Drohnen im Nationalpark

Kameradrohne in der Luft. Foto: Imke Zwoch / Nationalparkverwaltung

Kameradrohne im Einsatz. Foto: Imke Zwoch / Nationalparkverwaltung

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich „Drohnen“, unbemannte Fluggeräte, ferngesteuert und meist mit integrierter Kameratechnik. Sie laden zu spektakulären Flugmanövern ein und liefern tolle Fotos und Videos aus der Vogelperspektive.

Im besiedelten Bereich ist der Betrieb von Drohnen vielfach mit Datenschutzfragen bis hin zu Nachbarschaftsstreitigkeiten verbunden. In der freien Natur können durch den Einsatz von Drohnen andere Konflikte entstehen. Im Wattenmeer sind  bei Drohnenaufnahmen gerade die unbebaute Weite der Strände, Dünen und Watten und damit beeindruckende Landschaftsaufnahmen von Interesse. Im Nationalpark Wattenmeer sind dafür dessen Schutzgüter zu beachten, und das ist hier vor allem die Störungsfreiheit der Tierwelt, auch aus Vorsorgegründen: Ähnlich wie beim Steigenlassen von Drachen können „Drohnen“ Scheucheffekte auf Vögel ausüben, Flächen werden für rastende Vögel blockiert, Brutvögel werden beunruhigt. Auch die besondere Eigenart von Natur und Landschaft und das freie Landschaftsbild mit dem damit verbundenen Erholungswert sollen geschützt werden.

Daher bestimmt das Luftverkehrsrecht, dass über dem Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“ der Betrieb von „Drohnen“ grundsätzlich verboten ist (§ 21 b Abs. 1 Nr. 6 LuftVO).

Bitte sehen Sie daher davon ab, innerhalb des Nationalparks „Drohnen“ aufsteigen zu lassen.

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