Er gehört zu den unverwechselbaren und imposanten gefiederten Erscheinungen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer: der Löffler; vergleichsweise groß (70 bis 95 Zentimeter), mit weißem Gefieder, schwarzem Schnabel und langen schwarzen Beinen. Im Prachtkleid trägt er zudem Schmuckfedern am Hinterkopf und ein gold-gelbes Brustband. Ein unverkennbares Merkmal ist sein langer Schnabel mit löffelartiger, hellgelblicher Spitze, dem er seinen Namen verdankt.
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Probenahme vom Schiff aus
Hinein in den Nationalpark und das angrenzende Küstenmeer Schleswig-Holsteins ging es kürzlich bei der ersten schiffsgestützten Probenahme-Kampagne des Jahres. Ulrike Schückel war dabei und berichtet.
Tracking per GPS
Säbelschnäbler gehören zu den wichtigsten Brutvögeln im Wattenmeer – und zu den Arten, deren Bestand seit den 1990er Jahren stark zurückgegangen ist. Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer wurde jetzt ein wissenschaftliches Gemeinschaftsvorhaben gestartet, bei dem mithilfe der GPS-Telemetrie die Bewegungsmuster der Tiere sowohl im Brutgebiet als auch auf dem Zugweg erforscht werden.
Federwechsel im Watt
Das Wattenmeer vor Dithmarschen ist in den nächsten Wochen Schauplatz eines einzigartigen Naturphänomens: Brandgänse aus ganz Europa versammeln sich dort, weit draußen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, um zu mausern. Bis zu vier Wochen dauert das Abwerfen des alten und die Entwicklung eines voll funktionsfähigen neuen Federkleides.
Mit der Fluke voran
Mit der Fluke voran rutschen die Kälber aus dem Mutterleib hinein in ihr Lebenselement, das Meer: Bei den Schweinswalen in der Nordsee wird von Mai bis Juli der Nachwuchs geboren. Unmittelbar danach bringen die Walmütter die Kleinen zum Luftholen an die Wasseroberfläche.
Einblicke ins BIS
Einer der ersten Infopavillons des Besucher-Informations-Systems (BIS) im und am Nationalpark, der im Dezember 1997 in Husum-Schobüll am Schwimmbad errichtete, hat neue Tafeln bekommen. An stark der Seeluft und Sonne ausgesetzten Standorten haben Tafeln in der Regel eine Haltbarkeit von drei bis fünf Jahren. Wegen des geringen Witterungseinflusses innerhalb des hölzernen Gebäudes in Schobüll sahen diese dagegen immer noch passabel aus – bis jetzt.
Der Rückzug beginnt
Der September und der Oktober sind die Hauptmonate des herbstlichen Vogelzugs im Wattenmeer. Aber der Rückzug aus den Brutgebieten ist bereits jetzt im Gange. Er wird eingeläutet vom Dunklen Wasserläufer, einem der drei Monatsvögel im Juli. Denn die Weibchen kehren bereits ab Mitte Juni ins Wattenmeer zurück und mausern hier ihr Gefieder.
Brutvogelbestände gehen zurück
In der Feststellung der Fakten sind sich wohl alle einig – von den Vogelzähler:innen in den betreuenden Verbänden bis zu den Expert:innen vor Ort und beim gemeinsamen Wattenmeersekretariat CWSS: Die Bestände vieler, vor allem der klassischen Brutvögel des Wattenmeeres gehen seit Jahrzehnten zurück. Und in der Fachwelt gibt es kaum Zweifel an der These, dass das Phänomen mit den Klimaveränderungen zu tun hat.
Knut und Knutt im Klassenzimmer
Nein, der Knutt, der kleine braune Watvogel, hat sich nicht verflogen, sondern ist ganz gezielt in sechs Nationalpark-Schulen gelandet, um den Schüler:innen von seinem Leben zu berichten. Genauer gesagt übernimmt dies der Schauspieler Vasilios Zavrakis, der in diesem Ein-Personen-Stück den Jungen Knut darstellt.
Wussten sie schon, dass …
... es im Nationalpark Riffe gibt?









