Kitesurfen

In den letzten Jahren haben die Kitesurfer das Wattenmeer vor der niedersächsischen Küste für sich als Revier entdeckt. Das Wattenmeer ist als Nationalpark sowie durch die EU-Richtlinien (Vogelschutzgebiet, FFH-Gebiet) geschützt. Aufgrund seiner Einmaligkeit wurde es als UNESCO Weltnaturerbe anerkannt. Um Störungen, insbesondere von Vögeln und Robben, zu vermeiden, ist das Kitesurfen nicht gestattet.
Kitesurfer im Wattenmeer. Foto Claus Schulz

Kitesurfer im Wattenmeer. Foto Claus Schulz

Auf Antrag der Gemeinden können jedoch Flächen für das Kitesurfen zugelassen werden. Ziel ist, dass die Kitesurfer sich nur innerhalb dieser zugelassenen, gekennzeichneten Flächen aufhalten und somit benachbarte strenge Schutzzonen nicht beeinträchtigt werden.

Dieser Kompromiss zwischen Naturschutz und Freizeitaktivitäten funktioniert nur, wenn die Kiter sich an die damit verbundenen Regelungen halten. Die Zulassung erfolgt jeweils befristet. Bei Verstößen gegen die Bestimmungen kann sie widerrufen werden. Die Kitesurfzonen werden mit Bojen gekennzeichnet, die Gemeinden müssen darauf achten, dass die Bestimmungen für die Zulassung eingehalten werden.

Außerhalb der hier aufgeführten zugelassenen Flächen ist das Kitesurfen in der Ruhezone (in den Karten rot schraffiert dargestellt) und Zwischenzone (grün schraffiert) des Nationalparks streng verboten.

Eine Übersichtskarte mit der Lage der Kitesurfzonen finden Sie in der rechten Spalte zum Download.

Die Detailkarten der einzelnen Kitesurfzonen, mit Koordinaten, finden Sie alphabetisch nach Orten geordnet als einzelne Menüpunkte.

Die Einhaltung der Vorschriften wird von der Wasserschutzpolizei kontrolliert, Verstöße werden geahndet!

Bitte beachten:

Das Land Niedersachsen übernimmt für etwaige Schäden oder Unfälle, die Personen während des Aufenthaltes auf landeseigenen Flächen oder in dem für das Kitesurfen zugelassenen Gebiet entstehen oder von diesen Personen verursacht werden, keine Haftung.

Aufgrund der Übertragung der Koordinaten aus dem Bewilligungsbescheid in das Geografische Informationssystem (GIS) kann es zu leichten Abweichungen in der Kartendarstellung kommen. Maßgeblich ist die Darstellung im Bescheid, den der Antragsteller erhalten hat.

 

 

 

Das könnte Sie auch interessieren

Die neuen Nationalpark-Partner auf der Insel Spiekeroog mit Vertretern der Nationalparkverwaltung und NSB-Geschäftsführer Ansgar Ohmes; Foto: Nationalparkverwaltung

Die neuen Nationalpark-Partner auf der Insel Spiekeroog mit Vertretern der Nationalparkverwaltung und NSB-Geschäftsführer Ansgar Ohmes; Foto: Nationalparkverwaltung

12.07.2019 Partnerinitiative, Nachhaltigkeit Das Partner-Netzwerk des Nationalparks und UNESCO-Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer begrüßt 12 neue Nationalpark-Partner und eine Biosphärenschule auf der Insel Spiekeroog. Die neuen Partner engagieren sich im Rahmen der inselweiten Nachhaltigkeitsinitiative und setzen sich so für den Schutz und Erhalt der Insel ein. mehr »
Teilnehmer*innen des Junior Ranger Küstencamps. Foto: Nationalparkverwaltung

Teilnehmer*innen des Junior Ranger Küstencamps. Foto: Nationalparkverwaltung

08.07.2019 Junior Ranger 26 Junior Ranger*innen aus dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer trafen sich jetzt zum Küstencamp am Campingplatz in Harlesiel. Hier konnten sie ihre Küstenkenntnisse vertiefen und lernten viele Methoden kennen, um gemeinsam mit Gästen auf spielerische Art und Weise das Watt zu erkunden. mehr »
Kegelrobben auf einer Sandbank während des Fellwechsels. Foto: Hans Verdaat (WMR)

Kegelrobben auf einer Sandbank während des Fellwechsels. Foto: Hans Verdaat (WMR)

02.07.2019 Kegelrobbe Seit der Rückkehr der Kegelrobbe in das Wattenmeer Mitte des 20. Jahrhunderts wächst der Bestand stetig. Im Zeitraum 2018-2019 wurden im dänisch-niederländisch-deutschen Wattenmeer und auf Helgoland 6.538 Tiere gezählt. Dies entspricht einem Wachstum um 6 Prozent im Vergleich zu den Vorjahreszahlen. mehr »
Treffen der Umweltpraktikantinnen in Norddeich. Foto: Nationalparkverwaltung

hinten v.l.n.r.: Jan Wagner (Nationalparkverwaltung) Aleke Berndt, Pia Bachmann, Matthias Blome (Commerzbank), André Marliani (Nationalparkhaus Seehundstation Norddeich), vorn: Lena Golombiewski, Luisa Müting. Foto: Nationalparkverwaltung

14.06.2019 Umweltpraktikum, Commerzbank Auch in diesem Sommer heißt es für mehr als 70 Studierende deutschlandweit wieder „raus in die Natur“. Die Commerzbank ermöglicht ihnen durch finanzielle Unterstützung ein dreimonatiges Umweltpraktikum in den Nationalen Naturlandschaften. Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer sind dieses Jahr fünf Praktikantinnen in verschiedenen Nationalpark-Häusern und der Nationalparkverwaltung aktiv mehr »
Kinder beim Junior Ranger Artenkenner-Camp. Foto: Stefanie Lenz

Kinder beim Junior Ranger Artenkenner-Camp. Foto: Stefanie Lenz

02.05.2019 Junior Ranger Im April 2019 ging es für die Junior Ranger*innen und die, die es noch werden wollen, auf zum Artenkenner-Camp nach Norderney. Insgesamt 18 Kinder im Alter von 9-12 Jahren waren bei dem viertägigen Abenteuer dabei. mehr »