20.01.2016

„Vielfalt essen!“ - Veranstaltungsreihe zur nachhaltigen Entwicklung

“Obstsortenerhaltungsprojekt“ eröffnet das Themenjahr des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer

Welche Sorte hat der Apfelbaum im heimischen Garten? Wie können alte Obstsorten erhalten werden? Wissenswertes und praktische Tipps hierzu liefert der Obstbaumfachwirt Jörn Paulsen im „Obstsortenerhaltungsprojekt“. Das Projekt eröffnet am 21.01.2016 im Regionalen Umweltzentrum (RUZ) in Schortens die neue Veranstaltungsreihe „Vielfalt essen!“ des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer.

Biosphärenreservate sind Modellregionen für Nachhaltige Entwicklung. In ihnen soll ein schonender Umgang mit unseren Ressourcen erprobt  und unsere Region als lebenswerter Ort für zukünftige Generationen gesichert werden. Um diese Ziele zu erreichen, müssen die Einwohner einer solchen Region über einiges Wissen verfügen und zudem in der Lage sein, zukunftsorientierte Prozesse in Gang zu setzen. Kurz gesagt: nicht nur wissen, sondern fähig und bereit sein, entsprechend zu handeln. Das nötige Rüstzeug hierzu, nämlich Wissen und Kompetenzen, wird in der sogenannten Bildung für Nachhaltige Entwicklung vermittelt.

Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Um dies zu zeigen, konzipiert die Verwaltung des Biosphärenreservats zusammen mit dem RUZ Schortens und weiteren Veranstaltern aus der Region Themenjahre für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Den Auftakt macht die diesjährige Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Vielfalt essen!“.

Spannende und unterhaltsame Angebote bieten dabei neue Anregungen in den Bereichen Ernährung und Nachhaltigkeit: Was isst man auf einem „Klimafrühstück“? Wie melkt man Birken? Mehr hierzu  erfahren Interessierte  in der Veranstaltungsbeschreibung und Terminübersicht oder am 21.01.2016 um 17:00 Uhr im RUZ Schortens beim Start des „Obstsortenerhaltungsprojekts“. Hier wird gezeigt, wie der Erhalt alter heimischer Obstsorten gelingen kann. Anmeldung unter 04461/891652 oder info@ruz-schortens.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Mausernde Brandgänse im Dithmarscher Wattenmeer vor Trischen. ©Stock/LKN.SH

23.07.2018 Brandgans, Mauser Bis zu 200.000 Brandgänse haben sich in diesen Wochen zur Mauser im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer versammelt. mehr »
Mit Spenden trägt "Kaffee Borkum" zum Schutz des Seeregenpfeifers bei. Foto: Gundolf Reichert / NLPV, Kaffee Bongusta

Bedrohte Art auf der Insel: mit Spenden trägt "Kaffee Borkum" zum Schutz des Seeregenpfeifers bei.
Foto: Gundolf Reichert / NLPV, Kaffee Bongusta

23.07.2018 Sponsoren, Strandbrüter, Artenschutz Als Sponsor unterstützt „Kaffee Borkum“ die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und leistet einen Beitrag zum Schutz von Seehunden und gefährdeten Strandbrütern. mehr »
Sommerfest im Multimar Wattforum

Das Sommerfest im Multimar Wattforum bietet ein buntes und kreatives Mitmach-Programm für die ganze Familie | © Schnabler/LKN.SH

20.07.2018 Veranstaltung, Muscheln & Schnecken, Multimar Wattforum Am Sonntag, den 29. Juli 2018 lädt das Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum in Tönning zum bunten Sommerfest ein. Zwischen 11 und 17 Uhr erwartet die Besucher ein vielfältiges und kreatives Programm für die ganze Familie. mehr »
Treffen der fünf Commerzbank-Umweltpraktikant*innen auf dem Dach der Naturerlebnisstation in Sehestedt

Treffen der fünf Commerzbank-Umweltpraktikant*innen auf dem Dach der Naturerlebnisstation in Sehestedt
(v.l.n.r.): Jonas Kaiser (Filialleiter Commerzbank Wilhelmshaven), Raimund Koop, Marlene Radinger, Svenja Püschel, Maximilian Weidenhiller, Stefanie Becker, Florian Carius (Dezernatsleiter Kommunikation-Forschung, Nationalparkverwaltung) und Rüdiger von Lemm (Leiter Nationalpark-Erlebnisstation)
Foto: Dörte Wolff

17.07.2018 Commerzbank, Umweltpraktikum Fünf Studierende aus ganz Deutschland tauschen während des Sommersemesters im Rahmen eines dreimonatigen Praktikums Uni-Alltag und Prüfungsstress gegen Meeresluft und Möwenschreie. mehr »

Die Richel in den Niederlanden beherbergt die weitaus größte Kinderstube der Kegelrobben in der Wattenmeerregion. Jungtiere sind als weiße Punkte zu erkennen. Ausgewachsene Kegelrobben und ältere Jungtiere sind dunkler. Das Foto steht zur kostenlosen Nutzung im Rahmen der Berichterstattung zu der Kegelrobbenzählung 2018 bereit. | Foto: © S. Brasseur

16.07.2018 Die Zahl der Kegelrobben in der Wattenmeerregion wächst seit über einem Jahrzehnt stetig an – allein im letzten Jahr um 13%. Demnach haben sich die Bestände seit der Rückkehr der Kegelrobben ins Wattenmeer erfolgreich stabilisiert. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 6.144 Kegelrobben in dänischen, deutschen und niederländischen Gewässern des Welterbes erfasst. mehr »