Sie stehen am Anfang der Ahnengalerie unserer heutigen Hausgans: Graugänse sind ihre Stammform. Man kann sie bei uns das ganze Jahr über beobachten.
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Küsten- und Flussseeschwalbe
Die Küstenseeschwalbe und Flussseeschwalbe haben beide ein elegantes Erscheinungsbild und ein ähnliches Brutverhalten. Sie sind im Wattenmeer ab Mitte April anzutreffen und brüten hier im Mai und Juni. Ihre markanten Sturzflüge setzen sie sehr effektiv für den Fischfang ein. Beide Arten fressen kleine Fische, aber auch Krebstiere und Insekten.
Knutt
Der Knutt, früher auch Islandstrandläufer genannt, ist ein etwa amselgroßer Watvogel aus der Familie der Schnepfenvögel. Sein Flugruf ist ein gedämpftes, nasal klingendes „uÄTT“. Im Flug vollführen Knutts in großen Trupps beeindruckende Manöver, bei denen der Schwarm ständig seine Richtung ändert.
Sandregenpfeifer
Dieser Meister im Tarnen scheint mit seiner oft sandig-steinigen Umwelt zu verschmelzen. Das liegt an seinem sandbraun gefärbten Rücken, der dem bevorzugt aufgesuchten Gelände ähnelt, und daran, dass seine markante Gesichts- und Brustzeichnung die äußeren Konturen des Vogels für den Betrachter (und Fressfeind) auflösen.
Die Magie des Vogelzugs
Der Vogelzug ist in vollem Gange. Aber woher weiß ein Vogel eigentlich, wann er wohin ziehen muss? Um es gleich vorweg zu nehmen: Es gibt keine einheitliche Antwort für alle Vögel. Je nachdem, ob du als Pfuhlschnepfe oder als Ringelgans geschlüpft bist, funktioniert es nach bisherigem Stand der Forschung ganz unterschiedlich.
Goldregenpfeifer
„Stehen, rennen, picken“: So verhält sich der Goldregenpfeifer auf der Jagd. Sein kurzer Schnabel taugt nicht zum Stochern.
Der Goldregenpfeifer ist im Prachtkleid leicht zu erkennen: Es zeichnet sich durch eine schwarze Kehle und Unterseite aus, die von einer kontrastreichen, goldgemusterten Oberseite getrennt wird.
Rotschenkel
Der Rotschenkel ist ein mittelgroßer Watvogel mit auffälligen roten Beinen und einer roten Schnabelbasis. Im Flug ist er an seinem unverwechselbaren breiten weißen Flügelhinterrand zu erkennen.
Ringelgans
Waren die Bestände in den 1950er-Jahren auf circa 20.000 Vögel geschrumpft, sind es heute wieder etwa 250.000 Tiere. Durch ihre starke Abhängigkeit von Seegras- und Salzwiesen bleibt die Art aber sehr empfindlich gegenüber Störungen. Diesen Monat feiern die Halligen sie mit den Ringelganstagen.
Brutsaison beginnt
Nicht nur Rast-, auch Brutvögel fliegen derzeit im und am Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ein. Für sie steht jetzt die energiezehrende Zeit der Fortpflanzung an: Die Küstenregion wird zur Kinderstube.
Von Podcast über Vortrag bis Vogelportrait
„Zwölf Monate gefiederte Vielfalt“ lautet der Titel des aktuellen Themenjahrs im Nationalpark zum Vogelzug im Wattenmeer – und vielfältig sind auch die Medien und Touren, die das Jahr begleiten.









