Seehundsbestand

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Der Seehundsbestand wird jährlich in den Sommermonaten ermittelt. Dazu wird das Wattgebiet an fünf Zählterminen zwischen Mai und September beflogen
Seehundsbank

Entwicklung des Seehundsbestandes im Wattenmeer

Im Rahmen des internationalen Seehund-Management-Plans werden die Bestände jährlich synchron in den drei Anrainer-Staaten Deutschland, Niederlande und Dänemark gezählt. Die Zählungen finden bei Niedrigwasser statt, wenn die Seehunde auf den trocken gefallenen Liegeplätzen ruhen.

Der Seehundsbestand im Wattenmeer zeigt seit 30 Jahren einen stabilen Aufwärtstrend. Auch die rasche Erholung der Population nach den Staupe-Epidemien zeigt, dass die Seehunde hier günstige Lebensbedingungen vorfinden - ein Erfolg vielfältiger Schutzbemühungen und auch des Nationalparks.

2017 wurden im gesamten Wattenmeer während der Haarwechselzeit rund 26.000 Seehunde (davon Niedersachsen / Hamburg: 7.311) gezählt und während der Geburtenphase 9.167 Jungtiere (Niedersachsen / Hamburg: 2.212). Die Gesamtzahl der Seehunde beruht diesmal auf einer Abschätzung, da in den Niederlanden nicht das Gesamtgebiet beflogen werden konnte.

Nähere Informationen zur Bestandsentwicklung seit 1999 erhalten Sie auf der Website des Gemeinsamen Wattenmeersekretariats (CWSS).

Zählergebnisse

Hinweis: Die während der Seehundzählungen in Niedersachsen erhobenen Daten sind Eigentum des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES).