Nationalpark-Haus Seehundstation Friedrichskoog

Themen: 
In der 1985 gegründeten Seehundstation Friedrichskoog e.V. kann man sich das ganze Jahr hindurch über Seehunde und andere heimische Meeressäuger, ihre Biologie, Gefährdungen und Schutzmaßnahmen im Lebensraum Wattenmeer informieren.
Seehundstation Friedrichskoog

© Seehundstation Friedrichskoog

Im Informationszentrum „Seehund“  stehen Biologie und Gefährdungen der  Tiere und das richtige Verhalten gegenüber den Robben im Vordergrund. Besonders im Sommer, wenn junge Seehunde dauerhaft den Kontakt zur Mutter verlieren und zum „Heuler“ werden, ist dies sehr wichtig. Die Seehundstation Friedrichskoog ist die einzig autorisierte Aufnahmestelle für verlassene und erkrankt aufgefundene Robben in Schleswig-Holstein.

Die Tiere werden hier naturnah, mit wenig Kontakt zu Menschen, aufgezogen. Der gesamte Aufzuchtbereich ist für Besucher nicht zugänglich, kann aber über Videokameras, den Aussichtsturm und das Informationszentrum gut eingesehen werden.

Die Ausstellung  „Robben der Welt“, in der weitere Robbenarten wie der Krabbenfresser oder das Walroß vorgestellt werden, ergänzt das Angebot. Hier gibt es in  Themenkammern spannendes aus unterschiedlichen Lebensräumen zu erkunden.

Angebot:

  • Kommentierte Fütterungen
  • Film
  • Führung
  • Quiz & Rallyebögen
  • Projekttage


Kontakt:

Seehundstation Friedrichskoog e.V.
Information- Aufzucht- Forschung
An der Seeschleuse 4
25718 Friedrichskoog

www.seehundstation-friedrichskoog.de

Öffnungszeiten:

April – Oktober: tägl. 10:00 – 18:00 Uhr
Fütterungen um 10:30, 14:00 und 17:30 Uhr

Nov. – März : tägl. 10:00 Uhr – 16:00 Uhr
Fütterungen um 10:30 und 14:00 Uhr

Das könnte Sie auch interessieren

Sanderlinge. Foto: S. Pfützke

Sanderlinge. Foto: S. Pfützke

30.03.2018 Zugvogeltage, Nationalpark, Weltnaturerbe Versprochen ist versprochen: Pünktlich zu Ostern steht ein großer Teil des Jubiläumsprogramms der 10. Zugvogeltage online. mehr »

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (links) und Wilhelmshavens Stadtbaurat Oliver Leinert beglückwünschten Architektin Dorte Mandrup zu ihrem Sieger-Entwurf. Foto: Nationalparkverwaltung

22.03.2018 Weltnaturerbe, Partnerzentrum Die dänische Architektin Dorte Mandrup konnte sich mit ihrem Entwurf für das Trilaterale Weltnaturerbe Wattenmeer Partnerschaftszentrum gegen eine hochkarätige Konkurrenz durchsetzen. Dafür wurde sie heute mit dem ersten Preis beim internationalen Architektenwettbewerb ausgezeichnet. mehr »
Architektenwettbewerb Internationales Weltnaturerbe Wattenmeer Partnerschaftszentrum: das Gewinnermodell der dänischen Architektin Dorte Mandrup

Das Gewinnermodell der dänischen Architektin Dorte Mandrup

08.02.2018 Weltnaturerbe, Wattenmeer, Partnerschaftszentrum Die Vorbereitungsarbeiten zum Bau des Trilateralen Weltnaturerbe Wattenmeer Partnerschaftszentrums haben einen neuen Meilenstein erreicht. Gestern fiel die Entscheidung darüber, welche Gestalt das neue Gebäude in Wilhelmshaven annehmen wird. Das Zentrum soll die internationale Adresse der Wattenmeerzusammenarbeit werden und als international wahrnehmbares Symbol für den Schutz des einzigartigen Weltnaturerbes Wattenmeer von Den Helder in den Niederlanden bis nach Esbjerg in Dänemark stehen. mehr »
23.01.2018 Die Themenfelder des Qualitätsstatusbericht 2017 (Quality Status Report, QSR) reichen von Geomorphologie und Klima, über Lebensräume und Gemeinschaften, Arten und menschliche Aktivitäten bis zur Verschmutzung des Wattenmeeres. Das gemeinsame Dokument von über 100 Experten aus Dänemark, Deutschland und den Niederlanden, das in regelmäßigen Abständen vom Gemeinsamen Wattenmeersekretariat (Common Wadden Sea Secretariat, CWSS) veröffentlicht wird, beschreibt und bewertet den ökologischen Zustand des Wattenmeeres. mehr »
Rastende Nonnengänse. Foto: Onno K. Gent

Rastende Nonnengänse. Foto: Onno K. Gent

26.12.2017 Feuerwerk Kaum ist der Weihnachtstrubel vorbei, beginnen die Vorbereitungen für den Jahreswechsel. Viele lieben es ruhig und besinnlich, für andere gehören Böller und Raketen dazu. Bei Vögeln und anderen wildlebenden Tieren erzeugen die Knall- und Lichteffekte jedenfalls keine Partystimmung. mehr »