Ausstellungen

Den Jadebusen erleben: In unserer großen Erlebnisausstellung können Sie das. Auf 500 m² bieten wir einen großen Überblick über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und den damit zusammenhängenden Themen im Teilbereich Jadebusen. Herzlich willkommen!

Die große Erlebnisausstellung

Auf fast 500 m² Fläche zeigen wir für die ganze Familie die weltweit einzigartige Vielfalt des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, der seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. In den verschiedenen Themenräumen des Hauses geht es insbesondere um die Besonderheiten des Buchtenwatts Jadebusen und auch um Zusammenhänge zwischen Naturschutz und Kultur am Wattenmeer.

Öffnungszeiten:

Durch unsere winterlichen Umbauten und Instandsetzungen, Seminare und Planungsphasen ist unsere Erlebnisausstellung in der momentan besucherarmen Zeit aktuell wie folgt geöffnet:

Mittwochs und freitags: 14:00 – 17:00 Uhr

Schul- und Gruppenveranstaltungen finden auch im Winter unabhängig von den Öffnungszeiten weiterhin gewohnt nach individueller Terminvereinbarung statt.

Aquarien & Co.

Zur Ausstellung gehören naturnah besetzte Aquarien mit Tieren der Dangaster Küste, ein Kinderbereich mit interaktiver Erlebniswand, ein Wattenmeer-Shop u.v.m.

Ob Strandgrundel, Stichling, Sandgarnele, Strandkrabbe und viele mehr: Bei uns könnt Ihr die Tiere unmittelbar erleben. Unsere Aquarien sind so naturnah wie möglich besetzt, so dass genügend Platz für die Tiere bleibt.

Unsere Erlebnisausstellungen in der Übersicht:

  • „Weltnaturerbe Wattenmeer: Was ist was im Jadebusen?“ heißt die große Erlebnisausstellung und zeigt für die ganze Familie die Vögel, Fische, Pflanzen und Besonderheiten im Weltnaturerbe Wattenmeer und im Jadebusen.

  • „Maritime Notfallvorsorge: Katastrophenschutz in der Großschiffahrt für das Wattenmeer“ ist eine spannende Sonderausstellung, in der wir in Kooperation mit dem deutschen Havariekommando und der Hamburger Fairplay-Schleppreederei (Fairplay Towage Group) zeigen, welche Mehrzweckschiffe, schweren Hochseebergungsschlepper und Spezialgeräte in Nord- und Ostsee zum Einsatz kommen, wenn große Containerschiffe oder Öltanker im Sturm nicht mehr manövrieren können und eine Strandung im Wattenmeer droht. Damit eine Havarie nicht zur Katastrophe wird!

  • „Die Vögel des Wattenmeeres in Digiskopie-Nahaufnahmen“: Diese Digiskopie-Fotoausstellung in Kooperation mit dem Vareler Naturfotografen Marcus Säfken gehört zum festen Programm des Nationalpark-Hauses. 21 großformatige Leinwanddrucke zeigen eindrucksvoll die Vogelwelt des Wattenmeeres in besonderen Nahaufnahmen.

  • „Nordseebad und Künstlerort Dangast“: Über diesen Themenbereich gibt es immer wieder wechselnde Ausstellungen im Nationalpark-Haus zu sehen. So ist hier z.B. die Ausstellung zum Buch “Dangast: damals & heute” von Karl-Heinz Martinß und Michael Remmers zu sehen, in der auf großformatigen Drucken und Leinwänden frühere Eindrücke rund um das Kurhaus Dangast gezeigt werden. Dangast ist das älteste Seebad an der deutschen Nordsee-Festlandsküste. Die Anlagen des (alten) Kurhauses sind die früheren Seebadanlagen.

Sonderausstellungen:

Eingebettet in unsere jährlich aktualisierte Hauptausstellung zeigen wir immer wieder gänzlich neue Themen aus verschiedenen Themenbereichen.

2026: Das alte Dangast: Erstes Nordseebad an der deutschen Festlandsküste

Postkartenoriginale: Karl-Heinz Martinß
Texte: Lars Klein
Start: November 2025
Ort:
Nationalpark-Haus Dangast

 

Dangast wurde mit Gründung im Jahre 1804 das erste Nordseebad an der deutschen Festlandsküste. Nur Norderney ist ein paar Jahre älter. Gründer des Nordseebades Dangast war Reichsgraf Bentinck, der an der Dangaster Geestküste zum Jadebusen etwas etablieren wollte, das es davor in Europa so nur in England gab: Ein Nordseebad. Die Anlagen der damaligen Seebadarchitektur sind bis heute zu sehen und auch nutzbar. Es ist das (alte) Kurhaus, die Kurhaus-Klause, das noch erhaltene Logierhaus und die bewaldete Landschaft, in die die Gebäude eingebettet sind.

Auf den groß reproduzierten Original-Postkarten ab dem Jahre 1900 kann man die historische Nutzung und das gegenüber heute sehr ähnliche Aussehen der Anlagen gut nachvollziehen.