Gemeinde Dornum bekennt sich zum Biosphärenreservat

Bürgermeister Michael Hook (links) und Nationalpark-Leiter Peter Südbeck unterzeichnen den Partnervertrag. Foto: NLPV

Die Zahl der Biosphärenreservatsgemeinden wächst: Am 17. August diesen Jahres hat die Gemeinde Dornum, als bereits fünfte Gemeinde der Region, ein positives Bekenntnis zur weiteren gemeinsamen Ausgestaltung von Nationalpark und UNESCO-Biosphärenreservat auf ihrem Gebiet und darüber hinaus abgegeben und eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit der Nationalpark- und Biosphärenreservatsverwaltung unterzeichnet. Dies erfolgte anlässlich einer Bereisung der UNESCO, die der Direktor des entsprechenden MAB-Programms aus Paris Han Qunli gemeinsam mit Petr Cupa entlang der deutschen Wattenmeerküste durchführten. Ziel war es, die Strategien der Küstenländer zur inhaltlichen Ausgestaltung des Biosphärenreservats und den Wegen zur Förderung nachhaltigen Wirtschaftens und Lebens darzustellen. Das niedersächsische Vorgehen, mit den Gemeinden entlang der Küste auf freiwilligem Wege in einen gemeinsam getragenen Prozess zu gehen, um die Nachhaltigkeitsziele in der Region gemeinsam umzusetzen, fand dabei großen Anklang.

Die Gemeinde Dornum hat sich zu diesem Vorgehen entschieden und nun sollen die weiteren Schritte einvernehmlich festgelegt werden. Die Biosphärenreservatsverwaltung hat in der vergangenen Periode viele Gespräche mit annähernd allen Kommunen geführt und freut sich auf weitere Partner. Es wurden bereits verschiedene Projekte aus dem Bereich des Naturtourismus, der Umweltbildung oder den nachhaltigen Wirtschaftskreisläufen bearbeitet, hier ist es vorteilhaft, geeignete Finanzierungsquellen verfügbar machen zu können. Darüber hinaus beteiligen sich diese Kommunen am gemeinschaftlichen Prozess zur weiteren Ausgestaltung der Entwicklungszone des UNESCO-Biosphärenreservats. Interessierte Gemeinden sind weiterhin herzlich willkommen.

Jürgen Rahmel