Küstenmarsch als Vogellebensraum

Rastende Nonnengänse vor einem Plaats

Rastende Nonnengänse vor einem Plaats

Die Ostfriesische Seemarsch gehört dank ihres fruchtbaren Bodens seit Jahrhunderten zu den produktiven Standorten für die Landwirtschaft. Stolze Bauernhöfe (ostfriesisch „Plaatsen“) zeugen davon. Die Flächenbewirtschaftung erfolgt heute aufgrund perfektionierter Entwässerung überwiegend intensiv. Vogelarten, die von einer extensiven Bewirtschaftung mit hohen Wasserständen, feuchten Senken oder Randstreifen begünstigt wurden, sind deswegen selten geworden.

Andere Arten kommen mit der heutigen Wirtschaftsweise gut zurecht oder profitieren sogar davon: Blaukehlchen und Schilfrohrsänger brüten in den Marschengräben. Nonnengänse nutzen die Flächen zur Rast und Äsung. Die Marsch zwischen Norden und Esens ist deswegen Europäisches Vogelschutzgebiet und stellt einen wichtigen Übergangsbereich zum Nationalpark Wattenmeer dar.

Vogelstimmen (Audio)

Infotafel der Station 2 des Vogelpfads Ostermarsch