27.11.2015

Nachhaltige Zusammenarbeit von Ökologie und Ökonomie

Das Commerzbank-Umweltpraktikum feiert 25jähriges Jubiläum. Mehr als 70 junge Menschen haben bereits ein Umweltpraktikum im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer absolviert.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum eröffnet Perspektiven im Natur- und Umweltschutz – auch im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.   Foto: Klaus Niderehe

Seit 1990 fördert die Commerzbank Praktika in Großschutzgebieten in ganz Deutschland und stellt damit ihr dauerhaftes Engagement für den Natur- und Umweltschutz unter Beweis. Im Rahmen der Jubiläumsfeier am 23. November im Commerzbank-Tower in Frankfurt am Main wurde eine begleitende Ausstellung eröffnet, in der sich der Nationalpark Kellerwald-Edersee, die Wattenmeer-Nationalparks und das Biosphärenreservat Rhön präsentieren und Einblicke in ihre Arbeit geben. Die Ausstellung ist bis zum 14. Dezember 2015 in der Lobby des Commerzbank-Towers zu besichtigen.

Ziele des Umweltpraktikums sind die Sensibilisierung für nachhaltige Entwicklung und das Aufzeigen von beruflichen Perspektiven im Natur- und Umweltschutz. Das fortgesetzte Engagement der beteiligten 25 Nationalparks, Naturparks, Biosphärenreservate und der Commerzbank wurde in diesem Jahr als offizielles Projekt der von der UN ausgerufenen Dekade „Biologische Vielfalt“ gewürdigt, deren Ziel es ist, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten.

Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer haben seit 1990 gut 100 Praktikantinnen und Praktikanten in den Nationalpark-Informationseinrichtungen entlang der niedersächsischen Küste und auf den ostfriesischen Inseln sowie in der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven Erfahrungen in den Bereichen Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit gesammelt – eine lehrreiche und prägende Zeit, wie die Praktikumsberichte auf der Website umweltpraktikum.com zeigen. „Sowohl das Naturerlebnis als auch die vielfältigen Einblicke in die Öffentlichkeitsarbeit eines Großschutzgebietes haben meine Erwartungen voll erfüllt. Das Praktikum war für mich eine eindeutige Bestätigung meines Berufsziels in diesem Bereich“, resümiert Nathalie Tent ihr Umweltpraktikum im Sommer 2015 im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

Auch im kommenden Jahr haben interessierte Studierende aller Fachbereiche die Chance, ein Open-Air-Semester in den schönsten Landschaften Deutschlands einzulegen. Allein im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer sind fünf Praktikumsstellen ausgeschrieben: In den Nationalpark-Häusern in Fedderwardersiel und Minsen, in den Nationalpark-Informationsstellen in Bensersiel und Sehestedt sowie in der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven. Die Dauer des Praktikums beträgt mindestens drei Monate, die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15. Januar 2016.

Das könnte Sie auch interessieren

Ranger*innen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Langeoog © Nationalparkverwaltung/O. K. Gent

Ranger*innen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Langeoog © Nationalparkverwaltung/O. K. Gent

20.03.2019 Ranger, Naturwacht Über 150 Rangerinnen und Ranger trafen sich in der vergangenen Woche auf Langeoog zur 25. Fachtagung des Bundesverbandes Naturwacht e. V., die erstmalig von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer ausgerichtet wurde. mehr »

Katja Just wird in ihrer traditionellen Tracht bei der ITB die schleswig-holsteinischen Nationalpark-Partner vertreten. ©Stock/LKN.SH

04.03.2019 Weltnaturerbe, Jubiläum, ITB Bei gleich zwei Anlässen steht das zehnjährige Jubiläum des Weltnaturerbes Wattenmeer in dieser Woche in Berlin im Mittelpunkt. mehr »
Fliegende Kornweihe. Foto: Reno Lottmann

Kornweihe. Foto: Reno Lottmann

01.03.2019 Kornweihe, Forschung, Artenschutz Trotz optimaler Brut- und Nahrungsbedingungen droht der Brutbestand der Kornweihe auf den niedersächsischen Wattenmeerinseln zu erlöschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Langzeitstudie, die von der DBU gefördert wurde. Da Kornweihen zu den Zugvögeln zählen, müsse international – also auch entlang der Zugrouten und in Rast- und Überwinterungsgebieten – nach den Gründen geforscht werden, so die DBU. mehr »
Teilnehmer*innen des Auftakts zur Beratung über die Entwicklungszone des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer

Teilnehmer*innen des Auftakts zur Beratung über die Entwicklungszone des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer. Foto: Görlich / NLPV

28.02.2019 Biosphärenreservat, Entwicklungszone Im Bürgerhaus der Biosphärenreservats-Gemeinde Sande trafen sich gestern 35 Bürgermeister*innen und Kommunalvertreter*innen aus 18 Insel- und Küstengemeinden zum Auftakt der Beratungsphase für die inhaltliche Ausgestaltung der Entwicklungszone des UNESCO-Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer . mehr »
Gruppenfoto Partnerinitiative Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Foto: Hofmeister / NLPV

Teilnehmer*innen des Treffens der Partnerinitiative in Wilhelmshaven. Foto: Hofmeister / NLPV

22.02.2019 Partnerinitiative, Biosphärenschule Beim Jahrestreffen der Partnerinitiative des Nationalparks und UNESCO-Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer wurden erstmals fünf Biosphärenschulen ausgezeichnet. Das Netzwerk umfasst jetzt 233 Partner. mehr »