Arbeitskreis BNE

Der Arbeitskreis "Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Nationalpark-Region" hat sich im Mai 2005 auf Initiative der Nationalparkverwaltung und der Umweltakademie gegründet. Er dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Informationszentren, Bildungseinrichtungen und Anbietern von Bildungsveranstaltungen und soll die Zusammenarbeit und Weiterbildung fördern.
AK BNE

Hier werden Ideen geboren | © E. Schollenberger/LKN-SH

Der Arbeitskreis hat unter anderem ein Rahmenkonzept sowie einen Leitfaden für die Bildungsarbeit in der Nationalparkregion entwickelt. Er trifft sich zweimal jährlich an wechselnden Orten.

Kontakt:  Evelyn Schollenberger, evelyn.schollenberger(at)lkn.landsh.de, Telefon 04861 616-15

Leitfaden

Der Leitfaden "BNE in der Nationalpark-Region" soll den Anbietern von Bildungsveranstaltungen erleichtern, sich mit den Anforderungen von BNE auseinanderzusetzen und die eigene Arbeit konzeptionell fortzuentwickeln.

Der Leitfaden wurde von einer Arbeitsgruppe mit praktisch und wissenschaftlich arbeitenden Fachleuten zwischen August 2006 und Februar 2008 entwickelt.Im Leitfaden wird u.a. ein didaktisches Modell vorgestellt, dass einen Überblick über die Vorgehensweise in der Bildungsarbeit der Nationalpark-Region gibt. Am Thema „Klimawandel“ wird exemplarisch beschrieben, welch vielfältige ökologische, ökonomische und soziale Aspekte Bildungsinhalte aufweisen. Den Schwerpunkt des Leitfadens bildet eine Planungshilfe für die Entwicklung von Veranstaltungen nach BNE-Kriterien.

Rahmenkonzept

Naturschutzorganisationen, Museen, Tierparks, Jugendherbergen, Schullandheime, kirchliche Einrichtungen sowie Natur- und Gästeführer haben im Rahmenkonzept für die Bildungsarbeit in der Nationalpark-Region ihre gemeinsamen Ziele definiert, die Zusammenarbeit neu organisiert und wichtige Arbeitsfelder benannt.

Von besonderer Bedeutung ist die Orientierung an den Leitlinien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Neben der Wissensvermittlung geht es zunehmend darum, Kompetenzen zu fördern und ökonomische, ökologische und soziale Aspekte miteinander zu verknüpfen. An der Erarbeitung des Rahmenkonzepts haben unter der Federführung der Nationalparkverwaltung 11 Bildungseinrichtungen aktiv mitgewirkt. 37 Einrichtungen bzw. Anbieter haben mit ihrer Unterschrift bekräftigt, dass sie sich in ihrer Arbeit daran orientieren wollen.

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