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Leeve Lüdd, das F-Wort kennen Sie. Ständig dreht sich alles um das F-Wort, es ist schön, (fast) alle tun es oder haben es schon einmal getan. Und manchmal nervt es auch. Aber es kann die Menschen zusammenbringen – über Grenzen hinweg (zumindest wenn die Rahmenbedingungen stimmen). Let´s face it: Über Wochen ist es das führende Thema im öffentlichen Fokus – trotz fehlerhaftem moralischen Kompass: Es ist Fußball-Weltmeisterschaft. Wie erleben Sie dieses sportliche Fest von weltweiter Bedeutung? Mit Freude, mit Fassung oder mit Frust? Es ist alles legitim, wirklich. Denn Fußball ist doch ein bisschen wie norddeutscher Sommer: Man nimmt, was man kriegt und macht das Beste daraus, oder? Und – oh, gepriesen sei der Abpfiff – denn dann ist wieder Zeit für faktenreiche Lektüre:
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Foto: Martin Stock / LKN.SH
Schwimmkäfer und Kleinlibelle, wilde Bienen und zarte Falter – sie sind klein und unscheinbar, aber hochspezialisiert: die Küsteninsekten am Wattenmeer. Erleben Sie die Vielfalt dieser kleinen Weltmeister am 27. Juni, unserem Aktionstag zum Themenjahr „Insekten im Nationalpark“. Von 11 bis 16 Uhr ist das Infomobil mit Nationalpark-Ranger*innen vor Ort in St. Peter-Ording. Bereits ab 9 Uhr finden dort geführte Expeditionen in die Lebensräume Strand, Düne und Salzwiese statt. Nachteulen haben bei einer Führung in der Dämmerung um 22 Uhr die Gelegenheit auf Küsteneulen und Weinschwärmer zu treffen. Erfahren Sie von unserer Expert*innen, wie sechsbeiniger Trotz gegen Wasser, Wind, Wellen und Salz aussehen kann. |
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Foto: Senckenberg
Forschung auf hoher See mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer – so praktisch kann Verwaltungsarbeit auch mal sein: Zwei Wochen verbrachten unsere Kolleginnen Sabine und Ulrike Schückel bei Wind und Wetter auf dem Forschungsschiff Senckenberg. Mit an Bord waren Forscher*innen vom Senckenberg Institut und natürlich die Crew um Kapitän Robert Ahnfeld, dem neuen Eigner des Schiffes. In einem Drei-Fragen-Interview gibt Sabine Schückel persönliche Einblicke in die Forschung und den Arbeitsalltag auf dem Schiff. Lesen Sie mehr über das starke Team an Bord, besondere Funde und darüber, wie die Arbeit im Labor fortgesetzt wird. |
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Foto: Claus Rabba / LKN.SH
Seit Anfang Mai kehren die ersten Lachseeschwalben in das Vorland von Neufelderkoog zurück. Die Anzahl der Nester stieg langsam - aber sicher. Denn im Rahmen des "Artenhilfsprojekt für die Lachseeschwalbe" werden vor Ort effektive Maßnahmen durchgeführt, die die Gelege schützen. So konnte die Population seit Projektbeginn im Jahr 2011 stabilisiert werden. Und das gerade noch rechtzeitig, denn ihr Fortbestehen war zum damaligen Zeitpunkt stark gefährdet. Nun gab es seit 15 Jahren keine totalen Brutverluste mehr. Die Anzahl der Brutpaare ist außerdem leicht gestiegen und die Alterszusammensetzung der Population hat sich verbessert. Ein Blog hält Sie über die aktuellen Entwicklungen der Brutsaison in Neufelderkoog auf dem Laufenden. Lesen Sie selbst! |
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Foto: Ulrich Bolm-Audorff / LKN.SH
Wo suchen Seeschwalben Nahrung, wenn sie während der kurzen Brutpausen im Schleswig-Holsteinischen Küstenmeer unterwegs sind? Wo finden sie überlebenswichtige Ruhe, um Kraft zu tanken? Um das herauszufinden, beauftragt die Nationalparkverwaltung den Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) mit einem Seevogelmonitoring. Dafür bereisten die Biolog*innen Sarah Joy Kwiatkowski und Dagmar Cimiotti mit der „Odin“ die Gewässer zwischen Halligen und Inseln und erfassten sämtliche Vogelarten. Die erfahrene Crew der „Odin“ verfügt über beste Wattenmeer-Kenntnisse. Das war einmal mehr besonders wichtig, denn das unstete Wetter machte spontane Routenänderungen notwendig. Mit den Monitoring-Ergebnissen werden nun Karten erstellt. Sie helfen, wichtige Rückzugsräume für die Seeschwalben zu identifizieren und weiterzuentwickeln. |
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Foto: Jonas Henrichs / LKN.SH
...stürmen oder schneien. Denn Ihr Kind kann den wichtigsten Tag des Jahres ab sofort im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum feiern. Völlig unabhängig vom Wetter. Hier werden nur die tierischen Bewohner der 37 Aquarien nass. Naja, und gelegentlich unsere tauchenden Kolleg*innen. Buchbar sind drei verschiedene Angebote, je nach Interessen des Kindes. In der Ausstellung forschen, staunen, entdecken und auf dem Außengelände toben, klettern, rutschen – so schön kann ein Kindergeburtstag sein. Und da das Ganze hungrig macht, gehört ein zünftiges Partymenü (auf Wunsch) dazu. Dann werden im Restaurant ein Tisch für das Geburtstagskind dekoriert und Getränke bereit gestellt. Einfach ein Rundum-glücklich-Geburtstagspaket! |
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Foto: Kevin McElvaney / LKN.SH
Das traditionelle Sommerfest des Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum findet am 28. Juni statt – erstmals mit kostenfreiem Eintritt für die ganze Familie. Ab 11 Uhr bieten die Kolleg*innen den Gästen ein buntes und kreatives Programm mit vielen Mitmach-Möglichkeiten drinnen und draußen. Fotokurs, Vogelbeobachtung, Thementalks, Kinderbuchlesung, Fütterungen oder eine Bastelaktion zum Nationalpark-Themenjahr Insekten – es ist wirklich für jeden etwas dabei! Auch für Fußball-Fans: Finden Sie die tierische Nationalpark-Elf in der Ausstellung? Übrigens ist die WM-Aktion eine weitere Gelegenheit, das Multimar kostenfrei zu erkunden. Nämlich für Besucher*innen, die an den Spieltagen der deutschen Mannschaft im Fan-Outfit kommen. |
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Foto: Hendrik Brunkhorst / LKN.SH
Der leidenschaftliche Naturschützer Uwe Schneider verstarb am 27. April in Ahrensburg. Über viele Jahrzehnte prägte er die Arbeit des Vereins Jordsand – als ehrenamtliches Mitglied, als Geschäftsführer und als Vorsitzender. Der gelernte Kapitän setzte sich vehement für den küstennahen Naturschutz ein und war ein Urgestein der Schleswig-Holsteinischen Naturschutzszene. Er erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande und die Alfred-Töpfer-Medaille der Stadt Hamburg. Außerdem war er Gründungsmitglied des Vereins IG Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal, bei dem er sich mit seinem reichen Erfahrungsschatz bis zuletzt engagierte. |
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Foto: Jennifer Buchner / LKN.SH
Das einzigartige Wattenmeer kann nur effizient geschützt werden, wenn die drei Anrainerstaaten Dänemark, Deutschland und Niederlande dafür weiter in einer starken Kooperation zusammenarbeiten. Aus diesem Grund fand Ende Mai in Esbjerg die 15. Trilaterale Regierungskonferenz statt. Umweltminister Tobias Goldschmidt war Teilnehmer und besuchte den Stand der drei deutschen Wattenmeer-Nationalparke. Er betonte die Wichtigkeit der länderübergreifenden Kooperation, da Klimawandel, Meeresspiegelanstieg und Nutzungsdruck das Gebiet zunehmend belasten. Der Status als Weltnaturerbe dürfe nicht gefährdet werden. Das Arbeitstreffen lieferte wichtige Impulse für die weitere Zusammenarbeit. Eine gemeinsame Erklärung wird unterzeichnet, sobald eine neue dänische Regierung gebildet worden ist. Turnusgemäß findet die nächste Konferenz in vier Jahren statt – dann in den Niederlanden. |
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Foto: Marina Sanns / LKN.SH
Vom Wattenmeer in Südkorea bis zum Wattenmeer in Schleswig-Holstein – soweit reiste im Mai eine Delegation südkoreanischer Umweltbehörden. Sie besuchte das Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum und informierte sich, wie das Thema Klimawandel in die Ausstellung integriert wird. Auf der Hamburger Hallig ging es am Nachmittag um anwendungsorientierte Projekte und Forschungsinitiativen zu den Themen Renaturierung und Klimawandel. Der Austausch fand im Zuge der Trilateralen Wattenmeerzusammenarbeit (TWSC) und gemäß der Absichtserklärung zwischen TWSC und dem südkoreanischen Ministerium für Ozeane und Fischerei statt. Miteinander reden, voneinander lernen und sich gemeinsam für eine gute Sache einsetzen – wie grenzenlos schön, Teil eines internationalen Netzwerkes zu sein! |
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Foto: Christian Wiedemann / LKN.SH
Wir verstärken unsere Teams in der Kommunikation und im Nationalparkdienst! Sie teilen unsere Begeisterung für das Wattenmeer, haben ein Gespür für gutes Design und eine ausdrucksstarke Bildsprache? In der Wildnis des Arbeitsalltags behalten Sie den Überblick? Dann lohnt sich eine Bewerbung für unser Kreativ-Team in Tönning! Oder stellen Sie sich vor, Ihr Büro ist das Wattenmeer. Ein Spektiv haben Sie immer griffbereit, frische Luft ist Ihr ständiger Begleiter. Sie schützen, informieren, zählen und beobachten. Klingt das nach einem Traumjob für Sie? Dann bewerben Sie sich jetzt als Nationalpark-Ranger*in! Die insgesamt vier Stellen sind ab sofort und unbefristet zu besetzen. Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche und sinnstiftende Tätigkeit in einem bunten Team, das gemeinsam an zukunftsrelevanten Themen arbeitet. Bewerbungsschluss ist der 30. Juli. |
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Foto: Alina Claußen / LKN.SH
Franziska Junge ist aktuell in zwei Podcasts im Gespräch zu hören. Die Macher von Westküste FM und Eventoplena besuchten die Nationalpark-Leiterin in Tönning und sprachen mit ihr über ihren neuen Job, über den Nationalpark und wie sich das Leben am und Arbeiten für den Nationalpark gestaltet. Welche Herausforderungen gibt es? Was ist so besonders an diesem Beruf, was macht ihn „zum besten Job der Welt“? Informativ und kurzweilig sind die Wortwechsel, bei denen die Hörer*innen nicht nur die neue Leiterin kennenlernen, sondern auch richtig viel über den Nationalpark erfahren. Prädikat: Hörenswert. |
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Foto: Frank Peter
Wenn man Hans-Ulrich Rösner fragt, welches Tier ihm im Watt am liebsten wäre, ist die Antwort klar: der Alpenstrandläufer. Das passt gut, denn ähnlich agil wie der Alpenstrandläufer war und ist sein leidenschaftliches Engagement für das Wattenmeer. Am 2. Juni ehrte Ministerpräsident Daniel Günther Dr. Hans-Ulrich Rösner mit dem Verdienstkreuz am Bande. Über viele Jahrzehnte hinweg engagierte er sich als Leiter des WWF-Wattenmeerbüros. Er baute das Büro maßgeblich auf und setzte sich vehement für die Gründung des Nationalparks und die Anerkennung des Wattenmeers als UNESCO-Weltnaturerbe ein. Darüber hinaus bringt er sich weiterhin aktiv in die trilaterale Zusammenarbeit ein und wirkt seit 2025 im Vorstand der Schutzstation Wattenmeer als stellvertretender Vorsitzender. Auch bei der Nationalparkstiftung Schleswig-Holstein sind sein Fachverstand und seine Erfahrung von zentraler Bedeutung. Er spielte eine entscheidende Rolle beim Aufbau der Stiftung und prägt seitdem die Vorstandsarbeit essentiell. |
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Moin! Ich bin Werner Flegel und bin seit Anfang Mai in Sachen Öffentlichkeitsarbeit mit dem Nationalpark-Infomobil auf zahlreichen Veranstaltungen unterwegs. Aus der Region Wolfenbüttel stammend, verlagerte sich mein Lebensmittelpunkt immer weiter nordwärts. Nach mehreren Jahren auf Neuwerk bin ich mit meiner Familie glücklich in Tönning angekommen. Hier möchte ich nun Gästen und Hiesigen die Faszination des Lebensraums Wattenmeer näherbringen, das Interesse dafür wecken und somit zum Schutz und Erhalt dieser einzigartigen Landschaft beitragen.
Foto: Marius Harlinghaus / LKN.SH |
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Moin! Ich bin Ann-Christin Wietis und ich arbeite seit Juni als Nationalpark-Rangerin auf Nordstrand. Die letzten Jahre war ich in Oldenburg, in der Nähe des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, zuhause und habe dort Umweltwissenschaften studiert. Nun hat es mich wieder nach Nordfriesland gezogen, das ich schon vor einigen Jahren während meines Freiwilligendienstes kennen und lieben gelernt habe. Als Rangerin erwarten mich vielfältige und abwechslungsreiche Aufgaben in den Bereichen der Schutzgebietsbetreuung, des Monitorings und in der Öffentlichkeitsarbeit – alles unter dem Zeichen des Nationalparks. Mit einem wundervollen Empfang meiner lieben Kolleginnen und Kollegen bekam ich auch direkt in meinen ersten Wochen viele Einblicke in meine zukünftigen Tätigkeiten. Ich freue mich sehr auf die kommende Zusammenarbeit und meine Arbeits- sowie Freizeit am und im wunderschönen Wattenmeer verbringen zu dürfen!
Foto: privat |
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Foto: TZ-SPO
Der Nationalpark lässt sich auf vielerlei Art erleben. Wie angenehm, wenn das auch in Kombination mit kulinarischem Genuss möglich ist: An vielen Orten entlang der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste finden am 27. Juni Gemeinschaftsfrühstücke auf dem Deich statt. Die angemeldeten Gäste erwartet ein exklusives Frühstück mit regionalen Spezialitäten von örtlichen Caterern. Und das beste: der morgendliche Blick auf Nationalpark und Weltnaturerbe.
Beim HAEDI Festival in St. Peter-Ording (3.-5. Juli) wird ein Wochenende ausgiebig, aber möglichst umweltschonend gefeiert. Mit dabei sind die neuen Nachhaltigkeitsguides des Nationalparks, die mit ihren Angeboten Premiere auf dem Festival feiern.
Weitere Veranstaltungen sind:
Wyk auf Föhr, Fr., 26. Juni 2026, 11:30 bis 14 Uhr: Kleine Radtour „Einblicke in die Vogelwelt auf Föhr“
St. Peter-Ording, Sa., 27. Juni 2026, 9 bis ca. 23 Uhr: "Tag der Insektenvielfalt", kostenfreie, kurze Exkursionen und mehr
Tönning, So., 28. Juni 2026, 11 bis 17 Uhr: "Sommerfest im Multimar Wattforum"
Witsum / Föhr, Di., 30. Juni 2026, 15 bis 16:30 Uhr: „Gans schön unterschiedlich“ – Vogelkiek an der Godel
St. Peter-Ording, Fr., 3. Juli bis Sonntag, 5. Juli 2026 "HÆDI – #17Ziele unplugged – Festival" |
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