Seit der Wiederbesiedlung des Wattenmeeres Mitte des 20. Jahrhunderts haben die hiesigen Kegelrobbenbestände erheblich zugenommen. Expert:innen haben festgestellt, dass die Zahl der Kegelrobbenwelpen im Wattenmeer in den letzten fünf Jahren um durchschnittlich 12 % pro Jahr zugenommen hat. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Kegelrobben, die während des Fellwechsels gezählt wurden, ebenfalls um jährlich 10 % gestiegen. Die jüngsten Daten zeigen jedoch einen leichten Rückgang der Gesamtzahl der während des Fellwechsels gezählten Kegelrobben um 1 % im Vergleich zum Vorjahr.
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Brutvogelbestände gehen zurück
In der Feststellung der Fakten sind sich wohl alle einig – von den Vogelzähler:innen in den betreuenden Verbänden bis zu den Expert:innen vor Ort und beim gemeinsamen Wattenmeersekretariat CWSS: Die Bestände vieler, vor allem der klassischen Brutvögel des Wattenmeeres gehen seit Jahrzehnten zurück. Und in der Fachwelt gibt es kaum Zweifel an der These, dass das Phänomen mit den Klimaveränderungen zu tun hat.
Mikroplastik-Vortrag: “weniger ist meer”
Mit einem kostenfreien Vortrag am Dienstag, 7. Juni, um 19 Uhr eröffnet das Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum die Ausstellung des Projekts "weniger ist meer". Die beiden Flensburger Innitiatorinnen Caroline Höschle und Lauren Grüterich berichten vom Mikroplastik-Monitoring in der Nord- und Ostsee, um das es bei dem Projekt geht.
Moose im Außendeichsmoor erholen sich nach Dürrejahren
Die Hitzesommer 2018 und 2019 sind auch an den Mooren nicht spurlos vorübergegangen. Viele Moosarten sind 2020 bei einer Kartierung im Sehestedter Außendeichsmoor beim „GEO Tag der Natur“ nur vertrocknet und abgestorben aufgefunden worden. In kleinen Schritten, aber dennoch spürbar, erholt sich die Moorvegetation nun wieder. Dies konnte bei einer Nachkartierung der Moose festgestellt werden.
Spülsaumtrio mag milden Winter
Nicht nur tausende arktische Watvögel, Enten und Gänse nutzen das Wattenmeer als Rast- und Überwinterungsgebiet. Auch für drei Singvogelarten, die ebenfalls nordischen Ohrenlerchen, Schneeammern und Berghänflinge, ist es eines der wichtigsten Überwinterungsgebiete in Europa.
Ohne Datenbank geht nichts
Monitoring ist eine der zentralen wissenschaftlichen Aufgaben im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Aber welchen Nutzen hätten die dabei gewonnenen Informationen, wenn sie nur auf Papier oder irgendwo in einem Büro lokal abgelegt und somit nicht jederzeit und für alle verfügbar wären? Ohne Datenbank geht hier nichts.
Schweinswal-Monitoring
Schweinswale orientieren sich im trüben Meer vor allem akustisch über Echoortung. Dazu senden sie nahezu kontinuierlich hochfrequente Signale aus, sogenannte Klicks. Mithilfe der reflektierten Echos finden sie sich im Raum zurecht und lokalisieren ihre Beute.
Wattenmeer-Seehundbericht
Dreißig Jahre nach der Umsetzung des Wattenmeer-Seehundabkommens im Jahr 1991 hat sich die Population der Seehunde im Wattenmeer verfünffacht und ist damit wieder auf dem Niveau von 1900, wie Schätzungen nahelegen.
Gebietsfremde Arten (Neobiota) 2024
Seit 2009 finden in deutschen Küstengewässern jährlich spezifische Neobiota Monitoring Untersuchungen statt. Neben einer Schnellerfassungsmethode (Rapid Assessment Surveys) kommen dabei seit 2016 Besiedlungsplatten (settlement panels) zum Einsatz.
Alien Species
Alien Species, das sind keine Besucher von fremden Galaxien, es sind gebietsfremde Arten, die durch menschlichen Einfluss beabsichtigt oder unbeabsichtigt in das Wattenmeer eingebracht wurden. Ein Teil dieser Arten schafft es sich im Meer zu etablieren.









