24.10.2018

Toter Grindwal in St. Peter-Ording angeschwemmt

Kadaver des toten Grindwal-Männchens  |  © Martin Stock/LKN.SH

Kadaver des toten Grindwal-Männchens | © Martin Stock/LKN.SH

Am Strand von St. Peter-Ording ist heute (24.10.) der Kadaver eines Wals angeschwemmt worden. Bei dem etwa viereinhalb Meter langen und rund 800 Kilogramm schweren Tier handelt es sich um einen männlichen Gewöhnlichen Grindwal.

Der verendete Meeressäuger war am Vormittag angetrieben und der Nationalparkverwaltung von einem St. Peteraner Seehundjäger gemeldet worden. Das Veterinäramt des Kreises Nordfriesland, die Tourismuszentrale und Feuerwehr aus St. Peter-Ording sowie die Nationalparkverwaltung als Teil des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN.SH) waren mit Mitarbeitern vor Ort, um den Wal zu begutachten und weitere Schritte einzuleiten.

Der aus dem Spülsaum geborgene Kadaver wurde später vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) nach Büsum abtransportiert, wo Untersuchungen an dem toten Meeressäuger vorgenommen werden sollen. Aufgrund des Verwesungszustandes wird davon ausgegangen, dass das tote Tier bereits einige Tage im Wasser getrieben sein muss.

Das Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum in Tönning hat Interesse geäußert, nach Abschluss aller Untersuchungen das präparierte Walskelett für Umweltbildungszwecke einzusetzen.

Grindwale kommen regelmäßig im Nordatlantik vor. In der südlichen Nordsee sind sie seltene Irrgäste. Vor wenigen Wochen war bereits ein toter Zwergwal vor St. Peter-Ording angetrieben. Ende 2017 wurde ein toter Grindwal im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer angespült.

Das könnte Sie auch interessieren

Manager mariner Welterbestätten und Meeresmüll-Experten beim Workshop  auf Norderney

Die Workshopteilnehmer auf ihrer Exkursion an der Weißen Düne auf Norderney. Foto: CWSS/Joachim Trettin

16.11.2018 Welche Auswirkungen hat Meeresmüll für marine UNESCO-Welterbestätten und welche Maßnahmen können dem entgegenwirken? Um diese Frage zu beantworten, setzten sich diese Woche auf Norderney Manager mariner Welterbestätten und Meeresmüll-Experten aus 11 Nationen in einem UNESCO Workshop zusammen. mehr »
Fachtagung: Naturschutz und Tourismus im Austausch

Die Veranstalter und Gastgeber der Fachtagung Natur und Tourismus (v.l.n.r.): Helge Haalck (Dithmarschen Tourismus), Anja Szczesinski (WWF), Christiane Gätje (Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer), Olaf Raffel (Tourismus Marketing Service Büsum), Frank Ketter (Nordsee-Tourismus-Service). Es fehlt: Anja Wollesen (Fachhochschule Westküste) | © Claußen/LKN.SH

16.11.2018 Nachhaltiger Tourismus, Fachtagung, Nationalpark-Partner Dass Touristiker und Naturschützer in der Nationalpark-Region erfolgreich und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, zeigte einmal mehr die Fachtagung „Natur und Tourismus“. Zum 16. Mal kamen in Büsum rund 120 Vertreter beider Sektoren zusammen. mehr »

Unser Bild zeigt Vertreterinnen und Vertreter der neuen Nationalpark-Partner, der Nationalparkverwaltung und des Vergaberates. ©Gätje/LKN.SH

13.11.2018 Nationalpark-Partner Mit der Aufnahme von sechs weiteren Mitgliedern ist der Kreis der Nationalpark-Partner auf 187 Mitglieder gewachsen. mehr »

©Dörte Nielsen

07.11.2018 Krebstier, Kaisergranat Spaziergängerinnen haben am Strand von St. Peter-Ording einen Kaisergranat entdeckt. Es ist der erste bekannte Lebendfund eines Exemplars dieser Art in Schleswig-Holstein. mehr »
Luftaufnahme von Watt und Salwiesen. Foto: Norbert Hecker / Nationalparkverwaltung

Die Nationalparkverwaltung und die Ostfriesische Inseln GmbH setzen sich gemeinsam für den Erhalt der einmaligen Naturlandschaft ein. Foto: Norbert Hecker / Nationalparkverwaltung

03.11.2018 Nationalpark-Partner, Ostfriesische Inseln Seit vielen Jahren arbeitet die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer mit verschiedenen Institutionen der ostfriesischen Inseln vor allem im Feld einer nachhaltigen Tourismusentwicklung im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer zusammen. Jetzt wurde mit der Ostfriesische Inseln GmbH eine ganze "Familie" in das Partnernetzwerk aufgenommen. mehr »