07.06.2020

Neue Website präsentiert alle vier niedersächsischen Welterbe-Stätten auf einen Blick

Online-Auftritt mit Informationen und Veranstaltungskalender am 7. Juni freigeschaltet
Ostende Spiekeroog

Foto: Norbert Hecker/ NLPV

In Niedersachsen gibt es vier herausragende Kulturgüter und Naturdenkmäler, die zum UNESCO-Welterbe in Deutschland gehören: in Hildesheim, in Goslar und dem Harz, in Alfeld sowie im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Die neu gestaltete Website welterbe-niedersachsen.de bietet erstmals auf einen Blick Infos zu allen anerkannten Welterbestätten zwischen dem Harz und der Nordsee mit einer Karte der Highlights der verschiedenen Orte und einen Veranstaltungskalender.

Mit der Freigeschaltung der neu gestalteten Website am  7. Juni, dem diesjährigen UNESCO-Welterbetag, ist nun auch das Weltnaturerbe Wattenmeer vertreten. Das Wattenmeer fand 2009 aufgrund seiner global herausragenden geologischen und ökologischen Bedeutung Eingang in die UNESCO-Liste des Welterbes der Menschheit.

Zu den Welterbestätten, die auf der Website präsentiert werden, gehören außerdem die Hildesheimer St. Michaeliskirche und der Mariendom als Beispiele frühromanischer Baukunst. 1992 wurden das Bergwerk Rammelsberg als erstes deutsches Industriedenkmal sowie die Altstadt von Goslar in die Liste aufgenommen. Letztere gehört zu den bedeutendsten geschlossen erhaltenen historischen Städten der Welt. Seit 2010 zählt zu dieser Welterbestätte auch die Oberharzer Wasserwirtschaft, deren Teich- und Grabenverbundsystem dem Bergbau einst als Energiespeicher diente.

Jüngstes Mitglied der niedersächsischen UNESCO-Kulturdenkmäler in Niedersachsen ist seit 2011 das Alfelder Fagus-Werk, das als Ursprungsbau der modernen Industriearchitektur gilt. Der junge Architekt Walter Gropius, Begründer des Bauhauses, hat mit der Schuhleistenfabrik einen seiner ersten Entwürfe realisiert. Noch heute wird in der über 100 Jahre alten Fabrik gearbeitet.

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