Im Nationalpark wurde in anderen Heidegebieten bereits vegetationsfreier Sandboden geschaffen. Die Besenheide hat sich sehr gut aus den benachbarten Beständen heraus angesiedelt. Von der Maßnahme haben weitere typische Pflanzenarten profitiert, wie zum Beispiel die Hirse-Segge (Carex panicea) oder das Borstgras (Nardus stricta).
Der Erfolg früherer Maßnahmen zeigt, dass mit den 2026 geplanten Maßnahme die Heide in ihrer Vitalität nachhaltig verbessert werden kann.
Um den Erfolg zu dokumentieren und zu kontrollieren, wird die Nationalparkverwaltung ein Monitoring (= Dauerbeobachtung) der Vegetation durchführen; zunächst jährlich, dann in größeren Abständen.
Nachhaltig? Ja, aber: Die Vegetation entwickelt sich auch nach der Maßnahme weiter, so dass sich im Laufe der Zeit wieder Gehölze ansiedeln werden. Durch die Pflegeeinsätze von Hand z. B. durch Freiwilligengruppen kann die Verbuschung aber erheblich verlangsamt werden.
Wahrscheinlich ist etwa alle 20 Jahre eine größere (maschinelle) Pflege- und Entwicklungsmaßnahme erforderlich, um diesen Lebensraum zu erhalten.