Watt neue Bücher für Grundschüler*innen werden, dann kann es sich doch nur um das Ergebnis der großen Watt-Wette zum 40. Jubiläum des Nationalparks handeln. Im Sommer wettete die Nationalparkverwaltung gegen die Gemeinde Büsum, dass sie es nicht schaffen würde, 40 Politiker*innen im Watt ein Geburtstagständchen singen zu lassen. Die Wette ging eindeutig verloren - zum Glück! Denn so ging der Wetteinsatz von 1.000 Euro an die Büsumer Schule am Meer, die davon neue, tolle Bücher anschaffte. Natürlich zum Thema Wattenmeer, um sich weiter intensiv mit dem einzigartigen Lebensraum vor den Toren der Nationalpark-Schule beschäftigen zu können. Wir freuen uns, dass die Kinder der Grundschule dabei waren und die Politiker*innen an ihren Watt-Stationen viel lernen konnten! |
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Foto: Martin Rimmler / LKN.SH
Im November fand auf vielfachen Wunsch der Nationalpark-Partner ein erstes Netzwerktreffen statt. Zu Gast in der Off-Site-Location FriesThinkLand von Nationalpark-Partnerin Irmgard Glasmacher kamen rund 20 Nationalpark-Partner aus der gesamten Region von Sylt bis zum Nord-Ostsee-Kanal. Das gemeinsame Ziel: Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit erörtern. Dazu tauschten sich die Teilnehmenden zunächst aus, was sie anderen anbieten können und was sie sich von den anderen wünschen würden. Ein diskutiertes Thema waren beispielsweise Kooperationsangebote mit Vergünstigungen. Das Treffen war ein lebendiger Versuch, wie Netzwerken gelingen kann und neue gemeinsame Angebote geschaffen werden können. Weitere Treffen werden 2026 folgen. |
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Foto: Alina Claußen / LKN.SH
Weihnachtsgeschenk gesucht? Manchmal ist es gar nicht so einfach, seinen Liebsten ein schönes Geschenk zu machen. Wie wäre es mit einer Jahreskarte für das Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum? Verschenken Sie ein Jahr voller Watt-Erlebnisse! Zwölf Monate lang, können Kinder, Erwachsene oder Familien das Multimar so häufig besuchen, wie sie wollen. Im größten Besuchszentrum für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer lädt die Erlebnisausstellung auf über 4.000 Quadratmetern zum Erforschen, Anfassen und Ausprobieren ein. Höhepunkte sind die drei Fischotter im Außenbereich, das große Pottwal-Skelett, die 37 faszinierenden Aquarien und der Taucher, der zweimal pro Woche die Fische im Großbecken füttert. |
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Foto: Nicole Neumann / LKN.SH
Im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum erwartet Sie eine Aufgabe mit Sinn und Wirkung. Gestalten Sie inklusive Bildungs- und Erlebnisangebote, die Menschen jeden Alters und jeder Fähigkeit die einzigartige Welt des Wattenmeeres näherbringen. Ob bei Führungen durch das Multimar Wattforum, spannenden Bildungsaktionen in der Natur oder kreativen Veranstaltungen – Sie tragen dazu bei, Umweltbewusstsein erlebbar zu machen. Ihre Ideen und Ihr Organisationstalent sind gefragt, wenn es darum geht, Bildung barrierefrei und lebendig zu gestalten. Arbeiten Sie in einem engagierten Team, das Vielfalt lebt, Natur liebt und Wissen teilt. Wenn Sie Leidenschaft für Umweltbildung, Inklusion und Teamarbeit mitbringen, ist diese Stelle Ihre Chance, etwas zu bewegen. Bewerbungsfrist ist der 22. Dezember. |
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Foto: Frank Hecker / LKN.SH
Ein gut aufgestelltes Naturschutzbündnis hat seine Arbeit aufgenommen: das Netzwerk Nordseeschutz (NeNo). Es hat zum Ziel, marine Ökosysteme und insbesondere den bedrohten Schweinswal besser schützen. Geplant sind Projekte zu Aufklärung, Umweltbildung und politischem Dialog – alles im Sinne des nachhaltigen Meeresschutzes. Entstanden ist die Initiative 2023, als aus der Zusammenarbeit mehrerer Verbände das „Positionspapier zur Notwendigkeit verstärkter Maßnahmen zum Schutz der Schweinswale im Walschutzgebiet vor Sylt und Amrum“ entstand. Gründungspartner des NeNo sind verschiedene Naturschutzorganisationen und Forschungseinrichtungen. Es ist offen für weitere Partner und Initiativen, die sich für wirksamen Meeresschutz und eine nachhaltige Nutzung der Nordsee engagieren möchten. |
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Foto: Martin Stock / LKN.SH
Der Dachverband Nationale Naturlandschaften (NNL) lud im November zu seiner Mitgliederversammlung ins Ostseebad Sellin ein. Auf Rügen tauschten sich die Leitungen der deutschen Nationalparke, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete aus und berieten über gemeinsame Strategien. Für das Biosphärenreservat im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer und den Nationalpark nahmen Britta Diederichs und Michael Kruse teil. Schwerpunktmäßig ging es um die sozioökonomische Forschung in Deutschlands Schutzgebieten. Ein wichtiges Thema, denn an insgesamt etwa 700 Mio. Besuchstagen werden in den NNL um die 14 Mrd. Euro generiert und damit zahlreiche Arbeitsplätze gesichert. |
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Foto: Christian Wiedemann / LKN.SH
Lässt sich ein informativer Kurztext zum Nationalpark in 40 Sprachen übersetzen, ganz ohne KI? Dieser Herausforderung stellte sich die Nationalparkverwaltung intern anlässlich des 40. Geburtstags. Und die feierliche Antwort lautet: Ja! Dank vieler Freund*innen des Wattenmeeres gelang es. Das Ergebnis: grundlegende Informationen über den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sind nun in über 40 (!) Sprachen erhältlich. Dabei handelt es sich nicht nur um große Weltsprachen, sondern auch um teils nur noch wenig verbreitete Sprachen – authentisch übersetzt von Menschen, die eine Beziehung zum Wattenmeer haben. Eine gelungene Aktion für Verständigung und Freundschaft und ein freundlicher Willkommensgruß an die weite, wunderbar bunte Welt, von der der Nationalpark sehr gerne ein Teil ist. |
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Foto: Martin Rimmler / LKN.SH
Das vierte VaBene-Modul des Qualifizierungskurses für Nachhaltigkeits-Guides fand im November in Esbjerg statt. In dem deutsch-dänischen Interreg-Projekt geht es darum, Gäste des Wattenmeers für Naturschutzaktivitäten zu begeistern. Diesmal stand das Thema Energie im Fokus. Als Highlight konnte ein Teil der Gruppe im Vorfeld die große Meerwasserwärmepumpe Esbjerg besichtigen. Möglich machten das die Everllence Schweiz AG und DIN Forsyning. Die Wärmepumpe deckt einen großen Teil des Wärmebedarfs der Stadt Esbjerg ab. Besonders ist, dass sie CO2 als Kältemittel nutzt und auf synthetische, umweltgefährdende Mittel verzichtet. Die Teilnehmenden diskutierten intensiv, nicht nur zur Energie, auch zu Klimawandel, Küstenschutz und nachhaltiger Mobilität. Ein Besuch des Fischerei- und Schifffahrtsmuseums Esbjerg rundete das vielfältige Programm ab. |
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Foto: DJN
... auch Geburtstag hat? Die Stiftung engagiert sich seit zehn Jahren für den Schutz und die Förderung unseres einmaligen Wattenmeers. Im vergangenen Jahrzehnt wurden viele Projekte und Initiativen zum Schutz des Nationalparks, der Artenvielfalt und der Umweltbildung unterstützt. Jede Initiative trägt dazu bei, die Wattenmeer-Natur für kommende Generationen zu bewahren. Beispiele sind die Entwicklung und Erprobung spezifischer Maßnahmen des Prädationsmanagements zum Schutz brütender Küstenvögel auf den Halligen, Strandinseln für Seeschwalben auf Sylt bis hin zu Nationalpark-Ausstellungsteilen. Im kommenden Jahr wird ein Projekt die Besucher*innen-Information, -Lenkung und den Schutz von Küstenvögeln am Eidersperrwerk verbessern. Ein großer Dank gilt allen Wegbereiter*innen dieser wertvollen Stiftungsarbeit. Gemeinsam geht es in das nächste Jahrzehnt voller spannender Herausforderungen und neuen erfolgversprechenden Förderprojekten. |
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Foto: Marius Harlinghaus / LKN.SH
Gestalten Sie die Öffentlichkeitsarbeit für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer in der kommenden Saison mit! Eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgabe erwartet Sie, bei der Ihre Begeisterung und Ihr Wissen für das Wattenmeer gefragt sind. Die eigenständige Betreuung von Info- und Messeständen gehört ebenso dazu, wie die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen. Gesucht ist also ein wahres Organisationstalent, das gerne mit Menschen ins Gespräch kommt und den Gästen am Nationalpark-Infomobil die faszinierende Natur des Nationalparks, Biosphärenreservats und des Weltnaturerbes Wattenmeer näher bringt. |
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Foto: Sabine Schückel / LKN.SH
Dr. Sabine Schückel nahm für die Nationalparkverwaltung an der 3rd Catch Welfare Conference teil. Diese internationale Konferenz fand vom 19. bis 21. November in Ijmuiden (Niederlande) statt. Die von der Catch Welfare Platform organisierte Veranstaltung brachte Vertreter*innen aus Industrie, Wissenschaft, Behörden und NGOs zusammen, um zentrale Fragen zu selektiven Fangmethoden und zur Verbesserung des Tierwohls bei Fisch und Krebstieren zu diskutieren. Im Fokus standen technologische Innovationen (z.B. selektive Fangmethoden, Reduzierung des Beifangs), der Einsatz künstlicher Intelligenz sowie aktuelle Fortschritte bei Fangverarbeitungsmethoden. Darüber hinaus gab es an Bord eines innovativen Fischereifahrzeuges Einblicke in effiziente und nachhaltige Fangmethoden, die durch Forscher*innen der Wageningen Universität begleitet werden. |
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Foto: Alina Claußen / LKN.SH
Fast 100 Teilnehmende kamen Anfang Dezember nach Heide zur Fachhochschule Westküste, um an der Fachtagung „Natur und Tourismus“ teilzunehmen. Zentrale Themen waren praktische Methoden der Zukunftsforschung und die beiden runden Geburtstage des Nationalparks und des Nordsee-Tourismus-Services. Das Organisationsteam der beliebten Veranstaltung spiegelt die enge Verbundenheit von Natur und Tourismus wider: Es setzte sich zusammen aus Expert*innen aus der Nationalparkverwaltung, der Nordsee-Tourismus-Service GmbH, dem WWF Deutschland, der Schutzstation Wattenmeer, der FH Westküste und Dithmarschen Tourismus. |
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Foto: Bettina Mendel / LKN.SH
Vor über 30 Jahren übernahm Kai Eskildsen (im Bild rechts) durch seinen Dienstantritt in der Nationalparkverwaltung große Verantwortung für die Ökosystemforschung und das Rastvogelmonitoring. Er wurde stellvertretender Fachbereichsleiter und später selbst Leiter für den Fachbereich 30 „Umweltbeobachtung und Planungsgrundlagen“. Es gelang Kai sehr gut, Forschung und Laborarbeit in die fachliche Arbeit zu integrieren. Und das auf einem sehr hohen Niveau. So initiierte er beispielsweise die Untersuchung des Sublitorals und hatte damit wesentlichen Anteil an der Erkundung der Lebensverhältnisse im Wattenmeer. Er koordinierte Projekte und stellte ein schlagkräftiges Team auf die Beine, durch das die vielen erhobenen Daten aufbereitet und für die gesamte Nationalparkverwaltung nutzbar wurden. Forschung und Monitoring bekamen nicht nur einen Nutzen für die praktische Naturschutzarbeit im Nationalpark, sondern wurden überdies zu ihrer Grundlage. Lieber Kai, wir danken dir sehr für deinen Schwung und Elan bei unserem „daily business“ und wünschen dir nun viel Zeit für deine sportlichen Hobbys, fürs Kochen, deine Familie und Wattenmeer-Urlaub! |
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Moin, ich bin Marthe Neumann und seit Februar 25 im Team der Nationalparkverwaltung. Zunächst arbeitete ich im deutsch-dänischen VaBene-Projekt (Visitor activation to Benefit nature and environment). Seit November bin ich als Mitarbeiterin für Nationalpark-Öffentlichkeitsarbeit und -Multiplikatorenschulungen unter anderem für Schulungen und für die Betreuung des BesuchsInformationsSystems (BIS) zuständig. Ich komme von der Ostesseküste Schleswig-Holsteins und habe in Kiel Biologie studiert. In den letzten Jahren arbeitete ich als zertifizierte Wattführerin am Niedersächsischen Wattenmeer und in der Umweltbildung. Jetzt freue ich mich, dass ich weiterhin in meiner Heimat bleiben und für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer arbeiten kann! Foto: privat |
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Moin, ich bin Fenja Hinrichsund seit November Teil des Interreg-Projektes VaBene (Visitor Activation to Benefit nature and environment). Hier hoffe ich, meine Wattenmeerliebe und meine Leidenschaft für Wissenschaftskommunikation und Umweltbildungsarbeit zu verknüpfen und ein tolles Netzwerk aus Nachhaltigkeits-Guides mitzugestalten. Meine Faszination für das Wattenmeer begann früh: Ich absolvierte ein Freiwilligenjahr bei der Schutzstation Wattenmeer auf Sylt. Während meines Biologie-Studiums in Bremen und Bodø, legte ich meinen Fokus auf küstennahe marine Lebensräume und die anthropogenen Einflüsse. Im Anschluss war ich in der Umweltbildung der Seehundstation Friedrichskoog tätig. Ich freue mich, nun Teil der Nationalparkverwaltung zu sein, und hoffe, noch viele Jahre aktiv für das Wattenmeer zu arbeiten.
Foto: privat |
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