Zum Benthos zählen hauptsächlich wirbellose Tiere, die im und auf dem Meeresboden leben. Diese Lebensgemeinschaften stellen eine essentielle Nahrungsgrundlage für viele Fisch- und Vogelarten im Wattenmeer dar.
65 Beiträge der Kategorie "Lebensräume"
Themenjahr 2020
Neben Watt, Salzwiesen und Dünen gehört auch viel Meer zum Nationalpark, das heißt viel Leben unter Wasser – und dieses steht das ganze Jahr 2020 über im Fokus der Arbeit der Nationalparkverwaltung.
Salzwiese auf der Hamburger Hallig
Salzwiese auf der Hamburger Hallig | Stock / LKN.SH
Priel
Priel | Stock / LKN.SH
Düne auf Trischen
Düne auf Trischen | Stock / LKN.SH
Watt bei Niedrigwasser mit typischen Wattwurm-Haufen
Wattwürmer leben in Röhren unter der Wattoberfläche. Sie fressen Sand, verdauen die enthaltenen Nährstoffe und pressen das saubere Sediment am Hinterende wieder nach oben. So entstehen die typischen "Sand-Spagetti".
FishNet
Fische sind ein integraler Bestandteil des Ökosystems und übertragen Energie „top-down“ und „bottom-up“ durch das Nahrungsnetz. Ein grundlegendes Verständnis der essentiellen Prozesse und Funktionswege fehlt, was einen effektiven und effizienten Fischartenschutz erschwert. Im Projekt „FishNet“ sollen Nahrungsnetzbeziehungen in der Nordsee unter Berücksichtigung der Fisch-Funktionsgruppe verbessert, weiterentwickelt und bewertet werden.
Vielfalt unter Wasser
Mit den Begriffen „Meer“ oder „Ozean“ bezeichnet man die zusammenhängenden Wassermassen der Erde. Sie bilden den größten Lebensraum unseres Planeten und bedecken aktuell rund 71% der Erdoberfläche.
Diese Broschüre eröffnet einen Blick unter Wasser, in die Nordsee und vor allem das Wattenmeer. Was passiert dort unter Wasser? Wer lebt hier und wie sind die Lebensbedingungen der Tiere und Pflanzen?
Lebensraum Salzwiese
Neben den Wattflächen sind auch die Salzwiesen ein einzigartiger Lebensraum von internationaler Bedeutung. Salzwiesen sind weltweit ausgebildet, aber im Wattenmeer befindet sich mit ca. 40.000 ha das größte zusammenhängende Salzwiesengebiet in Europa.
Kleipütten
Bei der Gewinnung von Boden (Klei = schwerer Marschboden) für den Deichbau entstehen sogenannte Pütten. Kleipütten sind ein Eingriff in die Natur. Auf Flächen mit geringem Naturschutzwert können die daraus entstehenden Gewässer jedoch zur Artenvielfalt und damit zur ökologischen Aufwertung beitragen.









