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Liebe Freundinnen und Freunde des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer,
unser Jubiläumsjahr ist geprägt von besonderen Ereignissen und bewegenden Momenten. Mit großer Freude blicken wir auf die feierliche Eröffnung unserer Jubiläums-Ausstellung in der Portikushalle des Niedersächsischen Landtages in Hannover zurück, die die Vielfalt und Bedeutung des Wattenmeeres eindrucksvoll in Szene setzt. Die Präsidentin des Niedersächsischen Landtages, Hanna Naber, sowie Niedersachsens Umweltminister Meyer haben mit eindrucksvollen Worten die Bedeutung unseres Nationalparks für das Land Niedersachsen hervorgehoben. Wir laden Sie herzlich ein, diese Ausstellung dort noch bis Mitte September zu besuchen und das Wattenmeer aus neuen Blickwinkeln zu erleben.
Ein weiterer Höhepunkt war der Wadden Sea Day am 27. August, der bereits seine 20. Auflage erlebte und erneut zahlreiche Expertinnen und Experten, Engagierte und Interessierte aus der gesamten Wattenmeerregion zusammenbrachte.
Am selben Tag wurde auch der Baustart für das Trilaterale Wattenmeer-Partnerschaftszentrum (TWWP) gefeiert – ein bedeutender Meilenstein für die internationale Zusammenarbeit und den Schutz unseres einzigartigen Naturraums.
Literarisch dürfen wir uns auf die Buchvorstellung „Landfall“ von Anja Liedtke freuen, die das Wattenmeer auf besondere Weise in den Mittelpunkt rückt und neue Perspektiven eröffnet. „Nature Writing“ heißt das Genre, welches in besonderer Weise geeignet ist, die Geheimnisse des Wattenmeeres zu teilen und anderen Menschen leicht zugänglich zu machen.
Neben diesen Schwerpunkten erwarten Sie im aktuellen Newsletter viele weitere spannende Themen rund um den Nationalpark, seine Unterstützer*innen und laufende Projekte. Zugleich müssen wir Abschied nehmen von langjährigen Wegbegleitern und erinnern in einem Nachruf an Edgar Schonart.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und eine inspirierende Zeit im und mit dem Nationalpark!
Ihr Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer |
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Wie können Schutzgebiete in den drei Wattenmeer-Anrainerstaaten den langfristigen Erhalt des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer sichern? Über 130 Expertinnen und Experten aus Naturschutz, Wissenschaft, Politik und Verwaltung kamen am 28. August im Wattenmeer-Besucherzentrum Wilhelmshaven zusammen, um unter dem Motto „On the Importance of Area-Based Protection for the Comprehensive Conservation of the Wadden Sea“ aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven zu diskutieren.
Pressemitteilung zum Wadden Sea Day |
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Ein Zentrum für die Wattenmeer-Kooperation |
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Am Donnerstag, den 27.08.2026, war es so weit: Nach langem Vorlauf konnte der Baustart für das Trilaterale Weltnaturerbe Wattenmeer-Partnerschaftszentrum am Banter See in Wilhelmshaven feierlich vollzogen werden. Gemeinsam auf den symbolischen Startknopf drückten Vertreter*innen der Stadt Wilhelmshaven, des Bundesumweltministeriums, des Niedersächsischen Umweltministeriums, der Nationalparkverwaltung, des CWSS und der TANO als zukünftige Mietparteien sowie des Architekturbüros.
Bericht zum Baustart des Wattenmeer-Partnerschaftszentrums |
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Jubiläumsausstellung im Landtag |
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Im Niedersächsischen Landtag in Hannover lässt sich noch bis zum 13. September erleben, wie „Nationalpark wirkt!“. Die gleichnamige Ausstellung wurde am 18. August im Beisein der Landtagspräsidentin Hanna Naber und des Umweltministers Christian Meyer feierlich eröffnet – und zeigt eindrucksvoll, wie der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer seit 40 Jahren Natur schützt, Menschen begeistert und die Region prägt.
Pressemitteilung zur Ausstellungseröffnung |
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Pflegemaßnahmen in der Küstenheide |
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Heidelandschaften mit Besenheide und Krähenbeere prägen das Wattenmeer, auch wenn sie nur einen kleinen Teil des Nationalparks einnehmen. Ohne regelmäßige Pflege würden diese besonderen Lebensräume, die meist durch menschliche Nutzung entstanden sind, mit der Zeit von Büschen und Bäumen überwachsen und verschwinden. Zum Erhalt der Küstenheide wird deshalb aktuell an mehreren Stellen des Nationalparks teils mit schwerem Gerät, teils mit Hilfe vieler fleißiger Hände gearbeitet. Warum das Entfernen von Gehölzen und sogar der Abtrag von Oberboden so wichtig für die Artenvielfalt ist, und wie die Maßnahmen bei Cuxhaven und auf Wangerooge ablaufen, ist auf unserer Website zu erfahren. |
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Kegelrobben im Wattenmeer: Aktuelle Zahlen belegen weiteres Wachstum |
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Die jüngsten Erhebungen zeigen: Der Kegelrobbenbestand im Wattenmeer und auf Helgoland steigt weiter an. Mit 12.497 gezählten Tieren und 3.385 Jungtieren bestätigt sich der positive Trend der vergangenen Jahre. Die aktuellen Ergebnisse der trilateralen Zählungen und weitere Hintergründe zur Entwicklung der Kegelrobbenpopulation finden sich im aktuellen Bericht „Grey Seal Surveys of the Wadden Sea and Helgoland 2025-2026“. |
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Expert*innen zählen mehr als 600 Tier- und Pflanzenarten vor Schillig |
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© Benedikt Wiggering / NLPV
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Wie vielfältig das Leben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ist, zeigte sich erneut beim diesjährigen „Nationalpark-Tag der Artenvielfalt“: 35 Expert*innen dokumentierten in den Lebensräumen rund um Schillig mehr als 600 verschiedene Tier- und Pflanzenarten – darunter seltene Funde wie die stark gefährdete Mooshummel und einen für Niedersachsen bislang unbekannten Pilz. Die Ergebnisse unterstreichen eindrucksvoll, wie dynamisch und artenreich auch dieser Teil des Nationalparks ist.
Pressemitteilung zum Nationalpark-Tag der Artenvielfalt |
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Warum auf Juist Besucher*innen gezählt werden |
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© Karsten Schöpfer / NLPV
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Wer in letzter Zeit aufmerksam über die Insel Juist spaziert ist, hat sie vielleicht schon entdeckt: Im Westen der Insel Richtung Billriff sowie im Osten der Insel bei der Schutzhütte Kalfamer stehen seit einiger Zeit drei Personenzählgeräte. Sie sind Teil des grenzübergreifenden Projekts „WattenVision“, dessen Ziel es ist, eindrucksvolle Naturerlebnisse zu ermöglichen und gleichzeitig die empfindlichen Lebensräume zu schützen. Gerade in sensiblen Wildnisgebieten ist es wichtig zu wissen, wie viele Menschen unterwegs sind und wie sie sich im Gebiet verteilen, um die Besucherströme gezielt lenken zu können. So können Überlastungen in einzelnen Bereichen vermieden und gleichzeitig positive Naturerlebnisse ermöglicht werden.
Pressemitteilung zum Besucher*innenmonitoring auf Juist |
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Drei Fragen an: Luisa Neubauer |
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Die Klimaaktivistin, Autorin und Sprecherin der Bewegung Fridays for Future Luisa Neubauer setzt sich national und international für Klimaschutz und eine nachhaltige Zukunft ein. Im Juni nahm sie an einem Segeltörn von Emden nach Cuxhaven teil, um auf die Bedrohung der Meere durch eine zunehmende industrielle Nutzung aufmerksam zu machen. Unsere Kollegin Dr. Thea Hamm war mit an Bord und bat Luisa zum Interview.
Was sollten Menschen über den Klimawandel im Bezug zum Wattenmeer wissen?
Meine Antwort: Viele Menschen denken beim Klimawandel an entfernte Kontinente oder eine entfernte Zukunft. Doch gerade im Wattenmeer können wir sehen, wie der Klimawandel schon direkt hier und jetzt vor unseren eigenen Augen stattfindet. Was viele vor allem als Urlaubs- und Sehnsuchtsort kennen, ist auch ein von Klimawandel bedrohter Ort. Das Wattenmeer wird einerseits wärmer, andererseits bedroht der steigende Meeresspiegel seine Existenz. Ich bin selbst schon als kleines Kind wattwandern gewesen und habe später immer wieder Borkum besucht und die Gegend lieben gelernt und wünsche mir so sehr, dass Menschen, die das Wattenmeer schätzen, sich für seinen Erhalt durch besseren Klimaschutz einsetzen.
Wo siehst du die größten Herausforderungen?
Wir wissen schon, was getan werden muss, um Lebensräume wie das Wattenmeer zu schützen. Einerseits natürlich den Klimawandel bekämpfen – das heißt Ausstieg aus fossiler Energie, Klimaziele einhalten, nachhaltige Energie nutzen. Woran es aber oft scheitert, sind notwendige Anpassungsmaßnahmen, das heißt, sich auf Klimawandelfolgen vorzubereiten, die nicht mehr aufzuhalten sind. Wir könnten längst einen Ausstiegsplan [aus fossiler Energie] vorlegen, stattdessen entscheidet man sich politisch gerade, in neue Gasbohrungen zu investieren und zu ermöglichen. Wir wissen längst, dass die Öffentlichkeit mehr Informationen über Klimaschutz braucht und trotzdem erleben wir gerade in der Politik oftmals eine Art Schweigen in Bezug auf den Klimawandel. Und natürlich müssen Institutionen wie Nationalparkverwaltungen besser ausgestattet werden mit Kapazitäten und Geldern, um Klimaanpassungsmaßnahmen umzusetzen und dafür zu sorgen, dass die Umwelt und das Klima und Wasser geschützt werden.
Und was können Menschen beitragen?
Es ist ganz wichtig, dass wir Menschen uns nicht einreden lassen, dass es an der Technologie scheitert, den Klimawandel aufzuhalten. Wir haben die notwendigen Technologien, wir haben das Wissen, wir haben die Konzepte, wir wissen, wie wir besondere Ökosysteme zumindest im Ansatz schützen können. Was wir jetzt brauchen, ist Druck und Öffentlichkeit und vor allem ein Nicht-Nachlassen in Zeiten, wo einige krisenmüde werden. Der Klimawandel wartet nicht auf uns und das Wattenmeer setzt darauf, dass wir Menschen es nicht nur angucken und lieben, sondern dann auch dafür laut werden.
(Das Interview wurde zur besseren Lesbarkeit redigiert.) |
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Trauer um Edgar Schonart (18.08.1941 – 16.07.2026) |
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Am 16. Juli 2026 ist Edgar Schonart plötzlich verstorben.
Seit 2006 lebte und wirkte er auf Spiekeroog. Als prägender Ornithologe der Insel dokumentierte er über viele Jahre die Vogelwelt Spiekeroogs und veröffentlichte vier grundlegende Bände über die Brut- und Gastvögel der Insel. Zudem war er der erste ehrenamtliche Nationalparkwart im Landkreis Wittmund. Über viele Jahre engagierte er sich ehrenamtlich im Naturschutz, hielt Vogelvorträge im Nationalpark-Haus Wittbülten und bot ornithologische Führungen für Gäste an – auch im Rahmen der niedersächsischen Zugvogeltage. Dem Schutz der Vogelwelt widmete er sich mit großer Fachkenntnis, Leidenschaft und Beharrlichkeit.
Mit Edgar Schonart verliert Spiekeroog einen außergewöhnlichen Ornithologen, engagierten Naturschützer und geschätzten Vermittler der einzigartigen Natur des Wattenmeeres. Wir verlieren einen Naturschutz-Kollegen in großer Verbundenheit und einen lebensfrohen, warmen Menschen. Sein Wissen und sein Engagement werden dank seiner faszinierenden Naturfotos und zahlreichen Veröffentlichungen unvergessen bleiben.
Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer Christopher Riechmann, Ranger Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer Swaantje Fock, Nationalpark-Haus Wittbülten |
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Erlebnismarkt auf dem Gulfhof Friedrichsgroden |
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Am Samstag, den 22. August 2026, luden 23 Partner*innen zum Erlebnismarkt auf den Gulfhof Friedrichsgroden ein und machten ihn zu einem lebendigen Treffpunkt für Nachhaltigkeit, Regionalität und Genuss. Die Aussteller*innen gaben spannende Einblicke in ihre Arbeit und zeigten eindrucksvoll, wie facettenreich nachhaltiges Leben und Wirtschaften gestaltet werden kann. Zahlreiche Besuchende nutzten die Gelegenheit, regionale Produkte zu entdecken, an Mitmach-Aktionen teilzunehmen und beispielsweise kreatives Handwerk kennenzulernen.
Begleitet wurde die Veranstaltung von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Nach der Eröffnung durch Peter Südbeck folgte ein Vortrag von Dr. Benedikt Wiggering anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer. Ein weiterer Höhepunkt war die Auszeichnung des JadeWale e.V. aus Wilhelmshaven sowie des Walter-Requardt-Heims auf Spiekeroog als neue Netzwerk-Partner*innen. Ergänzt wurde das Programm durch eine Wattwanderung und Achtsamkeitsübungen am Strand, die den Gästen die Natur des Wattenmeeres auf besondere Weise näherbrachten. |
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Frühstück fürs Wattenmeer |
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© Tourismus-Agentur Nordsee GmbH
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Ein langer Frühstückstisch auf dem Deich, regionale Köstlichkeiten und der Blick auf das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer – das Deichfrühstück 2026 am 27. Juni war ein besonderes Gemeinschaftserlebnis. An 17 Standorten entlang der niedersächsischen Nordseeküste sowie in Schleswig-Holstein, Dänemark und den Niederlanden kamen zahlreiche Gäste zusammen, um die einzigartige Natur des Wattenmeeres zu feiern. Im Anschluss an das ausgiebige Frühstück begaben sich die Teilnehmenden gemeinsam mit Nationalpark-Führer*innen auf Entdeckungstour durch die Küstenlandschaft und erhielten spannende Einblicke in die Besonderheiten des Wattenmeeres. Organisiert wurde die Aktion in Niedersachsen von der Tourismus Agentur Nordsee GmbH. Die Führungen wurden von der Nationalparkverwaltung finanziell unterstützt. |
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Strahlende Kinderaugen am Friesenstrand: Bereits zum sechsten Mal fand die Kids Watt Academy in Tossens (Butjadingen) statt. Am 13. und 14. Juni 2026 konnten über 100 Kinder das Wattenmeer hautnah erleben. Organisiert wurde das Wochenende vom Center Parcs Park Nordseeküste und dem Tourismus-Service Butjadingen – unterstützt von vielen Partnern wie der Nationalparkverwaltung, dem Nationalpark-Haus Museum Fedderwardersiel und dem Freiwilligen-Netzwerk Watt°N.
An fünf spannenden Forscherstationen gingen die Kinder auf Entdeckungsreise. Bei der Station des Nationalparks erfuhren die jungen Forscherinnen und Forscher spielerisch, wie sich steigende Temperaturen auf die Wattbewohner auswirken, was Unterwasserlärm für Schweinswale bedeutet und wie faszinierend die typischen Meeresbewohner aus nächster Nähe aussehen.
Das Besondere an der Kids Watt Academy: Die Kinder werden von den Junior Ranger*innen aus Fedderwardersiel begleitet. So lernen die Jüngeren von den etwas Älteren – und beide Seiten nehmen viele neue Erfahrungen mit nach Hause. Ein echtes Win-win-Erlebnis.
Website zur Kids Watt Academy |
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Junior Ranger-Campsommer 2026 |
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Auch in diesem Sommer fanden wieder spannende Camps des Junior Ranger-Programms Niedersächsisches Wattenmeer statt. Die insgesamt 65 Teilnehmenden konnten auf den Inseln und an Bord viele neue Erfahrungen sammeln:
- Beim Artenkennercamp auf Juist (Juni) erkundeten sowohl Camp-Einsteiger*innen als auch erfahrene Junior Ranger*innen gemeinsam Strand, Salzwiese und Watt.
- Expertencamp auf Langeoog (Juli): Trotz wechselhaftem Wetter erlebten die Junior Ranger*innen mit Gästen aus dem Biosphärenreservat Mittelelbe eine lehrreiche Zeit. Höhepunkte waren eine Expertenrallye, ein Arbeitseinsatz mit dem Ranger, eine Wattwanderung und die Beobachtung von Seehunden.
- Trilaterales Camp auf Spiekeroog (Juli): Vier Tage lang trafen sich Junior Ranger*innen aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, den Niederlanden und Dänemark zu einem englischsprachigen Camp. Besondere Highlights war das Knüpfen neuer internationaler Freundschaften und natürlich die lange gemeinsame Wattwanderung zurück zum Festland.
- Segelcamp von Norderney nach Leer (August): Auf der „Friedrich“ lernten Junior Ranger*innen ab 12 Jahren die Grundlagen des Segelns und erlebten, wie wichtig Teamarbeit an Bord ist. Der mehrtägige Törn bot unvergessliche Eindrücke und Abenteuer auf dem Wasser.
Das nächste Highlight steht schon bevor: das Volunteer Ranger-Camp vom 19.-25.10.2026 in der Wildeshauser Geest für alle Junior Ranger*innen ab 14 Jahren! |
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IGS Emden ist neue Biosphärenschule |
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Die Integrierte Gesamtschule Emden wurde am 23. Juni 2026 feierlich als Biosphärenschule zertifiziert und verstärkt damit als dritte Schule in Emden die Zusammenarbeit mit dem Nationalpark und der Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer. Im Rahmen einer stimmungsvollen Veranstaltung präsentierten Schüler*innen und Lehrkräfte ihre vielfältigen Projekte rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung – von der Betreuung verletzter Fledermäuse bis hin zu Schulaquarien und Imkerei. Die Auszeichnung unterstreicht das Engagement der Schule für nachhaltiges Lernen und Handeln in der Region.
Pressemitteilung zur Zertifizierung |
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Praktischer Naturschutz mit internationalem Teamgeist |
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Anfang August engagierten sich elf junge Europäer*innen aus sechs Ländern im Rahmen eines Naturschutzcamps der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) auf Wangerooge. Gemeinsam entfernten sie invasive Pflanzenarten und setzten sich so für den Erhalt der Küstenheide im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer ein. Neben der Landschaftspflege stand auch der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt – ein gelungenes Beispiel für internationalen Naturschutz und gelebte Zusammenarbeit!
Pressemitteilung zum IJGD-Einsatz |
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Sommersemester am Wattenmeer |
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Auch in diesem Jahr engagieren sich im Rahmen des Commerzbank-Umweltpraktikums vier junge Menschen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Neben der bewährten Praktikumsstelle in der Nationalparkverwaltung Wilhelmshaven sorgen drei weitere Praktikant*innen diesmal in den Nationalpark-Häusern in Dangast und an der Wurster Nordseeküste sowie im Watt Welten UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum Norderney für frisches Engagement in der Umweltbildung.
Pressemitteilung zum Commerzbank-Umweltpraktikum |
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Hallo zusammen, ich bin Lucretia Patak und seit Anfang August als FÖJlerin Teil der Nationalparkverwaltung. Für ein Jahr unterstütze ich das Team der Öffentlichkeitsarbeit und freue mich auf die vielfältigen Aufgaben, Veranstaltungen und Natur-Ausflüge, die mich erwarten. Zuvor habe ich in Göttingen Biologie und Mathematik fürs Lehramt studiert. Vor dem Referendariat möchte ich nun neue Einblicke außerhalb von Schule und Uni gewinnen. Ehrenamtlich war ich bereits in Deutschland, Kanada und der Mongolei aktiv – dabei habe ich Videoprojekte mitgestaltet und im Naturschutz mitgearbeitet. Besonders schön finde ich, dass ich hier meine Begeisterung für Medien und Natur verbinden kann. Ich freue mich auf ein spannendes Jahr und viele neue Begegnungen!
Moin! Ich bin Janna Brandenburg und seit Mitte August „an Bord“. Im Projekt „ZukunftsKUtter NOrdsee (KUNO)“ betreue ich das Teilvorhaben der Nationalparkverwaltung – mit Fokus auf Naturerleben, Umweltbildung auf See und Öffentlichkeitsarbeit. Vorher war ich Grundschullehrerin in Friesland und Wilhelmshaven und habe dort u.a. Natur-AGs geleitet. Besonders gern habe ich Kinder für die kleinen, oft übersehenen Lebewesen begeistert. Zuletzt war ich auch als Nationalparkführerin im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven tätig. Jetzt freue ich mich auf neue Erfahrungen und darauf, das Team der Nationalparkverwaltung zu unterstützen! |
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Neu: Botschafter-Auszeichnung für Junior Ranger |
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Das Junior-Ranger-Programm Niedersachsen stellt mit der Auszeichnung „Botschafter“ eine neue Stufe für engagierte Teilnehmer*innen vor.
Das Junior-Ranger-Programm richtet sich an naturbegeisterte Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren. Nach der Teilnahme an 10 Veranstaltungen können sie Junior Ranger*in werden und erhalten einen Aufnäher. Wer noch mehr Lust auf Natur hat, kann sich mit weiteren Veranstaltungen und Camps weiterentwickeln: Als „Experte“ (ab 10 Jahren), „Volunteer Ranger“ (ab 14 Jahren) und „Teamer“ (ab 16 Jahren) – jeweils mit eigener Auszeichnung. Die Verleihung findet traditionell jeweils beim Sommerfest oder der Weihnachtsfeier des Junior-Ranger-Programms statt.
Ganz neu: Die Auszeichnung „Botschafter“ für alle, die sich besonders in der Öffentlichkeitsarbeit engagieren möchten. Ob bei den Zugvogeltagen, an Infoständen auf Straßenfesten oder bei anderen öffentlichkeitswirksamen Aktionen – die Junior Ranger*innen können ihre Erfahrungen teilen, ihr Selbstbewusstsein stärken und aktiv für den Naturschutz werben. Als Symbol für die neue Auszeichnung dient der Seeadler-Aufnäher, der für Weitblick und Engagement steht.
Wir freuen uns auf viele motivierte Botschafter*innen, die die Besonderheit des Wattenmeeres weitertragen!
Junior-Ranger-Website |
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Literarische Entdeckungsreise durch das Wattenmeer |
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Die faszinierende Landschaft des Wattenmeers bildet die Kulisse für das neu erschienene Buch „Landfall. Naturspaziergänge auf Spiekeroog“ von Anja Liedtke. Im Rahmen einer Lesereise im August stellte die Autorin ihr Werk bei zwei Veranstaltungen auf Spiekeroog und in Wilhelmshaven der Öffentlichkeit vor. Das Buch ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. |
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Nächtliche Impressionen aus dem Nationalpark |
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Am 2. August eröffnete im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum Wilhelmshaven die Ausstellung „Sternenklar im Wattenmeer" mit Fotos von André Thorenmeier, dem Leiter des Nationalpark-Schiffs "Borkumriff". Die gezeigten Aufnahmen fangen die besondere Stimmung des Wattenmeeres bei Nacht ein – vom leuchtenden Sternenhimmel über der Salzwiese bis zu stillen Wattflächen im Mondlicht. Auch die Strahlkraft maritimer Technik ist zu sehen. Die Ausstellung lädt dazu ein, die Nationalparkregion aus selten gesehenen Blickwinkeln zu entdecken und sie zeigt eindrucksvoll, warum der Schutz der natürlichen Dunkelheit von besonderer Bedeutung ist. Sie ist noch bis zum 31. Dezember zu sehen. |
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Biosphären-Menü-Tage laden zum Entdecken ein |
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Vom 5. bis 13. September bieten die Biosphären-Menü-Tage wieder die Gelegenheit, die kulinarische Vielfalt der Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer zu entdecken. 15 Partner-Betriebe zwischen Cuxhaven und Weener sowie auf den Ostfriesischen Inseln servieren besondere Gerichte und Menüs, bei denen regionale und saisonale Zutaten im Mittelpunkt stehen. |
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Vorträge bei der Woche der Klimaanpassung |
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Was steckt hinter den Kürzeln KoNaS-N und KoNaS-WK? – Im Rahmen der Woche der Klimaanpassung vom 14. bis 20. September stellen Mitarbeiterinnen der Nationalparkverwaltung zwei laufende Förderprojekte aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) vor.
- Vortrag zum Projekt KoNaS-N am 16. September um 19 Uhr im Nationalpark-Haus Dornumersiel: Berichtet wird über die geplante Öffnung des Sommerdeichs im Westerneßmersommerpolder, die Entwicklung neuer Salzwiesen im Norderland und deren Bedeutung für Biodiversität und Klimaschutz.
- Vortrag zum Projekt KoNaS-WK am 17. September um 18 Uhr im Nationalpark-Haus Wurster Nordseeküste: Hier steht die Öffnung des Sommerpolders an der Wurster Küste im Mittelpunkt, durch die wertvolle Salzwiesen wiederherstellt werden und ihr dabei Potenzial zur Kohlenstoffspeicherung untersucht wird.
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AUSGESTORBEN! Biologische Vielfalt und ihr Verlust in Deutschland |
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Die Bedeutung der Insekten für die Biodiversität steht im Mittelpunkt einer vom NABU Cuxhaven und dem Imkerverein Cuxhaven organisierten Veranstaltungsreihe, die von der Biosphärenregion unterstützt wird. Herzstück ist der Abendvortrag des Insektenforschers Thomas Hörren am 5. Oktober um 19 Uhr im Amandus-Abendroth-Gymnasium, der die große Bedeutung der Insekten für unsere Ökosysteme aufzeigt und die Ursachen ihres dramatischen Rückgangs beleuchtet. Am 6. Oktober um 17 Uhr folgt ein Biodiversitätsspaziergang durch Cuxhaven. Weitere Informationen in Kürze auf www.nabu-cuxhaven.de. |
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Hrsg.: Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer Virchowstr. 1, 26382 Wilhelmshaven Tel. 04421 911-0 E-Mail: presse@nlpvw.niedersachsen.de
Redaktion: Florian Carius, Jan Wagner, Lucretia Patak |
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