Idee

Biosphärenreservate sind wertvolle Kultur- und Naturlandschaften, in denen der Mensch im Einklang mit der Natur lebt und nachhaltig wirtschaftet. Die regionale Identität spielt dabei eine wesentliche Rolle.
Hallig Gröde

Auf Hallig Gröde | © B. Dockhorn/LKN-SH

Die UNESCO (Kultur- und Wissenschaftsorganisation der Vereinten Nationen) startete 1970 das Programm „Man and Biosphere (MAB)“, um das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt (Biosphäre) zu erforschen. UNESCO-Biosphärenreservate sind international repräsentative Modellregionen für nachhaltige Entwicklung. Sie schützen Natur- oder Kulturlandschaften und sorgen für ein ausgewogenes Verhältnis von menschlicher Nutzung und natürlichen Kreisläufen. Durch den Aufbau einer nachhaltigen regionalen Wirtschaft tragen sie zur besseren Wertschöpfung bei. Anders als in Nationalparken, wo es um den Schutz natürlicher Prozesse auf großer Fläche geht, steht in Biosphärenreservaten der wirtschaftende Mensch im Vordergrund.

In Deutschland gibt es 15 Biosphärenreservate, weltweit sind es über 651 in 120 Staaten (Stand  15.06.2015).
 

Das könnte Sie auch interessieren

Schneeammern. Foto: Michael Hillmann

Zu den Wintergästen im Wattenmeer gehören auch die Schneeammern, die im Spülsaum, am Strand oder auch am Deichfuß, emsig nach Samen von Salzwiesenpflanzen suchen. Sie brauchen viel Ruhe zum Fressen, um im Frühjahr den Rückflug in ihre arktischen Brutgebiete zu schaffen. Durch Stressfaktoren wie das Feuerwerk zum Jahreswechsel werden ihre lebensnotwenigen Energiereserven unnötig aufgezehrt. Foto: Michael Hillmann

26.12.2018 Feuerwerk, Silvester Wenn Feuerwerksfans es in der Silvesternacht richtig krachen lassen, finden andere das gar nicht spaßig. Vögel und andere Tiere können durch die plötzlichen Knall- und Lichteffekte ernsthaft in Panik geraten. Im Nationalpark ist Feuerwerk verboten, aber wegen der weiträumigen Effekte sollte man auch im Umfeld von Schutzgebieten darauf verzichten. mehr »
Die Projektgemeinschaft mit Ministerin Birgit Honé (2. von rechts) bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides für die Watten-Agenda 2.0. Foto: Zwoch / Nationalparkverwaltung

Die Projektgemeinschaft mit Ministerin Birgit Honé (2. von rechts) bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides für die Watten-Agenda 2.0. Foto: Zwoch / Nationalparkverwaltung

03.12.2018 Weltnaturerbe, Wattenagenda Im Rahmen des 9. Wattenmeerforums präsentierte die Projektgemeinschaft des deutsch-niederländischen INTERREG V A-Projektes "Wattenagenda" die Ergebnisse und Maßnahmen aus der zurückliegenden vierjährigen Projektlaufzeit. Diese überzeugten insbesondere das Programmmanagement der EDR: Feierlich übergab die niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung Birgit Honé einen Förderbescheid über rund 1,7 Millionen Euro für ein Folgeprojekt „Watten-Agenda 2.0“ mehr »
Besucher des Zugvogelfestes verfolgen das Bühnenprogramm. Foto: Nationalparkverwaltung

Gespannt verfolgten die Besucher des Zugvogelfestes das Bühnenprogramm. Foto: Nationalparkverwaltung

21.10.2018 Zugvogeltage Mit dem großen Zugvogelfest im Haus des Gastes in Horumersiel endeten heute die 10. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Nationalpark-Leiter Peter Südbeck und sein Team zogen eine positive Bilanz der zurückliegenden Veranstaltungsreihe. mehr »
Heringsmöwen. Foto: Thorsten Krüger

Heringsmöwen. Foto: Thorsten Krüger

14.09.2018 Zugvogeltage, Heringsmöwe 10-9-8-7-6-5-4-3-2 ... der vorletzte Beitrag unseres Countdowns bis zum Beginn der 10. Zugvogeltage widmet sich der sehr adretten Heringsmöwe. mehr »
Zugtaufe in Norddeich. Foto: Zwoch / NLPV

350 Paten tauften den IC2 auf den Namen "Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Foto: Zwoch / NLPV

08.09.2018 Fahrtziel Natur, Nachhaltigkeit Mehr als 350 geladene Gäste haben heute in Norddeich gemeinsam einen modernen Intercity 2 der Deutschen Bahn mit Nordseewasser auf den Namen „Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“ getauft. mehr »