Watt bei Niedrigwasser mit typischen Wattwurm-Haufen

Für die Bewertung der Kohlenstoffvorräte in Wattböden, Benthos und Plankton werden Wasserproben und Sedimentkerne genommen. Die Kohlenstoffmengen in den Proben werden mittels Messungen von Treibhausgasflüssen, Isotopenanalysen und Datierung von Sedimentkernen sowie e-DNA-Analyse erfasst. Dadurch soll die Bedeutung der einzelnen Lebensräume im Kohlenstoffkreislauf des Nationalparks aufgezeigt werden.

Wattwürmer leben in Röhren unter der Wattoberfläche. Sie fressen Sand, verdauen die enthaltenen Nährstoffe und pressen das saubere Sediment am Hinterende wieder nach oben. So entstehen die typischen “Sand-Spagetti”. Foto: Gregor Scheiffarth