27.07.2018

Weltrangertag: „I stand with the world’s rangers“

Nationalpark-Ranger zeigen sich solidarisch mit Kolleg*innen in aller Welt
Nationalpark-Ranger Sebastian Keller (Borkum) und seine Kolleg*innen zeigen sich solidarisch mit den Rangern aus aller Welt. Foto: Nationalparkverwaltung

Nationalpark-Ranger Sebastian Keller (Borkum) und seine Kolleg*innen zeigen sich solidarisch mit den Rangern aus aller Welt. Foto: Nationalparkverwaltung

Am 31. Juli ist Weltrangertag. Aus diesem Anlass sind die Rangerinnen und Ranger des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer an exponierten Stellen auf den Inseln und an der Küste präsent und informieren über ihre Arbeit, aber vor allem auch über die ihrer Kolleginnen und Kollegen, die sich weltweit unter sehr schwierigen Bedingungen für den Schutz der Natur einsetzen.

Der internationale Tag des Rangers wurde 2007 von der Internationalen Ranger-Vereinigung (IRF) ins Leben gerufen, um an alle Ranger zu erinnern, welche bei der Arbeit verletzt oder getötet wurden, und um alle Ranger der Welt für ihren Einsatz zu ehren. Von 2009 bis 2018 kamen weltweit 871 Ranger*innen bei der Arbeit ums Leben. Zu den häufigsten Todesursachen gehören Schüsse von Wilderern, Rebellen oder Militärs, Angriffe von Tieren, Verkehrsunfälle, Feuer oder Ertrinken. Die meisten Opfer sind in Afrika und Asien zu beklagen, aber auch in Europa hat es in diesem Zeitraum 26 Ranger*innen getroffen. Die Statistik umfasst nur die entdeckten bzw. gemeldeten Todesfälle, dazu kommt eine Dunkelziffer und auch Schwerstverletzungen mit lebenslangen Folgen sind unberücksichtigt.

„Der Weltrangertag 2018 wird der größte, der bislang organisiert wurde“, so Sean Willmore, Präsident der IRF und Gründer der Stiftung „The Thin Green Line Foundation“, die sich um betroffene Ranger*innen bzw. deren Hinterbliebene kümmert.

Die Nationalpark-Ranger*innen unserer Region sind in der glücklichen Lage, mit großer Wertschätzung und ohne Bedrohungen ihrem Job nachgehen zu können. Am Weltrangertag stellen sie vor Ort ihre wertvolle Arbeit vor und zeigen, zeitgleich mit tausenden Ranger*innen in aller Welt, ihre Solidarität für Kolleg*innen, die mit schwierigen Arbeitsbedingungen zu kämpfen haben: „I stand with the world’s rangers – ich halte zu den Rangern dieser Welt!“ Durch diese weltweite Aktion sollen Ranger*innen stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken, damit alle in Ausübung ihrer Pflicht Respekt und Schutz genießen.

Hier sind die Nationalpark-Ranger*innen am 31. Juli anzutreffen:

Dorum-Neufeld, vorm Nationalparkhaus: Frank Penner, 10-16 Uhr

Vareler Hafen / Schleuse: Susanne Koschel, 10-16 Uhr

Schillighafen / Schillig Lagune: André Kramer, 9:00 - 14:00 Uhr

Pilsumer Leuchtturm: Onno K. Gent & Christoph Kotzky, 10-16 Uhr     

Spiekeroog, Dorfplatz: Lars Scheller, 10-16 Uhr        

Langeoog, Haus der Insel: Jochen Runar, 10-15 Uhr

Baltrum, Strandaufgang am Strandcafe: Anette Müller, 10-16 Uhr

Norderney, Ostheller-Parkplatz: Nico Erdmann & Niels Biewer, 10-16 Uhr

Juist, Wattabgang Bill: Alexandra Kellner, 11-16 Uhr

Borkum, Obere Promenade (Restaurant Vier Jahreszeiten/ Ecke Bismarckstraße):  Sebastian Keller & Simon Potthast, 10-16 Uhr

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