STopP

Vom Sediment zum Top-Prädator - Einfluss von Eigenschaften des Meeresbodens auf Benthos und benthivore Vögel
Der Meeresboden lebt

Der Meeresboden lebt | © M. Stock / LKN-SH

Das Verbundvorhaben „STopP“ (Laufzeit: 01.04.2013 bis 31.03.2016) ist eines von fünf geförderten Projekten der ersten Ausschreibung zur "Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Programm "Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA)". Es wird von der Nationalparkverwaltung koordiniert.

In STopP werden Daten zur Verteilung von Sediment, Makrozoobenthos und Vögeln erhoben bzw. vorhandene Langzeitdaten verfügbar gemacht. Der Einfluss von Sedimentcharakteristik und hydrologischen Kräften auf die Artzusammensetzung und -verteilung wird untersucht. In Kombination mit statistischen Habitatmodellen, ökologischen Netzwerkanalysen und hoch aufgelösten hydrodynamischen Modellen wird geprüft, welche abiotischen Faktoren die Ausbildung spezieller Lebensräume und ihrer Artengemeinschaften bedingen.

Das Verbundprojekt soll - erstmals für die deutsche Nordseeküsten - beschreiben, welche Szenarien eine Schlüsselrolle im System Sediment – Benthos – Top-Prädator spielen. Damit wird eine wesentliche Voraussetzung für die Gesamtbewertung des ökologischen Zustandes mariner Ökosysteme und zur nationalen und internationalen Umsetzung von Küsten- und Meeresschutzpolitiken geschaffen. Für 'Meeresbodenintegrität', 'Nahrungsnetze' und 'Biodiversität' der europäischen Meeresstrategierahmenrichtlinie sollen beschreibende Parameter entwickelt und erprobt werden.

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