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Nationalpark Wattenmeer Nationalpark Wattenmeer
Meeresgrund trifft Horizont

Liebe Wattenmeer-Begeisterte,

unser Jubiläumsjahr schreitet weiter voran: Nationalpark wirkt! Das haben wir erneut bei den Wilhelmshavener Schweinswaltagen erleben dürfen, die zu ihrem 10. Jubiläum wieder außerordentlich erfolgreich waren – denn fast bei jeder Ausfahrt und an vielen Tagen vom Festland aus wurden Schweinswale zur Begeisterung der vielen Besuchenden beobachtet. Beobachtungen wie diese erfreuen und beseelen die Gäste, das fördert ganz sicher auch die Unterstützung für den Schutz der Wale und den des Wattenmeeres. Der Erhalt der großen, beeindruckenden Meeressäuger ist ein wichtiges Thema im Nationalparkschutz, sind es doch gerade die großen Tiere, die in großen Schutzgebieten ihre letzten Ruheräume finden müssen. Wenn Sie gerade in dieser Jahreszeit junge Seehunde am Strand wahrnehmen, bedenken Sie, das ist unsere typische Wattenmeernatur, Wildlife pur: halten Sie Abstand, die Tiere brauchen in aller Regel nur Zeit in Ruhe, bis ihre Mutter zum Säugen wiederkommt.

Wir blicken in diesem Newsletter zurück auf die deutsche Energieminister-Konferenz auf Norderney, bei der wir auf dieser prominenten Ebene auch deutlich machen konnten, mit welchen Herausforderungen der Nationalpark bei der Umstellung der Energieversorgung in Deutschland hin zu immer mehr erneuerbaren Energien konfrontiert ist. Wir sind froh, dass wir dies auf der Konferenz aufzeigen konnten. 

Die trilaterale Regierungskonferenz zum Schutz des Wattenmeeres hat unter dem Motto „Schutz durch Wertschätzung“ neue Impulse gebracht und die gesamte Wattenmeerfamilie in Esbjerg versammelt. Allein dies ist ein starkes Zeichen für die Zukunft. Im Jubiläumsjahr unseres Nationalparks laufen  zahlreiche Wildnis-Touren unserer Rangerinnen und Ranger, die auf den Kern des Nationalparkschutzes aufmerksam machen, und wir freuen uns, bereits heute auf den Wadden Sea Day und die MareConvention Ende August in Wilhelmshaven hinweisen zu können. Bis dahin wünschen wir Ihnen allen spannende Beobachtungen und Nationalparkerlebnisse – vielleicht auch mit der Küstenseeschwalbe, dem Titelvogel der diesjährigen Zugvogeltage! 

Ihr Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer

Rubrikentitel Im Fokus

ANK-Update

© Peter Müller

Erfolgreiche Projektstarts

Alle drei Förderprojekte aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) des Bundesumweltministeriums unter Leitung oder mit Beteiligung der Nationalparkverwaltung sind erfolgreich gestartet und erste Auftakttreffen haben bereits stattgefunden. In Zukunft wird es jeweils themenbezogene Arbeitskreise in allen Projekten geben. Folgende Projekte sind in Niedersachsen gestartet:

o KoNaS-N: Kohlenstoffspeicherung durch natürliche Salzwiesenentwicklung im Bereich von Vorlandflächen und Sommerpoldern im Norderland

o KoNaS-WK: Kohlenstoffspeicherung durch natürliche Salzwiesenentwicklung im Bereich von Sommerpoldern an der Wurster Küste

o KliResDo: Stärkung der Klimaresilienz und Kohlenstoffspeicherung Dollart/Küste über eine integrative Vorlandmanagement-Planung, Initialmaßnahmen zur Salzwiesenentwicklung und pilothafte Sedimentverbringung auf Moorstandorte im Binnenland

Auch der Projektstart mit Prof. Dr. Peter Müller und Sierra Grange von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau verlief erfolgreich. Sie werden für alle drei Projekte die wissenschaftliche Begleitung, vor allem zu Fragen der Kohlenstoffspeicherung durch die Maßnahmen übernehmen. Vor Ort wurden dafür die Flächen besichtigt und die Voraussetzungen für den weiteren Forschungsverlauf abgestimmt.

2. ANK-Fachtagung in der BUKEA in Hamburg

Am 4. und 5. Mai fand in Hamburg die 2. Fachtagung „Natürlicher Klimaschutz für Meere und Küsten“ des Kompetenzzentrums Natürlicher Klimaschutz (KNK) im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) statt. Neben einem fachlichen Austausch zur Messung der Kohlenstoffspeicherungsraten in verschiedenen Habitaten, gab es auch Vorträge zu weiteren Themenbereichen. So stellten Beke Eichert und Dr. Jennifer Sobiech-Wolf, Projektmitarbeiterinnen in der Nationalparkverwaltung in einem Vortrag die vorgesehene Öffentlichkeitsarbeit der Projekte vor.

Energieministerkonferenz auf Norderney

© Eileen Bong / NLPV

Vom 20. bis 22. Mai tagten die Energieminister*innen der deutschen Länder und des Bundes auf der Insel Norderney – ein besonderer Ort, der den teilnehmenden Regierungsvertreter*innen die Herausforderungen der Energiewende unter Berücksichtigung der Anforderungen des Naturschutzes unmittelbar vor Augen führte. Nicht zuletzt, weil der Übertragungsnetzbetreiber Amprion auf der Insel vor wenigen Monaten mit den Bauarbeiten zur Realisierung zweier Netzanbindungssysteme begonnen hat, die zukünftig durch den Nationalpark und unter Norderney hindurch verlaufen werden, um Nordsee-Windparks mit dem Stromnetz an Land zu verbinden. 

Auch das Rahmenprogramm bot den anwesenden Minister*innen und Staatssekretär*innen mit dem Besuch einer Kabelbaustelle am Festland sowie dem UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum Norderney mit der im März neu eröffneten Ausstellung "Das Wattenmeer: früher – heute – morgen" wichtige Einblicke. In allen Programmteilen war der Nationalpark inhaltlich durch seinen Leiter vertreten und konnte die Ambivalenz zwischen dem Ausbau der Offshore-Energie und den Anforderungen eines Nationalparks verdeutlichen. Zudem war der Nationalpark auf der Konferenz im Conversationshaus mit seinem Jubiläumsmotto „Nationalpark wirkt!“ stets präsent.

Website zur Energieministerkonferenz

Seehund-Nachwuchs im Wattenmeer erwartet

© Martin Stock / LKN.SH

Im Wattenmeer hat die Zeit des Seehund-Nachwuchses begonnen. Zwischen Anfang Juni und Mitte Juli werden in den drei deutschen Wattenmeer-Nationalparken jährlich mehr als 7.000 Jungtiere geboren. In dieser sensiblen Phase ist besondere Rücksichtnahme auf die Tiere essenziell. Wenn Seehundbabys dauerhaft von ihren Müttern getrennt sind, spricht man von sogenannten „Heulern“. Besucher*innen sollten darauf achten, mindestens 300 Meter Abstand zu halten, Hunde anzuleinen und den Tieren den Weg zum Wasser freizulassen. 

Salzwiesen-Renaturierung im Dyksterkruger Heller

Derzeit läuft in der Krummhörn ein weiteres Projekt der Deichacht Krummhörn und des Niedersächsisches Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zur Salzwiesen-Renaturierung im Nationalpark auf Grundlage des mit der Nationalparkverwaltung aufgestellten und durch sie naturschutzfachlich konzipierten Vorland-Managementplans. Dabei werden Entwässerungsstrukturen in dem ehemals künstlich aufgespülten Deichvorland entfernt und so an das Geländeniveau angepasst. Der dabei entnommene und überschüssige Kleiboden wird dann ortsnah im Deichbau verwendet. Damit erhalten die Priele samt der charakteristischen Prielrandvegetation einen wirksamen Impuls für ihre natürliche Entwicklung getreu dem Nationalparkmotto: Natur Natur sein lassen! Dies dient dann auch einer möglichen Klimawandel-Anpassung sowie dem Klima- und Küstenschutz.

Erfolgreiche 10. Schweinswaltage in Wilhelmshaven

© Sabine Bartmann / JadeWale e.V.

Nicht nur der Nationalpark feiert Jubiläum, auch die Wilhelmshavener Schweinswaltage feierten von Ende April bis Anfang Mai ihr 10jähriges Bestehen. Insgesamt gab es während der zehntägigen Veranstaltung 29 Meldungen zu Sichtungen von Schweinswalen im Jadebusen, bei denen insgesamt 44 Tiere beobachtet werden konnten. Schweinswalfahrten waren dieses Jahr mit der Harlekurier und der Nordwind sowie neu mit einem Börteboot möglich. Der Verein Jadewale e.V. war mit einem informativen Stand am Südstrand vertreten und gut besucht. Im Wattenmeer-Besucherzentrum Wilhelmshaven, Veranstalter der erfolgreichen Reihe, gab es u. a. eine Sonderausstellung, einprägsame Mitmachaktionen und einen Vortrag vom Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) über die Todesursachen des Schweinswal an den niedersächsischen Küsten. 

Wer möchte, kann sich schon den Termin für die nächsten Schweinswaltage merken: Diese finden vom 30.04.–09.05.2027 statt.

Quo vadis, Rotschenkel?

© Florian Packmor / NLPV

Der Rotschenkel ist ein typischer Brutvogel der Salzwiesen. Die im Nationalpark umgesetzten Projekte zur Renaturierung von anthropogen überprägten Salzwiesen zeigten, dass diese Vogelart auf Veränderungen hin zu einer naturnäheren Strukturvielfalt in der Regel mit einem Anstieg des lokalen Brutbestandes reagiert. 

Um besser zu verstehen, wie die Struktur der Salzwiesen die Habitatqualität für den Rotschenkel bestimmt und ggf. die Brutreviergrößen, die Nutzung von Nahrungsgebieten und den Bruterfolg beeinflusst, hat die Nationalparkverwaltung gemeinsam mit dem Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“ (IfV) und dem Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Universität Kiel im Mai 2026 ein gemeinsames Projekt gestartet. Durch die Niedersächsische Wattenmeerstiftung finanziert, wurden erste GPS-Telemetriesender mittels eines Rucksacksystems auf den Vögeln in der Leybucht angebracht. Die hochaufgelösten Daten werden uns viel über die Nutzung der unterschiedlich strukturierten Salzwiesenlebensräume durch die Vögel verraten. Das Projekt ist zunächst mit einer Laufzeit von drei Jahren angesetzt und dient als Promotionsprojekt für Lars Burnus (IfV), der hierfür im April ein Stipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erhielt. Die Koordination des Projektes erfolgt durch Dr. Corinna Langebrake (IfV) und Dr. Florian Packmor (NLPV). Wir freuen uns auf die wichtigen Ergebnisse, neue Impulse für den Vogelschutz und die Renaturierungsansätze im Nationalpark und die Antwort auf die Frage: „Quo vadis, Rotschenkel?“

Bergfest trilateraler Wattenmeer-Forschungsprojekte

Im Mai trafen sich rund 80 Fachleute aus Deutschland, den Niederlanden und Dänemark in Wilhelmshaven, um erste Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte vorzustellen, die sich mit den Auswirkungen des Klimawandels, dem Verlust der ökologischen Vielfalt und der Umweltverschmutzung auf das UNESCO-Weltnaturerbe befassen. Im Fokus standen Diskussionen darüber, wie sich Erkenntnisse und Lösungsansätze bündeln und für Entscheidungsträger nutzbar machen lassen. Der Vernetzung der sechs interdisziplinären Projekte dienten zudem Workshops und Posterpräsentationen, deren Inhalte auf der Veranstaltungs-Website zu finden sind. Die Nationalparkverwaltung forscht aktiv im Projekt zur Sicherung der natürlichen Sedimentprozesse im Wattenmeer (SedWay) und ist Kooperationspartner in allen weiteren Projekten.

Die Projekte sind Ergebnis der wattenmeerweiten Bemühungen, Forschungsaktivitäten neu zu begründen, die sich explizit mit den „großen“ Fragen des Wattenmeerschutzes auseinandersetzen sollen und die aktuellen Herausforderungen auf Schutz und Management des Welterbegebietes adressieren. Die Förderung erfolgt durch das Bundesforschungs- und ‑umweltministerium sowie auf niederländischer Seite über die NWO (Nederlandse Organisatie voor Wetenschaapelijk Onderzoek).

International Dark Sky Week: Die Schönheit der natürlichen Nacht erleben

© Stephan Sprinz

Wie faszinierend eine wirklich dunkle Nacht sein kann, erlebten Einheimische und Gäste der Wattenmeer-Region bei zahlreichen Veranstaltungen während der International Dark Sky Week vom 13. bis 20. April 2026. Bei Führungen, Vorträgen und Exkursionen standen der Sternenhimmel, die Auswirkungen von Lichtverschmutzung und die besondere Bedeutung dunkler Nächte für Mensch und Natur im Mittelpunkt. Ziel der jährlich wiederkehrenden Aktionswoche ist es, die natürliche Dunkelheit der Nacht bewusst zu erleben, ihren Wert für Natur und Mensch zu entdecken und zur Verringerung von Lichtverschmutzung anzuregen.

Gelungener Start in die Junior Ranger Campsaison 2026

© Lena Tünnermann / NLPV

Mit vielfältigen Aktivitäten und viel Zeit in der Natur konnten unsere Junior Ranger direkt zu Beginn der Campsaison wertvolle Erfahrungen sammeln: Nach mehrjähriger Pause wurde in diesem Jahr in Harlesiel erstmals wieder ein Teamercamp für die erfahrensten Junior Ranger*innen angeboten. Im Mittelpunkt standen die Vorbereitung auf die Rolle als Teamer*in, Gruppenbetreuung sowie praktische Übungen wie Erste Hilfe, Zeltaufbau und Kochen für große Gruppen. Auch Themen wie Kommunikation, Teamwork und Problemlösungskompetenzen wurden behandelt. Spannende Einblicke ins Wattenmeer boten eine Wattführung und eine Salzwiesentour. Die Absolvent*innen des Teamercamps haben künftig die Möglichkeit, selbst als Unterstützung bei weiteren Camps mitzuwirken.

Auch das Artenkenner-Camp auf Juist am Himmelfahrts-Wochenende war ein voller Erfolg. Besonders für Einsteiger*innen bot das spiel- und erlebnisorientierte Programm viele Möglichkeiten, das Wattenmeer und seine Bewohner hautnah zu entdecken. Aber auch erfahrene Junior Ranger*innen konnten ihr Wissen einbringen und Neues entdecken. Gemeinsam verbrachten alle viel Zeit draußen und lernten die Natur auf Juist intensiv kennen – ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten!

www.juniorranger-nds-wattenmeer.de

Nationalpark - Jubiläumsvortrag auf Tour

Seit drei Jahren ist die Dr. Becker Klinik Norddeich aktive Partnerin der Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer. Bei einer internen Fortbildung am 08. Juni hielt Dezernent Florian Carius den Jubiläumsvortrag „Nationalpark wirkt!“ vor 60 Mitarbeitenden. Dieser enthält einen aussagekräftigen Auszug der Jubiläumskampagne mit 40 Beispielen, wie der Nationalpark auf Natur und Mensch wirkt. 

Zu Beginn des aktuellen Jubiläumsjahres unseres Nationalparks wurden Multiplikator*innen durch die Nationalparkverwaltung fachlich geschult, diesen illustren Bildervortrag zu halten. Der Jubiläumsvortrag geht dieses Jahr auf Tour in der Region. Sie haben eine gute Idee, wo er noch gehalten werden sollte? Anfragen für weitere Termine nehmen die niedersächsischen Nationalpark-Infoeinrichtungen und die Nationalparkverwaltung gerne entgegen. 

Susanne Winter, Derma & Gesundheits Academy

© Susanne Winter

Susanne Winter (susanne-winter.com) bietet Gesundheitskurse und Krankenkassenkurse in Friesland und Ostfriesland und ist seit 2023 Biosphären-Partnerin.

Was war die Motivation für Sie, Partner zu werden?

Meine Motivation, Partnerin des niedersächsischen Wattenmeeres zu werden, liegt in der Überzeugung, dass Gesundheit und Natur auf einzigartige Weise zusammengehören. Das Wattenmeer bietet mit seiner besonderen Landschaft einen wertvollen Raum für Erholung, Achtsamkeit und nachhaltige Gesundheitsförderung. In meiner Arbeit verbinde ich genau diese Aspekte und biete unter anderem krankenkassenunterstützte Kurse zur Entspannung in der Natur an. Mir ist es wichtig, Menschen Möglichkeiten aufzuzeigen, bewusst etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu tun – fernab von Stress und mit mehr Achtsamkeit für sich selbst. Gemeinsam sehe ich die Chance, das Wattenmeer nicht nur als Naturerlebnis, sondern auch als besonderen Gesundheitsraum erlebbar zu machen.

Was hat sich bisher durch die Partnerschaft verändert?

Durch die Partnerschaft haben sich bereits erste wertvolle Kontakte und Begegnungen ergeben. Ich durfte interessante Menschen und Unternehmen kennenlernen und konnte bereits erste Kooperationen aufbauen, die gut zu meiner Ausrichtung im Bereich Gesundheit, Prävention und Natur passen. Besonders der Austausch mit anderen Partnern eröffnet neue Perspektiven und zeigt, wie viele gemeinsame Möglichkeiten entstehen können. Gleichzeitig sehe ich darin noch viel weiteres Potenzial und freue mich darauf, das Netzwerk künftig noch intensiver zu nutzen und auszubauen. Mein Wunsch ist es, weitere Kooperationen entstehen zu lassen und gemeinsam innovative Angebote zu entwickeln, die Gesundheit, Natur und Tourismus sinnvoll miteinander verbinden. So kann langfristig ein nachhaltiger Mehrwert sowohl für Gäste als auch für die Region geschaffen werden.

Welchen Beitrag leisten Sie für eine nachhaltige Entwicklung in der Region? 

Mit meinen Angeboten leiste ich einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region, indem ich Gesundheit, Naturerleben und bewusstes Handeln miteinander verbinde. Durch krankenkassenunterstützte Gesundheitskurse sowie Angebote wie Waldbaden, „Watt für die Seele“ und mein neues Projekt „Watt für die Füße“ möchte ich Menschen die Natur auf eine achtsame und gesundheitsfördernde Weise näherbringen. Besonders die bewusste Wahrnehmung des Wattbodens und des Waldbodens über unsere Füße schafft eine intensive Verbindung zwischen Mensch und Natur. Mein Ziel ist es, Menschen nachhaltig für ihre eigene Gesundheit zu sensibilisieren und gleichzeitig die Wertschätzung für unsere einzigartige Natur- und Lebensregion zu stärken.

Partner-Netzwerk startet mit frischen Ideen ins Jubiläumsjahr

© Tabea Kappler / NLPV

Rund 90 Partner*innen des Nationalparks und der Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer kamen zum jährlichen Partner-Treffen Ende April in Zetel zusammen. Im Mittelpunkt standen der Austausch, die Vernetzung und neue Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit. Dezernentin Astrid Martin von der Nationalparkverwaltung betonte die zentrale Rolle des Partner-Netzwerks für den langfristigen Erfolg des Nationalparks. Höhepunkt der Veranstaltung war die Zertifizierung der neuen Partner*innen. Dazu zählen unter anderem Rosas Naturkosmetik, die Borkumer Schnuckenschäferei, die DB Regio Niedersachsen/Bremen und das Gästehaus Burg Berum.

Trilaterale Wattenmeerkonferenz

© Buchner / LKN.SH

Vom 27.–29. Mai fand im dänischen Esbjerg mit rund 200 Teilnehmenden die 15. Trilaterale Regierungskonferenz zum Schutz des Wattenmeeres statt. Sie stand unter dem Motto „Schutz durch Wertschätzung“ und bot ein vielfältiges Fachprogramm aus Vorträgen, Diskussionsrunden, Netzwerktreffen und Gremiensitzungen. Da in Dänemark nach den jüngsten Neuwahlen die Regierungsbildung noch nicht abgeschlossen ist, wurde zunächst von anwesenden Repräsentant*innen Deutschlands, der Niederlande und Dänemark lediglich eine allgemein gehaltene Absichtserklärung unterzeichnet. Darin erneuerten sie übereinstimmend ihre Bereitschaft zur Fortsetzung der trilateralen Zusammenarbeit und ihr Bekenntnis zum wirksamen Schutz des UNESCO Weltnaturerbes Wattenmeer. Eine umfängliche, gemeinsame „Erklärung von Esbjerg“ mit konkreten strategischen Zielen für die Zusammenarbeit der kommenden vier Jahre wollen die Wattenmeerstaaten so bald wie möglich offiziell verabschieden.

Luxemburger Schüler*innen setzen sich für den Naturschutz auf Borkum ein

© Frank Diederich / NLPV

25 Schüler*innen des Lycée Josy Barthel Mamer Gymnasiums aus Luxemburg unterstützten Anfang Mai die Nationalparkverwaltung bei einem Pflegeeinsatz in den Bantjedünen auf Borkum. Im Rahmen eines Praktikums zur Meeresökologie entfernten die Jugendlichen die invasive gebietsfremde Großfrüchtige Moosbeere (Cranberry), die sich in den Dünen ausbreitet und heimische Pflanzenarten verdrängt. Unter Anleitung ihrer Lehrkräfte und Nationalpark-Ranger Frank Diederich befreiten sie eine 50 Quadratmeter große Fläche von den eingeschleppten Pflanzen. Dabei sammelten sie mehr als 100 Kilogramm Pflanzenmaterial. Neben dem praktischen Teil des Naturschutzeinsatzes untersuchten die Schüler*innen auch die Dünenvegetation und werteten Bodenproben aus. Die Aktion verbindet Umweltbildung mit aktivem Naturschutz und zeigt, wie internationale Zusammenarbeit zum Erhalt der einzigartigen Dünenlandschaft im Nationalpark beitragen kann.

Pannonian BirdExperience 2026

© Gregor Scheiffarth / NLPV

Ende April war unser Nationalpark erneut bei der Pannonian BirdExperience (BEX) im österreichischen Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel dabei und wurde mit großer Gastfreundschaft empfangen. Peter Südbeck eröffnete die Veranstaltung mit einem Abendvortrag vor vollem Haus über Fluss- und Küstenseeschwalben, mit dem die Partnerschaft beider Nationalparke greifbar wurde. Während der Messe im Garten des Nationalpark-Zentrums in Illmitz konnten Gregor Scheiffarth und Hannah Wilting von der Nationalparkverwaltung aus Niedersachsen viele spannende Gespräche führen, Gäste für das Birding am Wattenmeer begeistern und unseren Nationalpark sowie die Region vorstellen. Neben der Messe blieb auch Zeit, den Neusiedler See betreut vom Team der dortigen Partner zu erkunden.

Nationalpark zum Mitnehmen

© Anke Hofmeister / NLPV

 Wer kennt das nicht? Verlebt man eine beglückende Zeit an einem schönen Ort, möchte man die Erinnerungen daran auch weiterhin gern bei sich tragen. Dies kann unter anderem durch Souvenirs gelingen, wie sie auch in unseren Nationalpark-Häuser und -zentren erhältlich sind. Unsere Infoeinrichtungen legen dabei besonderen Wert auf eine nachhaltige, hochwertige und regionale Produktion ihres Sortiments und achten darauf, dass attraktive und praktische Artikel mit Bezug zum Wattenmeer im Angebot sind. Sie sind auch die einzigen Verkaufsstellen für Nationalpark-Produkte wie T-Shirts, Tragetaschen, Bestimmungshilfen, Plakate, Kalender und Bücher, die von der Nationalparkverwaltung herausgegeben werden. Im diesjährigen Jubiläumsjahr wurde das Nationalpark-Sortiment um Goodies wie Caps, Schlauchschals, „Ebbe-und-Flut“-Socken sowie Trinkflaschen erweitert. Auch zukünftig sind weitere Sortimentserweiterungen geplant. Ein Stöbern in den Nationalpark-Shops lohnt daher immer – damit die Erinnerungen an das Wattenmeer lebendig bleiben!

Küstenseeschwalben-Symposium 2026

© Mia Ruppaner / NLPV

In Vorbereitung auf die Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer fand das jährliche wissenschaftliche Symposium zum Titelvogel der diesjährigen 18. Zugvogeltage am 5. Mai im Wattenmeer-Besucherzentrum in Wilhelmshaven statt. Im Jahr 2026 steht die Küstenseeschwalbe im Fokus, die im Wattenmeer sowohl als Brutvogel als auch als Durchzügler vorkommt. 70 Fachleute aus den Bereichen Vogelforschung, Naturschutz und Umweltbildung verfolgten das Fachsymposium vor Ort oder online. 

Vorstellung Lisa Ressel

© Mia Ruppaner / NLPV

Moin! Ich bin Lisa und seit Juni in der Nationalparkverwaltung – also ganz frisch an Bord. Neuerdings übernehme ich das Social Media-Management und gebe Einblicke in die vielfältige Arbeit meiner Kolleg*innen. Ob beeindruckende Naturerlebnisse, spannende Arbeitsmomente oder Events wie die Zugvogeltage, für die ich auch viele Aufgaben übernehme – ich möchte den Nationalpark für die Naturbegeisterten erlebbar machen.

Nach meinem Studium der Kulturwissenschaft, Kommunikation und Medien hat es mich vor drei Jahren ins Agenturleben verschlagen. Dort habe ich mir wertvolle Erfahrungen im Bereich Social Media Management, Content Creation und Branding aneignen können. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl: Da geht Mee(h)r! (Und ja, für schlechte Wortspiele bin ich immer zu haben.)

Nun freue ich mich darauf, meine Leidenschaft für Kommunikation mit meiner Begeisterung für Natur- und Umweltthemen zu verbinden. Mein Anliegen ist es, Menschen für den Nationalpark und das Wattenmeer zu begeistern und unsere spannende Arbeit erlebbar zu machen. Ich freue mich sehr, nun Teil der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer zu sein.

Biotop-Kartierer*innen gesucht

Die Erfassung der Biotop- und FFH-Lebensraumtypen bildet die Grundlage für die Bewertung und Aktualisierung der Lebensräume im Rahmen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie – und natürlich für die Weiterentwicklung des Nationalparkmanagements. Für die Jahre 2027 und 2028 sind Wiederholungskartierungen geplant. Für die meisten Flächen liegen bereits Ergebnisse aus früheren Erhebungen vor, die nun aktualisiert und verglichen werden sollen. Ziel ist es, den Erhaltungszustand auf ausgewählten Probeflächen in Niedersachsen sowie die im Totalzensus erfassten Vorkommen für den aktuellen Berichtszeitraum 2025–2031 zu dokumentieren. 

Wer entsprechende FFH-Kartierkenntnisse und Interesse hat, die noch über das Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN) auszuschreibende Kartierungsleistung eines oder mehrerer Teilgebiete 2027 und 2028 zu übernehmen, melde sich gerne bei Dr. Maike Isermann (maike.isermann@nlpvw.niedersachsen.de). Die Nationalparkverwaltung freut sich auf Unterstützung!

Die Nationalparkverwaltung bei LinkedIn entdecken

Unser Team ist stets eifrig dabei, Naturschutz und nachhaltige Entwicklung, Information und Bildung oder Forschung und Monitoring im Nationalpark und der Biosphärenregion voran zu bringen.

Oft sind es eben die Momente hinter den Kulissen, die pionierhafte Visionen zu wirksamen Erfolgen werden lassen. Doch wer hinter der Arbeit steckt, das bekommt nur selten jemand zu sehen. 
Daher nehmen wir euch ab jetzt auf LinkedIn in unserem Alltag mit und geben euch nähere Einblicke in die Aufgabenvielfalt der Nationalparkverwaltung. Wir freuen uns, wenn ihr euch mit uns vernetzt!  

Jubiläumsangebote der Nationalpark-Häuser

Aufgepasst und mitgefeiert! Entlang der gesamten niedersächsischen Wattenmeer-Küste zwischen Borkum und Cuxhaven laden alle Nationalpark-Häuser und Wattenmeer-Besucherzentren am ersten Juli-Wochenende (4. und 5. Juli 2026) zu besonderen Veranstaltungen anlässlich des Nationalpark-Jubiläums ein – und starten damit ihr Sommerferien-Programm! Zahlreiche Infoeinrichtungen feiern den Nationalpark-Geburtstag mit bunten Familienfesten, andere bieten spezielle Wattwanderungen oder Schiffsausfahrten zum Natur-pur-Erleben an, wieder andere öffnen ihre Türen und laden zu kostenlosen Ausstellungsbesuchen mit Führungen ein. Auch Vorträge, Gottesdienste, Musik und Malerei sowie weitere Programmpunkte hier und da, alle im Zeichen des Nationalparks, werden hoffentlich vielen Einheimischen und Gästen viel Freude bereiten.

Und nicht nur der Nationalpark feiert 2026 seinen 40. Geburtstag – auch beim Nationalpark-Haus Wurster Nordseeküste als erster Nationalpark-Einrichtung in Niedersachsen wird es am 4. Juli ein großes Fest mit Geburtstagskuchen geben! Genauere Informationen zum Was-Wann-Wo an diesem Wochenende gibt es auf unserer Jubiläums-Website sowie in den Programmankündigungen der einzelnen Nationalpark-Einrichtungen.

 Watt°N Ausflug

© Tatjana Böhm

Vom 09.–10. Mai sind Mitglieder des Watt°N-Netzwerks unter der Führung von Jürgen Rahmel (ehemaliger Dezernent der Nationalpark-Verwaltung) durchs Watt nach Neuwerk gewandert. Neben einer vogelkundlichen Führung durch Carolin Rothfuß vom Verein Jordsand, stand eigentlich auch eine Wattwanderung nach Scharhörn auf dem Plan. Da die Fähre für unsere Rückfahrt wetterbedingt ausfiel, mussten wir leider das Niedrigwasser nutzen, um wieder zurück ans Festland zu laufen. Heißt im Umkehrschluss – wir müssen nochmal wieder kommen. 

Ins Watt ging es auch für die Teilnehmenden am Pilottörn auf dem Traditionsschiff Verandering. Vier Tage war Watt°N mit einigen anderen Organisationen auf der Verandering im Wattenmeer unterwegs. Ziel war es, mögliche Törns auf der noch in der Werft befindlichen Franzius zu erproben. Entsprechend lag der Fokus auf Umweltbildung. Wir lernten also über Nautik im Wattenmeer, Prielsysteme, Schlickwatten und Salzwiesen. Am Ende waren alle begeistert und wir hoffen, dass bald weitere Törns, dann auf der Franzius, angeboten werden können.

Inzwischen läuft bereits die Anmeldung für unser Jahrestreffen vom 28.–30. August in Jever. 

Frisch zur Saison: neue Infomaterialien

Mit Beginn der Saison steht das aktuelle Portfolio an Infomaterialien des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer bereit. Besucher*innen und Besucher finden die Broschüren, Flyer, Faltblätter und weiteren Publikationen ab sofort in den Nationalpark-Häusern und weiteren mehr als 50 Verteilstellen vor Ort sowie online unter www.nationalpark-wattenmeer.de/service/publikationen.

Veranstaltungskalender für den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Mit den Ranger*innen im Nationalpark: geführte Wildnis-Touren

© Lukas Lehmann / NLPV

Wo Natur sich selbst überlassen bleibt, entsteht Wildnis: unberührt, einzigartig und dynamisch. Auf geführten Touren zum Thema Wildnis geht es mit den Ranger*innen zu einem einzigartigen Wildnis-Erleben in den Nationalpark. Abseits des Alltags eröffnet sich die Möglichkeit, die Naturkräfte und die Ruhe des Wattenmeeres unmittelbar zu erfahren – sei es bei Wind und Wetter oder in stillen Momenten. Die Rangerinnen vermitteln dabei Wissenswertes über die Bedeutung der Wildnis für das UNESCO-Weltnaturerbe und laden zur Reflexion über den eigenen Umgang mit Natur ein.

Lange Nacht der Wissenschaft in Wilhelmshaven

Für Freitag, den 14. August lädt die Nordwestdeutsche Universitätsgesellschaft (NWDUG) zur 3. Langen Nacht der Wissenschaft von 16 bis 22 Uhr in den Botanischen Garten nach Wilhelmshaven ein. Etablierte lokale Wissenschaftspartner bieten mit Infoständen (u. a. des Wattenmeer-Besucherzentrums Wilhelmshaven) und Vorträgen (u. a. der Nationalparkverwaltung) ein reichhaltiges Programm zum Zuschauen und Mitmachen in grünem Ambiente.

Das Weltnaturerbe Wattenmeer lädt zum Mitfeiern ein

© Melanka Helms

Nicht nur der Nationalpark hat in diesem Jahr Grund zum Feiern: Auch das Weltnaturerbe Wattenmeer begeht am 26. Juni den Jahrestag seiner UNESCO-Anerkennung. Vom 25.–28. Juni laden entlang der niedersächsischen Küste zahlreiche Veranstaltungen dazu ein, die einzigartige Natur des Wattenmeeres zu entdecken. Einheimische haben dabei erneut die Möglichkeit, kostenlos an einer geführten Wattwanderung teilzunehmen. Alle Termine sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie auf unserer Website.

"Zukunft schmeckt" - Nachhaltige Ideen und regionale Genüsse in Jever

Wie schmeckt die Zukunft? Im LOK Kulturzentrum in Jever dreht sich alles um nachhaltige Ernährung, regionale Ideen und kreative Genusskonzepte. Das Regionale Umweltzentrum Schortens lädt am 16. Juni ab 19 Uhr unter dem Titel "Zukunft schmeckt" zu inspirierenden Impulsen, spannenden Gesprächen und leckeren Kostproben regionaler Anbieter*innen ein – ein Abend für alle, die Nachhaltigkeit mit allen Sinnen erleben möchten, unterstützt von der Biosphärenregion.

Meeresmesse MAREconvention in Wilhelmshaven

Die Entwicklung von Zukunftsperspektiven für den Erhalt der Meeresumwelt setzt einen intensiven gesellschaftlichen Dialog voraus. Zur Förderung dieses Dialogs veranstaltet ein Team aus NABU, der Zukunftswerkstatt Wilhelmshaven und dem Netzwerk Energiedrehscheibe mit Unterstützung der Nationalparkverwaltung die MAREconvention am 29. August im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum Wilhelmshaven. Ob mit einem eigenen Beitrag, als Partnerin oder einfach als interessierter Gast: Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Alle Infos zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Veranstalter-Website.

Wadden Sea Day zu Schutzgebieten

Der Programmtitel des diesjährigen Wadden Sea Day lautet: „Zur Bedeutung flächenbezogener Schutzmaßnahmen für den umfassenden Schutz des Wattenmeers: die gegenwärtige und zukünftige Rolle von Schutzgebieten“. Im Laufe des 27. August 2026 wird dieses Thema im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum in Wilhelmshaven mit Vorträgen und Diskussionen reflektiert. Die Besinnung auf vergangene Herausforderungen und Erfolge soll dazu beitragen, Antworten auf aktuelle Fragen und Pläne der trilateralen Wattenmeerkooperation zu finden.

Eingeladen sind fachlich Interessierte aus Wissenschaft und Praxis, Wirtschaft, Verwaltungen und Verbänden aus der gesamten trilateralen Wattenmeerregion. Veranstaltungssprache ist Englisch. Die Anmeldung wird in Kürze online möglich sein und die Teilnahme ist kostenlos.

Hrsg.: Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer
Virchowstr. 1, 26382 Wilhelmshaven
Tel. 04421 911-0
E-Mail: presse@nlpvw.niedersachsen.de

Redaktion: Florian Carius, Mia Ruppaner, Jan Wagner

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