Leegde und Ostplate

Seit Jahrzehnten haben sich östlich der Hermann-Lietz-Schule die so genannte           Leegde           und die große          Ostplate          ungestört vom Menschen ent  wickeln können. Sie zählen zu den          besten          Beobachtungsgebieten auf Spiekeroog.

Ein guter          Ausgangspunkt          für die         Erkundung         der Gebiete ist das Um weltzentrum Wittbülten an der Hermann Lietz-Schule. In den Büschen an der Schule rasten während der Zugzeiten         April        /       Mai         und       September      /      Okt ober       viele Singvögel z. B. D orngrasmücke und Fitis (Foto links). Vom nahe gelegenen       Info-Pavillon       lassen sich zus ätzlich Rohrweihen, oft auch Kornweihen und Sumpfohreulen beobachten.

Hier hat man auch einen guten       Überblick       über die Leegde, eine breite  Flutmulde mit Salzwiesenpflanzen. Im      Winterhalbjahr      rasten vor allem in den      Quellerbeständ en      Ohrenlerchen, Schneeammern und Berghänflinge. 

SandregenpfeiferZu den      Zugzeiten      dient die ser Bereich als     Hochwasser-Rastplatz     für viele     Watvö gel     z. B. Alpenstrandläufer, Sandregenpfeifer (Foto links) und Sanderlinge. Insbesondere wenn  das Wasser höher als normal aufläuft, halten sich dort riesige Schwärme in geringer Entfernung zu den Wegen auf. Man beachte aber, dass diese Wege sehr feucht sein können. Daher werden     Gummistiefel     empfohlen.

 

Brandgans-KükenEin eindrucksvolles Beispiel für die natürliche Inselentwicklung im Wattenmeer sind die nach Osten anschließenden Dünen der Ostplate. Bei     Hochwasser     rasten an den Stränden und an der Ostspitze    zehntausende    von Watvögeln, z. B. Große Brachv ögel, Knutts und Kiebitzregenpfeifer. Die Dünen beherbergen   Brutkolonien   von Silber-, Herings-, Lach- und Sturmmöwen,   auch Brandgänse (Foto rechts: Küken), Eiderenten, Austerfischer und Feldlerchen brüten dort.

 

Zur Brutzeit, vom    1.4    -   31.7   des Jahres, dürfen die Wege  durch die Ostdünen und die Ostplate nicht   betreten werden, vom  ganzjährig  begehbaren Weg am Nordstrand können jedoch Teile d  er Kolonien eingesehen werden.