An einigen Stellen der Wattenmeerküste gibt es keine Deiche. Hier ragen eiszeitliche Sandwälle mehrere Meter hoch bis ans Meer heran. Sie vermitteln einen Eindruck davon, wie die Landschaft an der Küste vor über 1000 Jahren ausgesehen haben könnte.
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Priele
Priele sind Wasserläufe im Watt, die sich bis in die Salzwiesen hinein ziehen. Sie sind auch bei Ebbe mit Wasser gefüllt und können somit Tieren, die das Trockenfallen nicht vertragen, die Zeit bis zur nächsten Flut versüßen.
Meer
Jenseits der Inseln und Halligen beginnt die offene Nordsee. Hier wirken ganz andere Kräfte als im flachen, von den Gezeiten beeinflussten Wattenmeer. Trotzdem stehen beide Lebensräume in enger Verbindung.
Dünen
Sandstrände und Dünen kennzeichnen alle sieben Ostfriesischen Inseln (Niedersachsen) und die Geestinseln Amrum und Sylt sowie den Westen der Halbinsel Eiderstedt (Schleswig-Holstein). Auch auf Nigehörn und Scharhörn (Hamburg) sind Dünen zu finden.
Salzwiesen
Nicht mehr Meer und noch kein Land: Zwischen Watt und Deichen liegen die Salzwiesen. Ihren pflanzlichen und tierischen Bewohnern fordern sie besondere Anpassungsstrategien ab.
Lebensraum Watt
Dieses Faltblatt informiert über Entstehung und Besonderheiten des Wattbodens. An seiner Oberfläche und darunter verborgen leben zahlreiche kleine Tiere, die unverzichtbare Nahrungsquelle für Millionen von Zugvögeln sind.
Watt
Ausgedehnte Sand- und Schlickflächen bis zum Horizont: So präsentiert sich der Lebensraum Watt bei Ebbe. Seine Vielfalt erschließt sich zumeist erst auf den zweiten Blick: Auf und unter der Wattoberfläche und in Prielen und Pfützen tummeln sich Abermillionen kleiner Tiere.






