Schleswig-Holstein

Brutvogel-Schutzzaun für zwei Strandinseln

Dieses Projekt sichert die Brutvorkommen der Sand- und Seeregenpfeifer sowie der Zwergseeschwalbe an den Stränden Sylts (innerhalb bestehender Strandinseln).

Im Strandinselprojekt auf Sylt sind an Dünenkanten Schutzzonen eingerichtet worden. Sie bieten nicht nur Brutvögeln einen geschützten Ort, sondern auch Strandpflanzen und Kleintieren, die die Dynamik und die Artenvielfalt in den Dünen wieder herstellen und den Strand als Lebensraum bekannter machen sollen. An zwei von sechs bestehenden Strandinsel-Standorten (Ellenbogen List und Hörnum Odde), an denen es im vergangenen Jahr Brutversuche gab, errichten die Akteur:innen des Vereins Sölring Foriining in Zusammenarbeit mit Sylter Naturschutzverbänden nun mithilfe der Nationalparkstiftung rechtzeitig vor der diesjährigen Brutsaison prädatorensichere Zäune.

Der Schutz vor Fressfeinden wie Füchsen bietet den stark gefährdeten Strandbrütern Rückzugsräume und Chancen zur Fortpflanzung. Sowohl den Bruterfolg als auch einen eventuell trotzdem erfolgter Prädatorenbesuch dokumentiert der Verein mit Wildtierkameras.

Logo Nationalparkstiftung SH 2022
Kurzinfo
  • Projekttitel

    Brutvogel-Schutzzaun für das Sylter Strandinselprojekt

  • Projektträger

    Sölring Foriining e.V., Sylt
    Vereinswebsite

  • Projektvolumen

    4.400 €

  • Zuwendung

    3.300 €

  • Projektlaufzeit

    25.04.2022 - 31.08.2022

Eventuell brütende Zwergseeschwalbe
Nester von Strandbrütern wie der Zwergseeschwalbe sind nur schwer zu sehen und werden dadurch oft gestört.

© Stock / LKN.SH

Aufbau des prädatorensicheren Schutzzauns auf Sylt
Zwei Sylter Strandinseln bekommen prädatorensichere Zäune.

© Stella Kinne

Prädatorensicherer Zaun auf Sylt
Der elektrifizierte Zaun ist im Sand eingegraben, so dass Füchse und Co. draußen bleiben.

© Stella Kinne

Das fördert(e) die Nationalparkstiftung: