Umweltbeobachtung

Die dauerhafte Umweltbeobachtung (Monitoring) ist eine wichtige Aufgabe der Nationalparkverwaltung. Dafür werden mehr als 20 physikalische, chemische, biologische und sozioökonomische Parameter laufend ermittelt und dokumentiert.
Messung der Sedimentation

Messung der Sedimentation | © M. Stock/LKN-SH

Abgestimmt mit den niedersächsischen, hamburgischen, dänischen und niederländischen Wattenmeer-Kollegen werden mit gleichen Methoden im gesamten Wattenmeer Muschelbänke begangen, Vögel gezählt, Schadstoffe gemessen und Pflanzen bestimmt. Die gewonnenen Daten aus diesem Trilateralen Monitoring- und Bewertungsprogramm (TMAP) dienen vor allem dem Schutz des Wattenmeeres und seiner Lebewesen, der Information der Öffentlichkeit und den zahlreichen Berichtspflichten der europäischen Naturschutzrichtlinien und anderen internationalen Konventionen wie der Welterbekonvention. Regelmäßig geben die Wattenmeeranrainerstaaten gemeinsame Qualitätszustandsberichte heraus.

5 Karten sollen die Ergebnisse dieser Umweltbeobachtungsprogramme beispielhaft veranschaulichen. Sie sind als Bild zu sehen, zum Vergrößern bitte anklicken.

Seegras

Grünalgen

Karte Grünalgen

Muschelbänke

Karte Muschelbankfläche

Seehundliegeplätze

Karte Seehundliegeplätze

Mausergebiete der Brandgans

Karte Mausergebiete der Brandgans

 

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