27.04.2018

Einmal Nationalpark-Ranger*in sein

Am 26. April gab es für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 wieder die Möglichkeit, im Rahmen des Zukunftstages Berufe praktisch kennenzulernen. Gleich 17 Mädchen und Jungen nahmen das Angebot wahr, diesen Schnuppertag mit einer Nationalpark-Rangerin bzw. einem Nationalpark-Ranger an der Festlandsküste oder auf einer der Inseln zu verbringen.
Ansgar und Havier begleiteten Nationalpark-Ranger Sebastian Keller einen Tag lang auf Borkum. Foto: Keller

Ansgar und Havier begleiteten Nationalpark-Ranger Sebastian Keller einen Tag lang auf Borkum. Foto: Keller

Dass der Rangerberuf abwechslungsreich ist, durften dabei alle erfahren. Bei praktischen Arbeiten, wie Schilder aufstellen,  Beobachtungshütten für die Saison auf Hochglanz bringen oder Wegemarkierungen neu eingraben, aber auch bei der Gebietskontrolle und der Vogelbeobachtung wurde es nicht langweilig. Besonders begeistert zeigten sich die Kinder von den Sandregenpfeifern, die – sonst kaum sichtbar – durch das Spektiv plötzlich zum Greifen nahe schienen. Daher wurden die mobilen Einfriedungen im Anschluss hoch motiviert aufgebaut.

Dass man als Ranger*in auch körperlich fit sein muss, erlebten die Kinder spätestens, als sie mit dem Fahrrad gegen den Wind strampeln mussten. Dennoch, alle hatten eine Menge Spaß und haben viel Neues gelernt. Über den Beruf, aber auch über den Nationalpark und seine tierischen Bewohner. Und die Rangerinnen und Ranger haben sich nicht nur über die tatkräftige Unterstützung gefreut, sondern durften auch feststellen, dass Kinderfragen manchmal gar nicht so einfach zu beantworten sind.

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