Idee

Biosphärenreservate sind wertvolle Kultur- und Naturlandschaften, in denen der Mensch im Einklang mit der Natur lebt und nachhaltig wirtschaftet. Die regionale Identität spielt dabei eine wesentliche Rolle.
Hallig Gröde

Auf Hallig Gröde | © B. Dockhorn/LKN-SH

Die UNESCO (Kultur- und Wissenschaftsorganisation der Vereinten Nationen) startete 1970 das Programm „Man and Biosphere (MAB)“, um das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt (Biosphäre) zu erforschen. UNESCO-Biosphärenreservate sind international repräsentative Modellregionen für nachhaltige Entwicklung. Sie schützen Natur- oder Kulturlandschaften und sorgen für ein ausgewogenes Verhältnis von menschlicher Nutzung und natürlichen Kreisläufen. Durch den Aufbau einer nachhaltigen regionalen Wirtschaft tragen sie zur besseren Wertschöpfung bei. Anders als in Nationalparken, wo es um den Schutz natürlicher Prozesse auf großer Fläche geht, steht in Biosphärenreservaten der wirtschaftende Mensch im Vordergrund.

In Deutschland gibt es 15 Biosphärenreservate, weltweit sind es über 651 in 120 Staaten (Stand  15.06.2015).
 

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