14.08.2020

Los geht´s: Daniel Günther überreicht Förderbescheide für die Integrierte Station Beltringharder Koog

Medieninformation der NationalparkService gGmbH im Namen des Zweckverbands Beltringharder Koog
Daniel Günther (links) mit Edgar Techow (2. v.r.), Gerd Meurs-Scher (rechts) und Harald Förster (Schutzstation Wattenmeer, 2.v.l.) im Beltringharder Koog   |   © Claußen/LKN.SH

Daniel Günther (links) mit Edgar Techow (2. v.r.), Gerd Meurs-Scher (rechts) und Harald Förster (Schutzstation Wattenmeer, 2.v.l.) im Beltringharder Koog | © Claußen/LKN.SH

Nach intensiver Planungs- und Antragsphase beim Land Schleswig-Holstein, vertreten durch die Ministerien für Umwelt und Tourismus, und dem EU-Förderprogramm Integrierte territoriale Investition (ITI) ist es geschafft: Die Baumaßnahmen zur Integrierten Station Beltringharder Koog, der zukünftigen zentralen Anlaufstelle im mittleren Nordfriesland für das angrenzende Naturschutzgebiet und den Nationalpark, können bald beginnen.

Die Zuwendungsbescheide des Landes über insgesamt gut 1,35 Millionen Euro überreichte Ministerpräsident Daniel Günther heute (14. August) bei einer Feierstunde in Lüttmoorsiel. Die Bescheide entgegen nahm Dr. Edgar Techow, Vorsitzender des Zweckverbands Beltringharder Koog, stellvertretend für ein großes Konsortium an Beteiligten. Die Gesamtkosten für den Neubau betragen rund 2,2 Millionen Euro.

Geplant ist auf einer Fläche von 350 Quadratmetern ein Anbau an dem bereits bestehenden Kiosk- und Sanitärgebäude in unmittelbarer Nähe der Badestelle Lüttmoorsiel. Er soll auf rund 100 Quadratmetern eine Ausstellung zum Thema Naturschutz (Schwerpunkt Beltringharder Koog, außerdem Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer, Biosphäre Halligen, Küstenschutz) beherbergen und Büro- und Schlafräume für die Mitarbeitenden und die Bundesfreiwilligen sowie Räumlichkeiten für Veranstaltungen.

„Die Integrierte Station wird eine wichtige Anlaufstelle für Einheimische und Gäste sein. Mit unseren Naturschutzgebieten und Projekten wie diesem können wir so in Zukunft noch mehr Besucherinnen und Besucher für den nachhaltigen Tourismus in Schleswig-Holstein begeistern“, sagte der Ministerpräsident. In fünf weiteren Naturräumen im Land gebe es bereits Integrierte Stationen: „Es freut mich daher sehr, dass nun auch in Schleswig-Holsteins größtem Naturschutzgebiet eine weitere Station dazu kommt“, so Günther.

„Integrierte Station“ deshalb, weil hier mehrere Institutionen unter einem Dach integriert sind: das Land Schleswig-Holstein, vertreten durch das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), der Zweckverband Beltringharder Koog, der nach der Fertigstellung als Träger fungieren wird, die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Beltringharder Koog (Schutzstation Wattenmeer, WWF, NABU, BUND) sowie die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, die die Federführung bei der Planung innehat.

„Die Nationalparkverwaltung hat großes Interesse an dieser Zusammenarbeit und freut sich über die neue Perle auf der Kette von Informationseinrichtungen am Nationalpark“, so Gerd Meurs-Scher, Geschäftsführer der NationalparkService gGmbH und in der Nationalparkverwaltung zuständig für Besucherzentren.

Die Integrierte Station Beltringharder Koog ist die sechste ihrer Art im Lande; neben der Westküste gibt es weitere für die Gebiete Eider-Treene-Sorge, Geltinger Birk, Holsteinische Schweiz, Unterelbe und Lauenburgische Landschaften. Sie alle sind Außenstellen des LLUR, das hier gemeinsam mit Organisationen aus der jeweiligen Region an der Weiterentwicklung der als bedeutsam angesehenen Naturräume arbeitet.

 

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