23.05.2017

Ein Wochenende abseits der Großstadthektik

Naturcamp für Kinder und Jugendliche auf Norderney unter dem Motto „Stadt trifft Watt“
Spielerisch lernen die Teilnehmer des Camps die Natur rund um das Wattenmeer kennen.

Spielerisch lernen die Teilnehmer des Camps die Natur rund um das Wattenmeer kennen. Foto: NLPV

Am Wochenende vom 12. bis 14. Mai versammelten sich auf Norderney 19 Kinder und Jugendliche zum Camp „Stadt trifft Watt“, organisiert im Rahmen des Junior Ranger Programms der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer. Dort erlebten sie, gefördert vom Projekt Watten-Agenda, Natur hautnah. Die Gruppe, bestehend aus zehn Kindern des Hansa-Gymnasiums Bergedorf in Hamburg und neun Junior Rangern des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, verbrachte zusammen eine spannende Zeit auf der Insel: Auf dem Plan stand zum Beispiel ein Zeltlager, aber auch der Besuch des WattWelten UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrums Norderney, eine Exkursion inklusive Vogelbeobachtung und als Höhepunkt eine große Wanderung ans Ostende der Insel. Hier konnten die Teilnehmer Kegelrobben und Seehunde beobachten. Die Kinder hatten eine Menge Spaß. Ernster wurde es, als sie unter dem Motto „Weltnaturerbe schützen, nutzen und erleben“ zum Beispiel auf die schützenswerte Artenvielfalt des Wattenmeers und die Gefahren des Plastikmülls im Meer eingingen. Wertvolle Ideen zu dessen Vermeidung sammelten die Kinder ebenfalls.

Vier Mitarbeiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer begleiteten das Camp in Zusammenarbeit mit zwei Lehrern des Hamburger Gymnasiums. Auch zwei Betreuer von Junior Rangern aus dem Nationalpark Lauversmeer in den Niederlanden nahmen teil, um sich Inspirationen für ein internationales Junior Ranger-Camp zu holen.

Das Camp war ein voller Erfolg und hat allen Beteiligten viel Spaß bereitet.

Das Junior Ranger Camp „Stadt trifft Watt“ fand im Rahmen des Projektes Watten-Agenda statt. Dieses Projekt ist Teil des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland und wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der Niedersächsischen Staatskanzlei sowie der Provincie Fryslân und Provincie Groningen kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programmmanagement bei der Ems-Dollart-Region (EDR). Die Kostenübernahme gilt daher in diesem Jahr für Bewohner der Küstenorte und Küstenlandkreise Niedersachsens sowie auch der Provinzen Frysland und Groningen.

Das könnte Sie auch interessieren

Schneeammern im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. ©Kühn/LKN.SH

10.12.2019 Winter, Vögel, Vogelwelt Auch in der kalten Jahreszeit ist das Wattenmeer nicht "vogelleer". mehr »

Wattlandschaft bei Minsener Oog.
Foto: Jana Lacina/NLPV

05.12.2019 Watt Am 5. Dezember ist traditionell der Internationale Tag des Bodens. Mit ihm wollen die Vereinten Nationen auf die Bedeutung der natürlichen Ressource Boden aufmerksam machen. Seit 2005 wird aus diesem Anlass in Deutschland der „Boden des Jahres“ ausgerufen. Der Boden des Jahres 2020 ist: Der Wattboden. mehr »
Beim Gongkonzert von Peter Heeren ertönen einzigartige Klänge vor dem Großaquarium im Multimar Wattforum (Archivbild)  |  © Jens Zygvar

Beim Gongkonzert von Peter Heeren ertönen einzigartige Klänge vor dem Großaquarium im Multimar Wattforum (Archivbild) | © Jens Zygvar

04.12.2019 Veranstaltung, Konzert, Multimar Wattforum Beim Konzert "The Big Gong" von Peter Heeren ertönen am Samstag, den 14. Dezember einzigartige Klänge vor dem Großaquarium im Multimar Wattforum. Die Gäste erwartet ein echtes Hörerlebnis, das durch Mark und Bein geht. mehr »
Der tauchende Nikolaus im Großaquarium des Multimar Wattforum  |  © Claußen/LKN.SH

Der tauchende Nikolaus im Großaquarium des Multimar Wattforum | © Claußen/LKN.SH

03.12.2019 Nikolaus, Multimar Wattforum, Tauchen Bescherung für die Fische im Multimar Wattforum! Auf seiner Gabentour am 6. Dezember bringt der Nikolaus den Tieren im Großaquarium leckere Geschenke vorbei. Dafür steigt er in den Taucheranzug. mehr »
Nationalpark-Leiter Peter Südbeck nahm von Kai Rückstein, Leiter Vertrieb bei GEW Wilhelmshaven einen Scheck über 3.500 € in Empfang.

Nationalpark-Leiter Peter Südbeck (links) nahm von Kai Rückstein, Leiter Vertrieb bei GEW Wilhelmshaven einen Scheck über 3.500 € in Empfang, mit dem Blühstreifen und Wildblumenbeete zum Schutz der heimischen Insektenwelt entstehen sollen.
Foto: GEW

02.12.2019 Nationalpark-Partner, Partnerinitiative, Biosphärenreservat Dank der Unterstützung der GEW Wilhelmshaven erhalten Partnerbetriebe des Nationalparks und Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer Saatgut heimischer Wiesenblumen – ein aktiver Beitrag zum Erhalt der Biodiversität vor unserer Haustür. mehr »