Die Hitzesommer 2018 und 2019 sind auch an den Mooren nicht spurlos vorübergegangen. Viele Moosarten sind 2020 bei einer Kartierung im Sehestedter Außendeichsmoor beim „GEO Tag der Natur“ nur vertrocknet und abgestorben aufgefunden worden. In kleinen Schritten, aber dennoch spürbar, erholt sich die Moorvegetation nun wieder. Dies konnte bei einer Nachkartierung der Moose festgestellt werden.
71 Beiträge der Kategorie "Monitoring"
Spülsaumtrio mag milden Winter
Nicht nur tausende arktische Watvögel, Enten und Gänse nutzen das Wattenmeer als Rast- und Überwinterungsgebiet. Auch für drei Singvogelarten, die ebenfalls nordischen Ohrenlerchen, Schneeammern und Berghänflinge, ist es eines der wichtigsten Überwinterungsgebiete in Europa.
Ohne Datenbank geht nichts
Monitoring ist eine der zentralen wissenschaftlichen Aufgaben im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Aber welchen Nutzen hätten die dabei gewonnenen Informationen, wenn sie nur auf Papier oder irgendwo in einem Büro lokal abgelegt und somit nicht jederzeit und für alle verfügbar wären? Ohne Datenbank geht hier nichts.
Schweinswal-Monitoring
Schweinswale orientieren sich im trüben Meer vor allem akustisch über Echoortung. Dazu senden sie nahezu kontinuierlich hochfrequente Signale aus, sogenannte Klicks. Mithilfe der reflektierten Echos finden sie sich im Raum zurecht und lokalisieren ihre Beute.
Wattenmeer-Seehundbericht
Dreißig Jahre nach der Umsetzung des Wattenmeer-Seehundabkommens im Jahr 1991 hat sich die Population der Seehunde im Wattenmeer verfünffacht und ist damit wieder auf dem Niveau von 1900, wie Schätzungen nahelegen.
Bericht Gebietsfremde Arten (Neobiota)
Seit 2009 finden in deutschen Küstengewässern jährlich spezifische Neobiota Monitoring Untersuchungen statt. Neben einer Schnellerfassungsmethode (Rapid Assessment Surveys) kommen dabei seit 2016 Besiedlungsplatten (settlement panels) zum Einsatz.
Alien Species
Alien Species, das sind keine Besucher von fremden Galaxien, es sind gebietsfremde Arten, die durch menschlichen Einfluss beabsichtigt oder unbeabsichtigt in das Wattenmeer eingebracht wurden. Ein Teil dieser Arten schafft es sich im Meer zu etablieren.
Themenjahr 2021
Das schleswig-holsteinische Wattenmeer steht bei Wissenschaftler:innen seit Langem im Fokus. Viele Phänomene wurden von hiesigen Forschungsinstitutionen erstmals entdeckt oder beschrieben. So wurde der aus dem Biologieunterricht bekannte ökologische Begriff der Lebensgemeinschaft „Biozönose“ bereits im vorletzten Jahrhundert bei uns im Wattenmeer entwickelt.
Seegras: Gute Nachrichten aus dem Nationalpark
Seegraswiesen sind ein bedeutender Lebensraum im Ökosystem Wattenmeer: Sie festigen die Feinsedimente, sind Kinderstube unter anderem für Jungfische, eine wichtige Nahrungsquelle für Ringelgänse und werden zudem als potenzieller CO2-Speicher diskutiert.
Schulklasse forscht an Seegras im Nationalpark Wattenmeer
Seegrasdichte, Artenspektrum, Sedimente, Transekte, Kartierpunkte, Tablet, GIS, Fernerkundung, Gummistiefel – mit diesen Begriffen und Utensilien kennen sich 20 Schüler:innen des Gymnasiums Heide-Ost seit Kurzem bestens aus.









