22.11.2018

Die Nationalen Naturlandschaften in Deutschland mit neuem Vorstand

Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, ist neuer Vorsitzender von EUROPARC Deutschland e.V.
Der neue Vorstand von EUROPARC Deutschland e.V. (v.l.n.r.): Hartmut Escher, Peter Südbeck, Christian Unselt, Eugen Nowak. Foto: Jan Wildefeld

Der neue Vorstand von EUROPARC Deutschland e.V. (v.l.n.r.): Hartmut Escher, Peter Südbeck, Christian Unselt, Eugen Nowak. Foto: Jan Wildefeld

Nationalparks, Biosphärenreservate, Naturparks und Wildnisgebiete: 55 Nationale Naturlandschaften sind unter dem Dach von EUROPARC Deutschland vereint. Auf der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder des Verbandes jetzt turnusgemäß einen neuen Vorstand. Neuer Vorstandsvorsitzender ist Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (Wilhelmshaven). Als Stellvertreter gehören Christian Unselt, Vorsitzender der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, Hartmut Escher, Leiter des Naturparks TERRA.vita und Eugen Nowak, Leiter des Biosphärenreservats Spreewald, zum neuen Vorstand.

Als Dachverband der Nationalen Naturlandschaften verleiht der 1991 gegründete EUROPARC Deutschland e. V. den deutschen Großschutzgebieten eine gemeinsame Stimme. Die derzeit zwölf Mitarbeiter*innen der EUROPARC-Geschäftsstelle in Berlin koordinieren und unterstützen bundesweit gemeinsame Projekte der Schutzgebiete wie zum Beispiel das Junior Ranger-Programm, die Partner-Initiativen oder das Freiwilligenprogramm „Ehrensache Natur“.

Zukünftig will der Dachverband die Rolle der Nationalen Naturlandschaften noch schärfer profilieren: als unverzichtbare Ansprechpartner, Berater und Kompetenzträger für Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu allen drängenden Fragen rund um den Naturschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt, die Umweltinformation und -bildung sowie eine nachhaltige Entwicklung in und um diese Großschutzgebiete. Die Entscheidung, sich als Vorsitzender dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen, hat sich Peter Südbeck gut überlegt. „Die Schutzgebiete repräsentieren unser Land in seiner ganzen Schönheit und Vielfalt. Sich in dieser ehrenamtlichen Position für dieses Gebietsnetz einsetzen zu dürfen und einen frischen Küstenblick hinzuzufügen, ist ein tolle Aufgabe und von dieser Vernetzung kann auch unser Schutzgebiet am Wattenmeer in vielfacher Hinsicht profitieren“, erklärt er. „Mit der Zustimmung des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies und der Unterstützung durch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehe ich diese zusätzliche Herausforderung mit Freude und Motivation an.“

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