Tourismus im Nationalpark

Seit mehr als 200 Jahren sind Küste und Inseln an der Nordsee Anziehungspunkt für Erholung suchende Menschen.
Strandleben im Nationalpark

Das erste Seebad wurde schon 1797 auf Norderney gegründet. Inzwischen hat die Ferienregion "Südliche Nordsee" mit ihren sieben Inseln und den vielen Küstenbadeorten jährlich über 22 Millionen Übernachtungen.

Mit der Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe ist die Attraktivität des Urlaubsgebietes, auch für internationale Gäste, weiter gestiegen.

Hauptkapital des Fremdenverkehrs an der niedersächsischen Küste ist die intakte Natur und die Erholung in gesunder Luft und schöner Landschaft. Während die Unterkünfte und Hauptbadestrände außerhalb des Nationalparks liegen, finden viele Aktivitäten der Urlauber wie Wandern, Wattwandern, Radfahren, Reiten oder Wassersport im Nationalpark statt.

Steigende Gästezahlen und die große Zahl an "Outdoor"- Aktivitäten in der Ferienregion einerseits und die besonders schützenswerte Natur und Landschaft des Nationalparks andererseits stellen zwangsläufig ein besonderes Konfliktpotential dar. Hier gilt es, gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungen zu finden, die den verschiedenen Ansprüchen gerecht werden.

Der Fremdenverkehr im Nationalpark bietet aber auch eine große Chance, Urlauber und Einheimische für die Belange des Natur- und Umweltschutzes zu sensibilisieren. Mit den Nationalpark-Häusern und -Zentren sowie zahlreichen weiteren Informationseinrichtungen, Naturpfaden, Beobachtungsmöglichkeiten etc. bietet der Nationalpark den Besuchern viele Möglichkeiten, sich über die schützenswerte Natur zu informieren und sie bewusst zu erleben.

Über ein gut ausgebautes Netz an Wander-, Rad- und Reitwegen ist sichergestellt, dass selbst in der Ruhezone ein Erleben von Natur und Landschaft in all ihren Facetten möglich bleibt, ohne Störungen in die Fläche hineinzutragen.